Einst Torhüter, Torwarttrainer und nun Sportvorstand: Petro Müller lebt den Fußball.
Einst Torhüter, Torwarttrainer und nun Sportvorstand: Petro Müller lebt den Fußball. – Foto: Benedikt Hecht

SC Lahr: Petro Müller über die Arbeit eines Sportchefs in der Pandemie

Auf den ersten Blick stand der Sportbetrieb beim Fußball-Verbandsligisten SC Lahr in den vergangenen Wochen und Monaten wegen der Corona-Pandemie still, im Hintergrund wurde jedoch weitergewerkelt: Personalien abgeklopft, Vorbereitungen getroffen für die Wiederaufnahme des Trainings am Tag X, die kommende Runde geplant. Benedikt Hecht hat sich mit Petro Müller, dem Sportvorstand des SC Lahr, über seine Arbeit in einer außergewöhnlichen Phase unterhalten.

BZ: Herr Müller, was macht ein Sportvorstand, wenn im Verein monatelang gar kein Sport erlaubt ist?
Müller: Im Hintergrund gibt es rund um den Verein immer etwas zu tun. Wir haben die Zeit genutzt und viele Gespräche mit den Spielern geführt. Diese Aufgabe bleibt hauptsächlich an mir hängen. Nimmt man den Kader der ersten und zweiten Mannschaft zusammen, waren das rund 45 Gespräche. Das zieht sich über Wochen, Monate hin und es bleibt fast kein freier Abend, wenn man es seriös machen möchte. Dazu kommen noch auswärtige Spieler, die von einem Wechsel zum SC Lahr überzeugt werden sollen. Und auch mit Sponsoren muss über die weitere Zusammenarbeit geredet werden. Diese Aufgabe teilen wir uns aber im Verein. Auch am und um den Platz fallen immer wieder Arbeiten an. Aber ich muss gestehen, dass ich es auch mal genossen habe, nicht jedes Wochenende auf dem Fußballplatz zu stehen. Hier geht's zum ausführlichen BZ-Plus Artikel.

257 Aufrufe8.4.2021, 13:02 Uhr
Benedikt Hecht (BZ)Autor

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