2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Schalding stellt Köck frei - Trainertrio soll Abstieg verhindern

Der 41-jährige Übungsleiter ist nicht mehr Chefanweiser des taumelnden Bayernligisten +++ Albert Krenn, Manuel Mörtlbauer und Markus Gallmaier übernehmen bis Saisonende

von Thomas Seidl · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
Mehr als neun Jahre stand Stefan Köck beim SV Schalding-Heining in der Verantwortung
Mehr als neun Jahre stand Stefan Köck beim SV Schalding-Heining in der Verantwortung – Foto: Sven Leifer

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Es hatte sich abgezeichnet: Nach nur einen Sieg aus den vergangenen elf Partien hat der SV Schalding-Heining die Zusammenarbeit mit Coach Stefan Köck, der am Saisonende ohnehin aufgehört hätte, vorzeitig beendet. Der 41-jährige Realschullehrer stand seit Februar 2017 an der Seitenlinie der Grün-Weißen, mit denen er viermal den Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern sowie 2023 den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste Amateurklasse schaffte. Neben Köck muss auch Asisstenzcoach Josef Holler gehen. Der 48-jährige Wallerfinger, der früher hauptverantwortlicher Übungsleiter bei der SpVgg Osterhofen und dem TSV Seebach war, stand seit Sommer 2022 in Diensten des SVS.

Als neues Trainerteam werden ab sofort Albert Krenn, Manuel Mörtlbauer sowie Markus Gallmaier, der bereits unter Köck dem "Staff" als spielender "Co" angehörte, fungieren. Kommende Saison wird bekanntlich Heiko Schwarz Chefcoach der Mannen vom Reuthinger Weg anleiten und dabei von den beiden Co-Trainern Krenn und Gallmaier unterstützt werden.

Am Sonntag teilten die Verantwortlichen den beiden Coaches die Entscheidung des Vereins mit. "Irgendwann sprechen im Fußball Zahlen Bände und die waren zuletzt nicht mehr so, wie wir uns das alle erhofft hatten. Mehr gibt es von meiner Seite nicht zu sagen. Dem Verein und der Mannschaft wünsche ich für die Restsaison und darüber hinaus alles erdenklich Gute", lässt Stefan Köck kurz und bündig wissen.

"Unser Trainerteam um Stefan Köck und Josef Holler versuchte in den vergangenen Wochen alles, um die Distanz zu den Relegationsplätzen nicht schmelzen zu lassen. Die Mannschaft schaffte es aber nicht, in der Frühjahrsrunde richtig in Tritt zu kommen. Nach dem 0:4 gegen Kottern am Ostermontag folgten zwar gegen Pipinsried, Hauzenberg und Türkgücü München engagierte Leistungen, doch die erhofften Punkte blieben aus. Man schaffte es in der Frühjahrsrunde lediglich sieben Punkte aus zehn Spielen zu sammeln. Die Verantwortlichen sahen sich gezwungen, im Sinne des Vereins zu handeln und als letzte Möglichkeit, durch einen Trainerwechsel eine Veränderung zu erzwingen", heißt es in der Mitteilung des Klubs.

Sepp Holler (re.) war knapp vier Jahre Co-Trainer des SVS
Sepp Holler (re.) war knapp vier Jahre Co-Trainer des SVS – Foto: Robert Geisler


"Stefan ist ein sehr akribischer und ständig hart arbeitender Trainer, der den SV Schalding-Heining das letzte Jahrzehnt extrem geprägt hat. Die Verantwortlichen bedauern es sehr, diesen Schritt machen zu müssen, da Stefan nicht nur ein hervorragender Trainer war, sondern auch ein tausendprozentiger Schaldinger, der die Vorstellungen und Werte des Vereins Tag und Nacht vorgelebt hat.Josef gab vom ersten Tag weg immer Vollgas und versuchte die Mannschaft mit seiner Erfahrung und positiven Art, immer zu Höchstleistungen anzuspornen. Leider muss der Verein nun alles versuchen, um in den letzten vier Spielen alles aus der Mannschaft rauszuholen und die noch nötigen Punkte zu sammeln. Der SV Schalding-Heining wünscht Stefan und Josef privat wie sportlich alles Gute für die Zukunft", geben die Verantwortlichen zur Protokoll.


von links nach rechts: Albert Krenn, Manuel Mörtlbauer und Markus Gallmeier sollen für den sportlichen Umschwung sorgen
von links nach rechts: Albert Krenn, Manuel Mörtlbauer und Markus Gallmeier sollen für den sportlichen Umschwung sorgen – Foto: M. Sigl (2), Verein




Bereits am Dienstag (Anstoß: 18 Uhr) geht es für Brückl, Schnabel & Co. weiter, wenn der Tabellenachte TSV Nördlingen seine Visitenkarte am Reuthinger Weg abgibt. Ein Sieg wäre Balsam auf die Schaldinger Wunden und obendrein ein perfekter Einstand für das neue Trainer-Trio.