
Zwei Last-Minute-Siege am Sonntag: Der FC Schwabing drehte das Derby gegen Dornach kurz vor Schluss. 1860 Rosenheim zwang den SV Aubing in der Nachspielzeit in die Knie. Karlsfeld gewann knapp bei Schlusslicht SVN München. Der 18. Spieltag kompakt.
Goldenes Händchen von Wolfgang Schellenberg beim Heimsieg des TSV 1860 Rosenheim gegen den Aubing. Nach 73 Minuten schickte der Coach Audai Elghatous aufs Feld und wechselte damit den Sieg ein.
Die Gäste gingen vor 100 Fans Mitte der ersten Halbzeit durch Artin Shamoli in Führung. Der Vorsprung hielt lange, bis der Joker der Gastgeber stach. Den ersten Treffer markierte Elghatous elf Minuten nach seiner Hereinnahme. In der Nachspielzeit krönte er seinen Einsatz mit dem Tor zum 2:1-Endstand.
TSV 1860 Rosenheim – SV Aubing München 2:1
TSV 1860 Rosenheim: Jaro Gleißenberger, Steven Khong-In, Simon Fischer, Adnan Kasumovic, Deniz Ünal, Fabien Ngounou Djayo (46. Noah Markulin), Lucas Gratt (66. Zaeem Syed), Liam Markulin, Edis Muhameti (66. Aini Merepeza), Leonardo Papapicco (73. Audai Elghatous), Edon Xhelili (46. Leon Tutic) - Trainer: Wolfgang Schellenberg
SV Aubing München: Ali Boraze, Thomas Graml, Kevin Nsimba (57. Abdulbassit Djobo), Michael Appiah, Hans Haderecker, Aldin Bajramovic (75. Ben Damoah), Artin Shamolli, Claudio Milican (57. Moritz Räder), Daniel Koch, Balthasar Zimmermann (57. Abdelilah Erraji), Alexander Rojek (57. Gabriel Slipac) - Trainer: Patrick Ghigani
Schiedsrichter: Christian Stober (Königsbrunn) - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Artin Shamolli (22.), 1:1 Audai Elghatous (84.), 2:1 Audai Elghatous (90.+8)
Der FC Schwabing bleibt in der Landesliga Südost oben dran. Durch den 2:1-Heimsieg im Derby gegen den SV Dornach klettert die Mannschaft von Trainer in der Tabelle nach oben und holt den siebten Dreier auf heimischem Platz.
Zum Ende des ersten Durchgangs sah es eigentlich noch nach einem Erfolg für den Aufsteiger aus, als Lorenz Scholz mit dem Pausenpfiff per Strafstoß auf 1:0 für die Gäste stellte. Nach der Pause brauchten die Hausherren fast 40 Minuten bis zur Wende. Giacinto Sibilia verwandelte einen Strafstoß zum Ausgleich, Joker Thomas Hentschel traf 180 Sekunden nach seiner Einwechslung zum Sieg.
FC Schwabing 56 – SV Dornach 2:1
FC Schwabing 56: Julian Disterer, Konstantin Steinmaßl, Philippe Göbel (59. Noah Becker), Yannick Schad, Jonas Jehle (79. Korbinian Benkel), Rafael Hinrichs (72. Niklas Tatzer), Flint Kapusta, Philipp Schuck, Bendix Kruse (85. Thomas Hentschel), Giacinto Sibilia, Ivan Mijatovic (46. Florian Mayer) - Trainer: Steven Zepeda
SV Dornach: Dominik Bertic, Manuel Wagatha, Maurice Albers, Alexander Mrowczynski, Simon Hamdard, Felix Partenfelder, Simon Kampmann (60. Sebastian Mandler), Dominik Beutler (78. Markus Buck), Marko Todorovic, Can Bozoglu (81. Adama Diarra), Lorenz Scholz (54. Fabian Aicher) - Spielertrainer: Manuel Ring - Trainer: Sebastian Wastl
Schiedsrichter: Maximilian Riedl (Sondorf) - Zuschauer: 76
Tore: 0:1 Lorenz Scholz (45.+2 Foulelfmeter), 1:1 Giacinto Sibilia (86. Foulelfmeter), 2:1 Thomas Hentschel (88.)
Eintracht Karlsfeld atmet auf. Am Sonntag setzte sich der TSV hauchdünn mit 1:0 beim Tabellenletzten SVN München durch. Spielertrainer Christoph Traub traf nach 64 Minuten zum Sieg für die Gäste.
Die Mannschaft von Gökhan San, die in den letzten Minuten nach einem Platzverweis in Unterzahl zu Ende spielen mussten, bleibt mit vier Zählern abgeschlages Schlusslicht und muss sich in der zweiten Saisonhälfte enorm steigern, wenn der Klassenerhalt noch gelingen soll.
SVN München – TSV Eintracht Karlsfeld 0:1
SVN München: Dino Hodžić, Enes Kiran, Melih Köse, Kerem Tokdemir, Rany Mohamed Hassan Elbelouny (61. Altan Duman), Besart Murtezi (61. Ishaq Khalil), Aleksandar Aco Novakovic, Yassin Ayed (88. Dylan Tougan), Christ Emmanuel Makangilu (88. Hayati Yilmaz), Baldwin Wilson, Edward Johnson - Trainer: Gökhan San
TSV Eintracht Karlsfeld: Ivan Bagaric, Markus Huber, Jonas Eicher, Fitim Konjuhi (78. Felix Schimpfermann), Lukas Paunert, Peter Wuthe, Thomas Ettenberger, Tobias Beyer (64. Kerubel Kuflu), Ivano Križan (82. Jonas Kuhn), Christoph Traub (93. Kilian Schestak), Roman Gertsmann (64. Lorent Ismajli) - Trainer: Fabio Meikis - Spielertrainer: Christoph Traub - Trainer: Florian Beutlhauser
Schiedsrichter: Simon Krammer (Deggenau) - Zuschauer: 45
Tore: 0:1 Christoph Traub (64.)
Rot: Ishaq Khalil (90./SVN München/)
Der TSV 1880 Wasserburg entscheidet das Spitzenspiel gegen den VfB Hallbergmoos-Goldach souverän für sich und schiebt sich in der Tabelle auf Platz drei. Die Hausherren legten einen furiosen Start in die Partie hin und gingen bereits in der vierten Minute durch einen Treffer von Janik Vieregg in Führung. Durch zwei weitere Tore von Robin Ungerath in der elften und 27. Minute erhöhte Wasserburg die Führung sogar auf 3:0.
Die Gäste konnten kurz vor der Pause in Person von Moritz Sassmann zwar noch einmal verkürzen, im zweiten Durchgang fehlte dann aber die Durchschlagskraft. In der 61. Minute schwächte Hallbergmoos sich dann durch einen Platzverweis gegen Christian Wimmer wegen einer Notbremse noch selbst. Am Ende blieb es beim 3:1-Sieg für den TSV 1880 Wasserburg. Somit ziehen die Gastgeber in der Tabelle an Hallbergmoos vorbei und liegen nun auf dem dritten Tabellenplatz.
TSV 1880 Wasserburg – VfB Hallbergmoos-Goldach 3:1
TSV 1880 Wasserburg: Lino-Niklas Volkmer, Johannes Lindner, Matthias Rauscher, Dominik Brich, Maximilian Biegel (89. Bruno Ferreira Goncalves), Josef Stellner, Dominik Köck (46. Leander Haunolder), Danilo Dittrich, Daniel Kononenko (79. Michael Barthuber), Robin Ungerath (83. Vinzenz Egger), Janik Vieregg (58. Thomas Voglmaier)
VfB Hallbergmoos-Goldach: Henrik Regitnig, Christoph Mömkes, Jonas Mayr, Daniel Müller, Christian Wimmer, David Küttner (46. Simon Werner), Tobias Krause, Florian Schmuckermeier (74. Duje Vukman), Moritz Sassmann (79. Julian Kristo), Andreas Kostorz, Emil Kierdorf (63. Arian Kurmehaj)
Tore: 1:0 Janik Vieregg (4.), 2:0 Robin Ungerath (11.), 3:0 Robin Ungerath (27.), 3:1 Moritz Sassmann (43.)
Rot: Christian Wimmer (61./VfB Hallbergmoos-Goldach/)
Der SB Chiemgau Traunstein gewinnt gegen den Kirchheimer SC und sammelt wichtige Punkte im Abstiegskampf. Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich keine Mannschaft einen nennenswerten Vorteil erarbeiten konnte. Nach einer torlosen ersten Hälfte blieb es auch in Halbzeit zwei lange Zeit beim 0:0.
Die Entscheidung fiel erst in der 90. Minute, als Andrii Pelypenko der Lucky Punch für Traunstein gelang. Die Gäste lassen die Abstiegsränge damit vorerst hinter sich, der Kirchheimer SC lässt hingegen wertvolle Punkte im Aufstiegsrennen liegen.
Kirchheimer SC – SB Chiemgau Traunstein 0:1
Kirchheimer SC: Nicolas Beilhardt, Sebastian Zielke, Marinus Bachleitner, Luis Sailer Fidalgo (76. Matthias Ecker), Raphael Schneider, Korbinian Vollmann (69. Sami Benrabh), Luis Sako (59. Roman Prokoph), Leon Reilhac, Jan Köhler, Luca Mauerer (85. Marco Flohrs), Peter Schmöller (80. Lenny Gremm)
SB Chiemgau Traunstein: Christoph Gruber, Hannes Kraus, Mihael Paranos, Patrick Dreßl, Peter Horn, Maximilian Hosp (66. Jonas Kranzfelder), Sandro Discetti, Gentian Vokri, Andrii Pelypenko, Lennard Schweder (48. Genti Krasniqi), Arber Tafilaj (96. Stefan Schönberger)
Tore: 0:1 Andrii Pelypenko (90.+1)
Der TSV Murnau gibt sich im Aufstiegsrennen keine Blöße und schlägt den ESV Freilassing souverän. Maximilian Nebl brachte die Gastgeber in der 13. Minute in Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte Fabian Erhard auf 2:0. In der Folge ließen die Drachen nichts anbrennen und die 2:0-Führung hatte bis in die Schlussphase Bestand.
Unmittelbar vor dem Abpfiff sorgte Konstantin Ott dann mit einem weiteren Treffer für den 3:0-Endstand. Durch den Sieg bleibt der TSV Murnau auf Platz zwei der Landesliga Südost und behauptet seinen Vorsprung auf Rang drei.
TSV Murnau – ESV Freilassing 3:0
TSV Murnau: Fabio Grund, Christoph Greinwald, Philip Jarosch, Tizian Schatto (85. Leon Schlichting), Samuel Spieß, Georg Kutter, Jannis Braun, Sanel Dacic (84. Konstantin Ott), Felix Lautenbacher, Fabian Erhard (67. Murat Höbekkaya), Maximilian Nebl
ESV Freilassing: Thomas Unterhuber, Christian Niederstrasser, Georg Wieser, Aldrin Selimi (73. Leon Windisch), Marius Koller (52. Felix Bischoff), Simon Schlosser, Maximilian Streibl, Dominik Krein (52. Nemanja Radosavljevic), Daniel Aschauer (62. Tobias Frisch), Timo Portenkirchner, Mark Kremer (46. Rejan Kryezi)
Tore: 1:0 Maximilian Nebl (13.), 2:0 Fabian Erhard (16.), 3:0 Konstantin Ott (90.)
Der TSV Kastl gewinnt das Duell gegen den direkten Tabellennachbarn aus Unterföhring und vergrößert sein Polster auf die Abstiegsränge. Nach einer torlosen ersten Hälfte blieb die Partie auch im zweiten Durchgang lange ausgeglichen. Erst in der 71. Minute ging Kastl durch das Tor von Michael Renner in Führung. In der 85. Minute sorgte ein Unterföhringer Eigentor zum 2:0 dann für die Vorentscheidung, bevor Nevio Pichler mit einem Treffer in der Nachspielzeit für den 3:0-Endstand sorgte.
TSV Kastl – FC Unterföhring 3:0
TSV Kastl: Andreas Peller, Manuel Kellermann, Daniel Bruckhuber, Clemens Greifenstein, Dominik Grothe, Sebastian Spinner (90. Nevio Pichler), Christoph Hoffmann (80. Josef Spermann), Marco Unterholzner, Philipp Hofmann (80. Maximilian Damoser), Timo Oberreiter (62. Lukas Auberger), Michael Renner (85. Anton Kriner)
FC Unterföhring: Lorenz Neff, Tivadar Filotas (85. Ilias Haouari), Darius Awoudja, Hendrik Geiler, Burhan Bahadir (46. Vincent Gmelch), Emre Gümüs, Florian Orth, Jonas Näther, Maick Antonio, Clovis Tokoro (85. Matej Stjepic), Fabian Porr
Tore: 1:0 Michael Renner (71.), 2:0 Hendrik Geiler (85. Eigentor), 3:0 Nevio Pichler (90.+2)
Galavorstellung der SpVgg Unterhaching II zum Auftakt des 18. Spieltags. Die Mannschaft von Trainer Robert Rakaric setze sich gegen Aufsteiger FC Wacker München mit 8:1 durch und festigt die Tabellenführung in der Landesliga Südost.
Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start und gingen nach etwas mehr als einer Viertelstunde durch Severin Buchta mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause meldete sich der Spitzenreiter durch einen Doppelschlag von Jason Eckl (39.) und Alexander Leuthard (41.) zurück und ging mit einem 2:1-Vorsprung in die Kabine.
Die 80 Zuschauer mussten nach Wiederanpfiff eine Vierstelstunde warten, ehe der Haching-Express an Fahrt aufnahm. Tim Hannemann per Doppelschlag (61./63.), Alexander Leuthard (74.), Philipp Zimmerer (78.) und abermals Hannemann per Doppelpack (80./83.) sorgten für den 8:1-Endstand.
SpVgg Unterhaching II – FC Wacker München 8:1
SpVgg Unterhaching II: Jakub Staniek, Marcel Martens, Andreas Schweinsteiger, Marinus Spann, Jona Meiner, Philipp Zimmerer, Nino Hodzic, Marc Zimmermann (46. Gabriel Freimuth), Alexander Leuthard, Tim Hannemann, Jason Eckl (46. Leo Kainz) - Trainer: Robert Rakaric
FC Wacker München: Hannes Weyherter, Anto Stipic (61. Luca Gislimberti), David Topic, Osman Akbulut, Leonard Fuchs (78. Fedja Huskic), Norbert Bzunek, Lorenz Berntsen (51. Noah Kotb), Jannik Bosnjak, Severin Buchta (83. Theodor Ferner), Nsimba Rogério, Nathan Gebretensae (73. Anes Ziljkic) - Trainer: Fabian Lamotte
Schiedsrichter: Paulina Koch (Waltenhofen) - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Severin Buchta (16.), 1:1 Jason Eckl (39.), 2:1 Alexander Leuthard (41.), 3:1 Tim Hannemann (61.), 4:1 Tim Hannemann (63.), 5:1 Alexander Leuthard (74.), 6:1 Philipp Zimmerer (78.), 7:1 Tim Hannemann (80.), 8:1 Tim Hannemann (83.)