2026-04-02T18:01:11.048Z

Vereinsnachrichten

Drama in Harpen! Concordia Wiemelhausen lässt TuS verzweifeln

von Isaija Zecevic · Heute, 21:45 Uhr · 0 Leser
Concordia Wiemelhausen darf sich freuen - denn sie stehen im Kreispokal Finale.
Concordia Wiemelhausen darf sich freuen - denn sie stehen im Kreispokal Finale. – Foto: Thorsten Wiethege

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TuS Harpen hat im Pokal-Halbfinale gegen Westfalenligist Concordia Wiemelhausen eine bittere 1:3-Niederlage hinnehmen müssen. Vor über 200 Zuschauern entwickelte sich ein packendes Duell voller Chancen, Emotionen und Herzklopfen – doch am Ende waren die Gäste effizienter und sicherten sich den Finaleinzug.

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Die Partie begann verheißungsvoll für die Gastgeber. TuS Harpen setzte auf aggressives Pressing und hatte früh Chancen durch Jan Beeke Fischer und Hamdi Kaya, doch Concordias Abwehr hielt stand. In der 24. Minute nutzte Caleb Godswill Danso einen schnellen Umschaltmoment und traf zum 0:1Harpen-Kapitän Backenecker konnte nicht verhindern, dass der Ball im Netz landete.

Die Gäste legten in der 39. Minute nach: Ein Handspiel im Strafraum von TuS Harpen bescherte Burak Yerli einen Elfmeter, den er sicher verwandelte. Mit 0:2 ging es in die Halbzeit – und die Gastgeber standen vor einer Mammutaufgabe.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Harpen Kampfgeist. Marco Bakenecker köpfte in der 60. Minute nach einer präzisen Flanke den Anschlusstreffer zum 1:2. Die Hoffnung auf ein Comeback war da – die Chancen blieben auf beiden Seiten hochkarätig. Ein möglicher Elfmeter für TuS Harpen wurde nicht gegeben. In Folge dessen sah Björn Lübbehusen die rote Karte. Rinim Haliti, Nico Brinkmann und Hamdi Kaya scheiterten immer wieder am glänzend aufgelegten Concordia-Keeper Jan Wiecek oder verzogen unglücklich.

Doch in der 90. Minute machte Marc Andre Gotzeina nach einer Vorlage von Ibrahim Lahchaychi alles klar: 3:1 für Wiemelhausen. Harpen hatte gekämpft, Nerven gezeigt und alles versucht, doch die Effizienz der Gäste entschied das Spiel.

Besonders auffällig war die starke Leistung von TuS-Keeper Ben Zöllner, der mehrfach spektakulär parierte und Harpen lange im Spiel hielt. Trotz der Niederlage zeigte das Team von Trainer Björn Lübbehusen Leidenschaft und Teamgeist – am Ende reichte es aber nicht für den Sprung ins Finale.

TuS Harpen – Concordia Wiemelhausen 1:3

TuS Harpen: Ben Zöllner, Pascal Roßol, Marco Bakenecker, Jan Beeke Fischer (46. Maurice Kirchhoff), Niklas Döhmen, Daniel Hoffmann, Adin Music, Jan Oberhagemann, Marco Jankowski (30. Jasim David Sobreiro Boutayeb), Rinim Haliti, Hamdi Kaya - Co-Trainer: Christoph Niesbach - Trainer: Björn Lübbehusen - Co-Trainer: Ingo Bredenbröcker - Co-Trainer: Karsten Lüer

Concordia Wiemelhausen: Luca Jan Wiecek, Burak Yerli (53. Yannick Severloh), Yannik Kellner, Ben Brekau, Armel-Aurel Nkam, Dennis Gumpert, Luca Hauswerth (46. Alessandro Marino), Collin Weihmann, Marc Andre Gotzeina, Caleb Godswill Danso, Ibrahim Lahchaychi - Trainer: Marvin Rehder - Co-Trainer: Nico Martinez Puzas - Trainer: Jürgen Heipertz

Schiedsrichter: Claas Steenebrügge - Zuschauer: 200

Tore:
0:1 C. Danso (24’)
0:2 B. Yerli (39’, Handelfmeter)
1:2 M. Bakenecker (60’)
1:3 M. Gotzeina (90'+3)

Concordia Wiemelhausen zieht somit verdient ins Finale ein, während TuS Harpen trotz starker Leistung und zahlreicher Chancen am Ende mit leeren Händen dasteht. Ein Halbfinal-Krimi, der den Fans noch lange in Erinnerung bleiben wird.