Eine enge Angelegenheit war das Derby zwischen dem TSV Oberalting (in Schwarz) und der Gilchinger Reserve.
Eine enge Angelegenheit war das Derby zwischen dem TSV Oberalting (in Schwarz) und der Gilchinger Reserve. – Foto: Jaksch

Kreisklasse 1: Gilching-Reserve erobert im Derby Platz drei - Weßling knackt 100-Tore-Marke

Gauting blickt mit Zuversicht auf Duelle gegen Pentenried

Der Gautinger SC sammelt Zuversicht für die Relegation, der SC Weßling schießt über 100 Tore und die Reserve des TSV Gilching springt auf den dritten Platz.

Oberalting
0:1
Gilching-A. II

Tor: 0:1 Gottwald (60.)

Die Gilchinger Reserve schließt die Saison auf einem starken dritten Tabellenplatz ab. „Glückwunsch an die Mannschaft“, bedankte sich Trainer Robert Brand bei seinen Kickern, die im Derby noch einmal alles gaben. Schließlich wollten die Gilchinger die Partie in Oberalting gewinnen, um den Lokalrivalen von Rang drei zu verdrängen. In der intensiven Auseinandersetzung erzielte Alexander Gottwald das Tor des Tages. Möglicherweise nicht ganz regelkonform. „Wir brauchen jetzt nicht herumjammern, ob das Abseits war oder nicht“, wollte Brand erst gar nicht diskutieren. Das wollte auch Thomas Dötsch nicht, der immerhin Schiedsrichter Lukas Wexenberger nach seiner Sicht der Dinge befragte. Der räumte gegenüber den Oberaltinger Trainer ein, nichts gesehen zu haben. Und weil es nichts für ihn zu sehen gab, gab es auch nichts zu pfeifen. „Vor so etwas habe ich Respekt“, lobte Dötsch den Unparteiischen.

Inning a.A.
4:1
FFB West

Tore: 0:1 Barczcz (5.), 1:1 Frickenstein (65./FE), 2:1 Scheidl (77.), 3:1 Schoppe (86.), 4:1 Scheidl (90.+2)

Am Ende bedankte sich Peter Rothamel beim Gegner für seine Fairness. „Ich bin froh, dass die Brucker gekommen sind“, war der Abteilungsleiter des SV Inning erleichtert, dass der Absteiger seine letzte Aufgabe in dieser Saison ernst nahm. In der ersten Hälfte stellte sich jedoch nicht die Frage nach der Motivation der Gäste, sondern nach dem Engagement der Platzherren. Die lagen schnell durch einen Treffer von Pawel Barszcz zurück und machten kaum Anstalten, die Partie für sich entscheiden zu wollen. Das änderte sich erst nach dem Seitenwechsel. Ein verwandelter Foulelfmeter von Lukas Frickenstein sorgte für den überfälligen Umschwung. Als den Gästen in der Schlussphase die Kräfte mehr und mehr ausgingen, machten Xaver Scheidl (2) und Matthias Schoppe den Sieg perfekt.

Gröbenzell
2:4
SC Weßling

Tore: 0:1 Kabeya (30.), 0:2 Prammer (37.), 1:2 Miklautsch (41.), 1:3 Prammer (55.), 2:3 Hermannstaller (64.), 2:4 Prammer (76.) – Gelb-Rot: Nahrstedt/SCW (89., wiederh. Foulspiel)

Die Weßlinger Fußballer gehen mit gestärktem Selbstvertrauen in die Relegation gegen den TSV Bernbeuren. Zum einen gewannen sie auch ihr letztes Saisonspiel in Gröbenzell klar, zum anderen knackten sie noch die 100-Tore-Marke. Dank Tim Oliver Prammer, der gegen den Sportclub drei Mal traf, sind es stolze 101 Tore geworden. „Wir haben viel probiert“, betrachtete Christian Feicht die bedeutungslose Partie als letzten Testlauf vor der Relegation. Der Weßlinger Trainer brachte mit Samuel Jakob und Moritz Müller zwei Talente aus der eigenen A-Jugend zum Einsatz. „Sie haben ihre Sache ordentlich gemacht“, lobte der Coach die Junioren. Das galt auch für Luka Eberle im Weßlinger Kasten.

SC Olching II
1:1
Gautinger SC

Tore: 0:1 Rindermann (8.), 1:1 Asl (65.) – Gelb-Rot: Schneider/SCO (48., wiederh. Foulspiel)

„Die Stimmung ist gut, die Moral ist gut, die Einstellung passt“, kam Robert Stolpa nach der Partie beim SC Olching überhaupt nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Was der Abteilungsleier nicht so toll fand, war die Abschlussschwäche seiner Mannschaft. Die ging zwar früh durch Moritz Rindermann in Führung, versiebte dann aber eine Chance nach der anderen. „So viel Pech kannst du nicht haben“, war Stolpa fassungslos. Die Gautinger mussten zum Schluss noch gegen zehn Olchinger den Ausgleich durch Arman Shahidi Asl einstecken. Für die Relegation um den Klassenerhalt gegen den TSV Pentenried verheißt das nichts Gutes. (hch)

Aufrufe: 030.5.2022, 10:30 Uhr
Christian HeinrichAutor