2026-01-09T09:36:09.492Z

Allgemeines
– Foto: TSV Hirschau

Schimpf-Stäble-Cup: TSV Hirschau siegt nach Nervenkrimi

TSV Hirschau entscheidet hochklassiges Hallenturnier des SV Neustetten für sich

Ein langer Abend, ein volles Programm und ein Finale mit maximaler Dramatik: Der Schimpf-Stäble-Cup am heutigen Freitag entwickelte sich in der Stäble-Halle zu einem intensiven Hallenfußballabend. Zehn Herrenmannschaften spielten im Zehn-Minuten-Modus um den Turniersieg. Nach 24 Partien stand der TSV Hirschau als Gewinner fest – nach einem packenden Neunmeterschießen gegen den FC Rottenburg.

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Kompakter Turnierablauf mit hoher Intensität
Der Schimpf-Stäble-Cup stellte alle Beteiligten sofort vor hohe Anforderungen. Die kurze Spielzeit von zehn Minuten ließ kaum Raum für Fehler oder längere Anpassungsphasen. Jede Aktion hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Turnierverlauf. Über mehr als viereinhalb Stunden blieb das Tempo hoch, die Halle spürbar unter Spannung, die Abfolge der Spiele eng getaktet.

Gruppe A: Konstanz bringt Kiebingen/Bühl an die Spitze
In der Gruppe A setzte sich die SG Kiebingen/Bühl mit großer Zielstrebigkeit durch. Zwei Siege und zwei Unentschieden brachten zehn Punkte und ein Torverhältnis von 11:5. Besonders wichtig waren das 4:2 gegen den SV Hailfingen und das 2:1 gegen den SV Neustetten. Der FC Rottenburg folgte mit acht Punkten und blieb ungeschlagen. Der SV Neustetten erreichte mit sieben Punkten Rang drei. Der SV Hailfingen und die SGM Göttelfingen/Baisingen konnten im dichten Feld nicht Schritt halten.

Gruppe B: Weiler gewinnt, Hirschau bleibt gefährlich
In der Gruppe B dominierte zunächst der SV Weiler 1958, der mit drei Siegen auf neun Punkte kam und bei 11:6 Toren Gruppenerster wurde. Der TSV Hirschau überzeugte ebenfalls, unter anderem mit einem 4:1 gegen Weiler, und belegte mit acht Punkten Rang zwei. Der TuS Ergenzingen sammelte sieben Punkte und zeigte mit 17 Toren große Offensivstärke, verpasste den Sprung ins Halbfinale aber knapp.

Vorrunde mit vielen Treffern und klaren Ausschlägen
Die Gruppenphase war geprägt von offensivem Hallenfußball. Mehrere Partien kippten früh, andere blieben bis zur letzten Minute offen. Der FC Bodman-Ludwigshafen blieb ohne eigenen Treffer und kassierte 19 Gegentore, während andere Mannschaften von Spiel zu Spiel um ihre Platzierung rangen. Die Tabellen entschieden sich häufig durch Nuancen.

Halbfinals verschieben die Kräfteverhältnisse
Im ersten Halbfinale setzte sich der TSV Hirschau mit 2:1 gegen die SG Kiebingen/Bühl durch und stoppte damit den Gruppensieger aus Gruppe A. Kurz darauf zog der FC Rottenburg mit einem 4:1-Erfolg über den SV Weiler 1958 ins Finale ein. Beide Begegnungen waren intensiv, jeder Fehler wog schwer.

Platz drei als versöhnlicher Abschluss
Im Spiel um Platz drei bewies die SG Kiebingen/Bühl nochmals Stabilität und gewann mit 2:1 gegen den SV Weiler 1958. Damit bestätigte das Team seine starke Turnierleistung und schloss den Abend auf dem Podest ab.

Finale auf Messers Schneide
Das Endspiel zwischen dem FC Rottenburg und dem TSV Hirschau wurde zum emotionalen Höhepunkt des Turniers. Nach zehn Minuten stand es unentschieden, beide Mannschaften hatten das Tempo hochgehalten und sich keine defensiven Pausen erlaubt. Die Entscheidung fiel im Neunmeterschießen, das der TSV Hirschau mit 9:8 für sich entschied und den Schimpf-Stäble-Cup gewann.

– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Aufrufe: 09.1.2026, 23:01 Uhr
redAutor