
Die nackten Zahlen mal zuerst: Die Schleizer beendeten die Spielzeit auf dem neunten Tabellenplatz mit 49:49 Toren und somit einer Differenz von ±0. Am letzten Spieltag unterlagen sie dem FC An der Fahner Höhe nun mit 2:4.
BERICHT von Leif Broßmann / FSV Schleiz
Fortan schlich sich Hektik ins Spiel der Hausherren, die den Ball häufig zu schnell wieder herschenkten. Der FC An der Fahner Höhe zog das Spiel so nach und nach auf seine Seite und konnte durch Moraru in Führung gehen, als Weiß einen Abschluss nicht festhielt und der FCFH-Stürmer abstaubte (42.). Und mit einem Gegenstoß legte Trübenbach, nachdem er sich gegen Eichelkraut auf dem linken Flügel durchsetzte und nach innen zog, durch einen zur Bogenlampe abgefälschten Abschluss noch vor der Pause das 1:3 nach (.). Besonders bitter: Mit Mendes bzw. Eichelkraut lag nach beiden Treffern jeweils ein FSV-Akteur mit Schmerzen am Boden. Ein klares Foulspiel war im Voraus beider Tore aber nicht erkennbar.
So mussten die Schwarz-Gelben mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den zweiten Durchgang gehen. In diesem rackerten sie sich engagiert ab und stießen besonders über die rechte Flanke immer wieder durch. Hereingaben verfehlten aber entweder die Mitspieler oder konnten, falls doch, nicht verwertet werden.
Nach einer Stunde wurde Pätz dann im Strafraum durch ein Foulspiel an der Annahme einer Flanke gehindert; Schiedsrichter Läsker sah das und zeigte auf den Punkt. Von dort aus gab Pohl seinem Team durch einen verwandelten Foulelfmeter neue Hoffnung (61.).
Die Einwechslungen von Langer, Ost, Limmer und Nukovic sollten die nötigen Impulse für den Ausgleich setzen. Tatsächlich blieben die Gäste aber immer durch Konter gefährlich, während den Schleizern die echten Hochkaräter fehlen sollten. Besonders Daniel Trübenbach stellte die FSV-Abwehr mit einer unangenehmen Kombination aus Tempo, Physis, Technik und Abschlussstärke immer wieder vor Herausforderungen. Er belohnte sich schließlich wieder in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer zum 2:4-Endstand, als er einen Konter eiskalt verwertete (.).
Preußen Bad Langensalza konnte schließlich mit einem Heimsieg über Blau-Weiß Bad Frankenhausen am FSV Schleiz vorbeiziehen. Die Rennstädter beschlossen die Saison mit einer Abschlussfeier am Fasanengarten und verabschiedeten insbesondere ihren Co-Trainer Daniel Micklisch, der eine Aufgabe als Coach in Bayern verfolgen wird.
Wir danken für die Unterstützung über die gesamte Saison bei Heimspielen und Auswärtsfahrten und freuen uns auf die siebente Thüringenliga-Saison unserer Vereinsgeschichte!