
Drei Spieltage vor Schluss ist die Lage aus nordhessischer Sicht klar verteilt: KSV Baunatal will gegen Waldgirmes den Blick im oberen Tabellendrittel schärfen, SV Weidenhausen bestreitet gegen Stadtallendorf eines der letzten Heimspiele seiner vorerst letzten Hessenliga-Wochen, und CSC 03 Kassel steht in Hummetroth vor einem weiteren Schlüsselspiel im Kampf um den direkten Klassenerhalt.
Drei Punkte im Blick
Für die Baunis ist die Ausgangslage eindeutig. Gegen den Tabellen-16. aus Waldgirmes ist Baunatal im Heimspiel klar favorisiert, zumal der KSV sportlich zwar keine Aufstiegsperspektive mehr verfolgt, die Saison aber weiter im oberen Feld sauber zu Ende bringen will. Nach der 1:3-Niederlage gegen Gießen und dem Punktverlust in Hanau ist es für Baunatal an der Zeit, wieder einmal einen Gegner aus dem unteren Bereich konsequent zu schlagen. Ein Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten des CSC wäre aus nordhessischer Sicht zugleich doppelt wertvoll.
Noch einmal Heimcharakter zeigen
Für die Adler ist die sportliche Härte inzwischen Gewissheit, der Blick richtet sich dennoch weiter auf einen würdigen Endspurt. Am Samstag kommt mit Stadtallendorf der Tabellendritte in die Pacomarena, also ein Gegner aus der stärksten Verfolgergruppe der Liga. Weidenhausen stellt eine ordentliche Heimbilanz 2026 mit vier Siegen in sieben Spielen und will nach den wilden Partien gegen Waldgirmes und beim CSC noch einmal die richtige Balance finden. Mut könnte auch das Hinspiel machen, das nach torloser erster Hälfte im Schneefall noch dramatisch kippte und erst tief in der Nachspielzeit Remis endete. Stadtallendorf ist zwar seit sieben Ligaspielen ungeschlagen und deshalb klar favorisiert, doch Weidenhausen hat zuletzt gezeigt, dass es zuhause selbst stärkere Gegner in offene Spiele ziehen kann.
Klare Ausgangslage
Für die Rothosen ist die Lage vor dem Gastspiel in Hummetroth klar umrissen. Der CSC steht aktuell auf dem Abstiegs-Relegationsplatz und weiß, wie wichtig ein Sieg mit Blick auf das anspruchsvolle Restprogramm wäre, um den Klassenerhalt möglichst schon vorher abzusichern. Die Hoffnung des Aufsteigers ruht vor allem auf der eigenen Fremdstärke. Während der CSC zuhause deutlich zu viele Punkte liegen ließ, fällt die Auswärtsbilanz spürbar besser aus; genau darauf stützt sich nun die Erwartung, in Hummetroth etwas mitzunehmen. Nach dem vogelwilden 6:4 gegen Weidenhausen wird es diesmal vor allem darum gehen, defensive Ordnung und offensive Effizienz in ein vernünftigeres Gleichgewicht zu bringen.