
Gau-Odernheim. Das neue Jahr startet im Alzeyer Land mit einem Top-Event: Sonntag spielen 16 Mannschaften aus dem Kreis Alzey-Worms den Hallenmeister aus. Mit dabei in der Gau-Odernheimer Petersberghalle sind namhafte Teams wie Wormatia Worms U23, der TSV Gau-Odernheim, der SV Gimbsheim, TuS Neuhausen oder der FSV Saulheim.
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Der Wettbewerb begann bereits vor einer Woche mit drei Qualifikationsturnieren für die Finalveranstaltung am Sonntag ab 10.30 Uhr. Acht Mannschaften hatten noch die Chance, sich für den attraktiven Haupt-Wettbewerb zu qualifizieren. Geschafft haben das TuS Gau-Heppenheim, TSG Gau-Bickelheim und TuS Framersheim als Sieger ihrer Qualifikationen. Hinzu kommen TuS Monsheim, die SG Armsheim/Flonheim, die SG Dautenheim/Eppelsheim II, die SG Rheinhessische Schweiz und die SG Weinheim/Heimersheim. Sie komplettieren das Feld, in dem der TSV Gau-Odernheim, Wormatia Worms U23, SV Gimbsheim, TuS Wörrstadt, FSV Saulheim und TuS Neuhausen als ranghöchste Mannschaften (im Feld) gesetzt sind.
Michael Speier, der Obmann der Alzey-Wormser Schiedsrichter, die das Turnier veranstalten, freut sich über die Zusage so vieler prominenter Mannschaften. „Wir sind sehr zufrieden“, kommentierte der Westhofener, der erfahrungsgemäß mit einem großen Zuschauerandrang am Sonntag in der Petersberghalle rechnet.
Das Turnier der Schiedsrichter ist traditionell sehr gut besucht. Wer im lokalen Fußball was auf sich hält, schaut vorbei. Von daher ist die Veranstaltung nicht nur ein sportlicher Leckerbissen, sondern auch ein gesellschaftliches Happening. Wormatia U23 geht als Titelverteidiger in die drei Vorrunden-Spiele. Der Landesligist besiegte im Vorjahr den TSV Gau-Odernheim in einem spannenden Finale. Beide Teams gehören auch bei dieser Auflage zu den Favoriten.
Klassisch ist das Schiedsrichterturnier eine Benefiz-Veranstaltung. Partner ist die Rheinhessen-Sparkasse, die für jedes erzielte Tor fünf Euro spendet. Nach den drei Qualifikationswettbewerben sind so schon 1590 Euro (318 Tore) in den Spendentopf gewandert. Weitere folgen nun beim Topturnier. Die Gesamtsumme verteilen die Schiedsrichter am Ende an mehrere gemeinnützige Organisationen innerhalb des Geschäftsgebiet der Rheinhessen-Sparkasse.
Die Zuschauer können sich auf Gaumenfreuden an Getränke- und Kuchen-/Essensbüffet einrichten. Die sportlichen Leckerbissen gibt es in der Halle, wobei sich das Hauptaugenmerk in der Vorrunde auf die Gruppe C richten sollte. „Die Todesgruppe“, prophezeit Michael Speier mit Blick auf die Hallentopteams TSG Gau-Bickelheim, TSV Gau-Odernheim und TuS Neuhausen. Nur zwei können das Viertelfinal-Ticket lösen. Eine Mannschaft davon wird ausscheiden.
Die TSG Gau-Bickelheim hat sich als B-Ligist im sportlich hochklassigsten der drei Qualifikationsturniere für die Finalveranstaltung qualifiziert. „Sie war die beste Mannschaft des Turniers“, berichtete Speier beeindruckt. Das Team vom Wissberg gab in den fünf Turnierspielen keine Zähler ab und triumphierte mit 16:3 Toren. Überraschung war das keine, die Mannschaft um das Trainergespann Ümit Konyar und Fatih Sarigan ist seit Jahren eins der herausragenden Hallenfußball-Teams im Kreis.
Mitleid erntete der SV Leiselheim, der in der Vorrunde seines Qualifikationsturniers das dominante Team seiner Gruppe war. Dann verloren die Wormser Vorortler ihr Halbfinale im Siebenmeterschießen gegen TuS Monsheim und - ebenfalls im Siebenmeterschießen - das Spiel um Platz drei gegen die SG Dautenheim/Eppelsheim II. Damit war er raus.
Entwarnung gibt es unterdessen von Labinot Dautaj, der sich im ersten Qualifikationsturnier verletzte und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus musste. Bei dem Gau-Heppenheimer, der kleine Bruder des Alzeyer Fußball-Idols Vllaznim Dautaj, zog sich laut Diagnose einen Muskelfaserriss zu. Er hatte offensichtlich Glück im Unglück.