Auch Toni Büscher versteht die aktuellen Maßnahmen nicht.
Auch Toni Büscher versteht die aktuellen Maßnahmen nicht.

Toni Büscher: "Man will den Amateursport kaputt machen"

Wir hatten Euch gefragt, was ihr davon haltet, dass es aktuell auch bei niedrigen Sieben-Tage-Inzidenzen eine Testspflicht vor jeder Trainingseinheit gibt. Diesmal sagt dazu Toni Büscher seine Meinung.

Wir hatten Euch jüngst gefragt, was ihr als Spieler, Trainer oder sonstiger Vereinsvertreter davon haltet, dass das Land NRW aktuell verlangt, dass vor einer Trainingseinheit mit Kontakt alle Spieler einen negativen Test vorweisen müssen, obwohl zahlreiche Studien besagen, dass das Infektionsrisiko im Freien außerordentlich gering ist. Das Meinungsbild fällt insgesamt sehr deutlich aus. Heute sagt Toni Büscher, Torhüter bei Schwarz-Weiß Elmpt, seine Meinung dazu.

"Wie mit uns Amateurfussballern umgegangen wird, ist eine Frechheit und sucht seinesgleichen. Man will den Amateursport kaputt machen. Die Zeit, der Aufwand, die Kosten der Tests, darüber entscheiden Leute, die unfähig sind zu regieren und die selbst nie vor einen Ball getreten haben. Alle Forscher, Virologen haben angegeben, dass die Kontaktzeit beim Fußball nicht ausreicht, um sich anzustecken. Das Risiko einer Ansteckung liegt bei einem Amateurspiel bei vier Prozent. Ein Zitat von Herrn Spahn noch: Zu viel Testen führt zu vielen falsch positiven Tests. Genau ein Jahr nach dieser Aussage sehen wir uns bei jedem Training nun Millionen Tests allein im Fussball gegenüber! Fazit: Schlechte unfähige Politik macht unseren geliebten Amateursport weitestgehend kaputt."

+++ Das ist Toni Büscher +++

Du willst auch deine Meinung zum Thema "Testpflicht beim Training" loswerden? Dann schreib' uns an fupa@rp-digital.de, unter Angabe deines Namens, Vereins und deiner Funktion, sofern das der Fall ist.

Aufrufe: 10.6.2021, 12:00 Uhr
Sascha KöppenAutor

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