2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

SC St. Tönis trauert um Markus Hagedorn

Markus Hagedorn, Sportlicher Leiter des SC St. Tönis, ist im Alter von 56 Jahren verstorben.

von Markus Becker · Heute, 13:08 Uhr · 0 Leser
Trauerfall beim SC St. Tönis.
Trauerfall beim SC St. Tönis. – Foto: Jens Terhardt

Markus Hagedorn, sportlicher Leiter des SC St. Tönis, ist im Alter von 56 Jahren verstorben. Der Verein erfuhr am Donnerstag (23. April) von der Nachricht und reagiert in einem Mitteilung in den offiziellen Medien. Hagedorn unterzog sich zu Jahresbeginn einer Herzoperation und war seitdem in stationärer Behandlung. Den Einzug ins Finale des Niederrheinpokals- einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte - feierte das Team seinerzeit mit einem großen Plakat und Genesungswünschen für Hagedorn.

Die Mitteilung des SC St. Tönis im Wortlaut

"Wir trauern um Markus Hagedorn

Es gibt Nachrichten, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen.
Gestern Mittag hat uns eine solche Nachricht erreicht: Unser Abteilungsleiter Fußball, Markus Hagedorn, ist im Alter von nur 56 Jahren verstorben.

Noch zu Beginn des Jahres stellte sich Markus einer geplanten Herzoperation – voller Hoffnung und Zuversicht. Seitdem befand er sich in stationärer Behandlung. Umso unfassbarer und schmerzhafter ist der Moment, in dem wir nun Abschied nehmen müssen.

Wir verlieren nicht nur einen Abteilungsleiter.
Wir verlieren einen Mitspieler, einen Trainer, einen Wegbegleiter – vor allem aber einen Freund.

Über Jahrzehnte hinweg hat Markus unseren Verein geprägt wie kaum ein anderer. Mit unermüdlichem Einsatz, großer Leidenschaft und einem Herz, das immer für den Fußball und unseren Club schlug, war er erst Spieler, dann Trainer und schließlich Abteilungsleiter – sowohl bei der DJK Teutonia St. Tönis als auch beim SC St. Tönis.
Er war einer der treibenden Kräfte hinter der Fusion unserer Vereine – eine Vision, an die er geglaubt und für die er gekämpft hat. Ohne ihn gäbe es den Fußballstandort St. Tönis in dieser Form nicht.

Für Markus war Fußball nie nur ein Spiel. Es war ein Teil seines Lebens, ein Teil seiner Identität.

Sein großer Traum war es, mit seinem SC im Niederrheinpokal-Finale zu stehen.
Dieser Traum ist wahr geworden. Doch es zerreißt uns das Herz zu wissen, dass er diesen Moment nicht mehr selbst erleben kann.

Was bleibt, sind Erinnerungen – an gemeinsame Siege, Niederlagen, Gespräche am Spielfeldrand, an sein Lachen, seine Leidenschaft und seine Menschlichkeit.

In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Lieber Markus,
du wirst immer ein Teil unseres Vereins bleiben.
Wir werden dich niemals vergessen."