
Bereits mit dem Rücken zur Wand steht der SC Unterpfaffenhofen vor dem Relegations-Rückspiel heute Abend, 18 Uhr, gegen den Lenggrieser SC. In Hinspiel am Dienstag setzte es für die Upfer Buam eine 0:2 (0:1)-Niederlage am Fuße des Braunecks. Andreas Zorn, Coach des SC Unterpfaffenhofen, versuchte zunächst das Positive herauszuheben: „Es steht nur 0:2.“ Was bleibt ist die Hoffnung auf eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel. In dem war man den Hausherren vor knapp 730 Zuschauern deutlich unterlegen. Lediglich in den ersten 20 Minuten durfte man sich auf Augenhöhe mit den Lenggriesern wähnen. Immer wieder konnten sich die lauf- und spielfreudigeren Gastgeber durchs Mittelfeld kombinieren. Einzig die schwache Chancenverwertung und ein bärenstarker SCU-Schlussmann Florian Böhme verhinderten ein früheres Gegentor. Das fiel spät in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte.
Zuvor vergab Konrad Wanderer mit dem einzig echten Torschuss die mögliche Führung für den SCU, den folgenden Lenggrieser Konter konnten die Upfer Buam nicht unterbinden. Da auch Böhme zu zögerlich aus seinem Kasten kam, hatte Max Merklinger leichtes Spiel (45.+4). Auch nach Wiederanpfiff der souveränen Schiedsrichterin Ariane Fichtl (Penzberg) blieben die Hausherren das dominantere Team. Sichtlich unzufrieden tigerte Andreas Zorn an der Seitenlinie herum und forderte von seinen Spielern die einfachen Dinge („Fußball spielen.“). Statt den Ball bei ohnehin widrigen Bedingungen laufen zu lassen, versuchten es die Unterpfaffenhofener immer wieder mit langen Bällen, die jedoch eine sichere Beute der LSC-Defensive waren.
Die LSC-Offensive wiederum versuchte es spielerisch zu lösen, fand in SCU-Keeper Florian Böhme jedoch immer wieder ihren Meister. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff gelang Michael Schnaderbeck aus dem Gewühl heraus dann doch noch das 2:0 für Lenggries. Und damit waren die Upfer Buam gut bedient. Was macht noch Hoffnung auf eine Wende? Zorn: „Wir müssen bei unserem Plan bleiben.“