2026-05-12T12:35:39.633Z

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Schicksalsspiel in Mannheim: Türkspor Neckarsulm kämpft gegen Abstieg

Drittletzter Spieltag in der Oberliga steht im Zeichen des Abstiegskampfes beim Tabellenzweiten

von red · Heute, 17:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibne

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga Baden-Württemberg erreicht für Türkspor Neckarsulm am Samstag, 16.05.2026, seinen dramatischen Höhepunkt. Nach einer schmerzhaften Heimniederlage gegen den neuen Meister VfR Aalen steht die Mannschaft von Trainer Uwe Rapolder und Spielertrainer Julian Grupp beim Tabellenzweiten VfR Mannheim vor einer gewaltigen Herausforderung, um den Abstieg bei vier bis fünf absteigenden Teams zu verhindern.

Nervenkrieg am drittletzten Spieltag

Die Ausgangslage für die Begegnung um 15:30 Uhr könnte kaum brisanter sein. Während der VfR Mannheim mit 63 Punkten den zweiten Tabellenplatz festigt, rangiert der Aufsteiger aus Neckarsulm mit 33 Zählern auf dem 14. Platz. Die Tabellensituation ist an Grausamkeit kaum zu überbieten: Punktgleich mit dem 1. Göppinger SV (13. Platz) steht die Mannschaft nur einen einzigen Punkt vor dem FSV Hollenbach (32 Punkte) und zwei Zähler vor dem Türkischen SV Singen (31 Punkte).

Die schwere Last der deutlichen Aalen-Niederlage

Das letzte Heimspiel gegen den nun feststehenden Meister VfR Aalen hinterließ Spuren in der Seele des Vereins. Vor 750 Zuschauern musste sich die Elf unter der Leitung von Uwe Rapolder und Spielertrainer Julian Grupp mit 0:4 geschlagen geben. Die Treffer von Luigi Campagna in der 30. Minute sowie der Handelfmeter von Reece Hannam (53.) brachten Neckarsulm früh auf die Verliererstraße. In der Schlussphase besiegelten Vico Meien (76.) und Sasa Maksimovic (78.) das deutliche Ergebnis. Diese Niederlage gegen den Spitzenreiter, der mit 77 Punkten einsam seine Kreise zieht, gilt es nun abzuschütteln, um gegen den nächsten Hochkaräter der Liga zu bestehen.

Offene Rechnung nach dem bitteren Hinspiel

Zusätzliche Motivation schöpft die Mannschaft aus dem Wunsch nach Wiedergutmachung für das Hinspiel. Damals unterlag Türkspor Neckarsulm vor 300 Zuschauern mit 1:4. Ein Blitzstart der Mannheimer durch Kevin Krüger (1.), Shaban Veselaj (4.) und Sven Mende (9.) sorgte bereits früh für Entsetzen. Zwar konnte Pascal Sohm in der 11. Minute noch auf 1:3 verkürzen, doch Lennart Thum markierte in der 81. Minute den Endstand. Solch frühe Unkonzentriertheiten darf sich das Team am Samstag nicht erlauben, wenn es gegen die Offensivkraft des VfR Mannheim bestehen will.

Hoffnung im dramatischen Saisonendspurt

Das rettende Ufer ist für den Aufsteiger trotz der Schwere der Aufgabe greifbar. Für Neckarsulm ist es die Zeit der Besinnung auf die eigene Stärke, um in der Fremde über sich hinauszuwachsen und die notwendigen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.