
Bekim Kastrati bleibt auch nach dem Saisonende Trainer des SC St. Tönis. Das hat der Verein Anfang der Woche in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Der ehemalige Profi, unter anderem bei Fortuna Düsseldorf aktiv, führte den Klub seit seinem Amtsantritt vor etwa zwei Jahren aus den Niederungen der Tabelle in den Aufstiegskampf der Oberliga Niederrhein. Und auch in der laufenden Saison steht der Klub auf Rang fünf, zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten KFC Uerdingen, acht Zähler hinter Spitzenreiter Ratingen 04/19.
„Bekim passt mit seiner Art, seiner Leidenschaft und seinem klaren Spielgedanken perfekt zum SC St. Tönis“, wird die Sportliche Leitung in der Mitteilung des Klubs zitiert. Vorangegangen seien „sehr konstruktive und zielführende Gespräche“ zwischen Kastrati, Sportlicher Leitung und Vorstand. Der neue Vertrag läuft bis zum Ende der nächsten Spielzeit. „Er hat eindrucksvoll bewiesen, was er mit der Mannschaft erreichen kann. Wir verfolgen gemeinsam eine Richtung und wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen und zusammen Erfolge feiern.“
Die gibt es derweil nicht nur in der Liga, sondern auch im Niederrheinpokal. Da steht der Klub zum ersten Mal in seiner Geschichte im Halbfinale und hat keine schlechten Chancen, das Finale zu erreichen. Am 25. März trifft der Sportclub nämlich auf den FC Büderich – also eben jenen Klub, der erst am vergangenen Wochenende mit 4:3 besiegt wurde. In einem möglichen Finale warten dann entweder die Regionalligisten 1. FC Bocholt und Rot-Weiß Oberhausen oder der MSV Duisburg. Sollte es im Finale gegen die Zebras gehen und würden diese in der 3. Liga darüber hinaus einen Platz unter den ersten vier Teams erreichen, wäre der SC sogar automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert.
Zunächst einmal steht aber noch der Liga-Alltag bevor. In der Oberliga empfängt die Kastrati-Elf am kommenden Wochenende den Tabellen-13. und Aufsteiger Blau-Weiß Dingden.