Der BSC Regensburg (in Schwarz) setzte sich in Wiesent durch.
Der BSC Regensburg (in Schwarz) setzte sich in Wiesent durch. – Foto: Markus Schmautz

Prüfening gewinnt das Spiel der Spiele

Der BSC und Obertraubling nun knapp hinter dem Zweiten Wenzenbach +++ Wörth verliert zum vierten Mal in Folge daheim

Im Spitzenduell setzte sich Prüfening (24) mit einem Tor in der letzter Minute durch Maxi Röhrl mit 2:1 gegen Wenzenbach (21) durch. Die Verfolger vom BSC (20) und Obertraubling (19) konnten mit Siegen zu den Aufstiegsrängen aufschließen. In der Abstiegsregion sind Großberg (6), Wiesent (6) und Sarching (5) zu finden.

Freier TuS
1:1
Illkofen
Der Freie TuS (7) spielte im neunten Saisonspiel erstmals Remis, Illkofen (17) bleibt zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen (4/2/0). „Wir sind gut ins Spiel gekommen. Durch eine Unachtsamkeit gerieten wir in Rückstand. Daraufhin entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Der Freie TuS blieb durch Kontervorstöße gefährlich. Mit dem Punkt können wir leben“, so Philipp Strauß, Trainer der SpVgg.

SV Wiesent
0:2
BSC Regensb.
Der SV Wiesent (6) kassierte arg ersatzgeschwächt die sechste Niederlage, der BSC Regensburg (20) festigte mit dem sechsten Saisondreier Rang drei. „Letztlich ein verdienter Sieg. Die erste halbe Stunde spielten wir sehr gut, hätten mehr Tore als die überfällige 0:1-Führung erzielen müssen. Mit dem 0:2 war die Partie entschieden.“ Wiesents Trainer Michael Landeck: „Offensiv konnten wir zu wenig Druck erzeugen. Der BSC machte aus fünf Chancen zwei Tore. Unsere Mannschaft hat gekämpft. Letztendlich fehlte es aber an der nötigen Qualität. Der Gäste-Sieg war verdient. In den nächsten Spielen müssen wir endlich punkten!“

TSV Großberg
1:3
SG Walhalla
Großberg (6) verlor das Kellerduell gegen Walhalla (7). „Aufgrund vieler Verletzter und Urlauber fehlte uns einfach die nötige Sicherheit. Der Knackpunkt war die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns, bei der man sicherlich etwas mehr Fingerspitzengefühl hätte zeigen können. In Unterzahl konnten wir nicht mehr genügend Druck im Spiel nach vorne aufbauen. Durch individuelle Fehler kassierten wir die Gegentore zwei und drei“, resümierte Grobergs Trainer Christoph Gieler.

Kareth-Lapp. II
0:4
O`traubling
Der Favorit aus Obertraubling (19) setzte sich gegen Kareth (12) klar durch. „Eine desaströse Mannschaftsleistung. Dennoch hatten wir einige Chancen, die wir abermals aber nicht haben verwerten können“, so TSV-Trainer Daniel Vöhringer. „Eine super Reaktion meiner Mannschaft nach der unglücklichen Niederlage gegen Prüfening. Wir haben die Partie bestimmt, erzielten die nötigen Tore und gewannen verdient“, erläutert SVO-Coach Tom Gabler. Ab der 70. Minute musste übrigens Torschütze Julius Hendlmeier für den verletzten Lukas Köglmeier ins Tor bei den Gästen.

Prüfening
2:1
Wenzenbach
Beide Teams teilten sich vor dem Spiel die Tabellenführung mit jeweils 21 Punkten. Mit dem Last-Minute-Sieg ist nun der FSV Prüfening der alleinige Spitzenreiter. Prüfenings Trainer Serkan Aygün: „Ein verdienter Sieg! Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen. Wir haben den Ball gut laufen lassen und kamen zu einigen guten Einschussmöglichkeiten!“ Wenzenbach-Trainer Nico Beigang: „In der zweiten Halbzeit konnten wir physisch nicht mehr mithalten. Nach kräftezehrenden Wochen kamen wir sozusagen auf dem Zahnfleisch daher. Prüfening war im zweiten Durchgang besser und erzielte kurz vor Schluss den nicht unverdienten Siegtreffer!“

Wörth/Donau
0:3
SV Sarching
Wörth (13) verlor im fünften Heimspiel zum vierten Mal, der Letzte aus Sarching (5) sicherte sich den ersten Saisonerfolg. „Eine verdiente Niederlage gegen einen schwachen Gegner. Mit dem 0:3 waren wir noch gut bedient. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, so TSV-Abteilungsleiter Matthias Groß. Gästetrainer Florian Wagner sprach von einem verdienten Dreier seiner Mannschaft gegen harmlose Hausherren: „Wir haben kaum etwas zugelassen, uns endlich einmal für den geleisteten Aufwand mit etwas Zählbarem belohnen können. Ich bin sehr zufrieden. Wir hätten eigentlich noch deutlicher gewinnen müssen!“

SC Lorenzen
2:3
SV Sünching
Lorenzen (8) kassierte die fünfte Niederlage, Sünching (13) holte sich den vierten Sieg. „Ein Remis wäre möglich gewesen. In der ersten Halbzeit waren wir aber zu passiv, sind er nach dem Seitenwechsel aufgewacht. Den Gast haben wir zum Toreschießen eingeladen, weil wir nicht konsequent genug verteidigt haben“, lautete das Resümee von SC-Coach Hermann Bruckbauer.

Aufrufe: 012.9.2021, 18:35 Uhr
Markus SchmautzAutor

Verlinkte Inhalte