Hitziges Derby endet remis

In einem hochemotionalen Kreisliga-Nachbarderby gab es am Ende eine Punkteteilung. Die Hausherren trafen auf eine gut eingestellte Gäste-Elf, die im ersten Abschnitt nicht viel zu- und damit die „Grün-Weißen“:nicht wie gewohnt zur Entfaltung kommen ließ. Dennoch gab es nach der ersten ASV-Chance zu Beginn(2.) nach einer Viertelstunde die Großchance zur KSC-Führung. Aber Tobias Lermer zielte wie auch kurz danach über die Querlatte.(19.) Und als ein gefährlich getretener Eckball von Tobias Artmann an Freund und Feind vorbeisegelte (30.) hatte der KSC sein Pulver in der ersten Hälfte schon verschossen. Der ASV nutzte dagegen eine Schwächephase der Gastgeber und binnen innerhalb vier Minuten erzielten Manuel Mikutta (41.) und Dennis Götz (45.) die Treffer zur 2:0-Halbzeitführung.

Logischerweise hieß es dann für den Spitzenreiter in Halbzeit zwei alles in die Waagschale zu werfen. Und Arti u. Co. ließen der Halbzeitansprache auch Taten folgen.Bereits in der 51. Minute klingelte es im ASV- Gehäuse und der Anschluss war geschafft. Dominik Waas steckte auf Tobias Lermer durch und der verwandelte eiskalt. Vier Minuten später konnte sich Gäste-Keeper Daniel Fischer bei einem Schuss von Dominik Waas auszeichnen und so den Ausgleich verhindern. (55.) Auf der Gegenseite glänzte KSC-Goalie Dominik Grunert nach einem ASV-Konter mit einem sehenswerten Reflex. Dann verzog Dominik Waas in aussichtreicher Position (62). Nach zwei weiteren KSC-Chancen durch Noah Winter und Andi Hermann hatte Thomas Pfeffer dann die nächsten Möglichkeiten auf den zweiten KSC-Treffer. Zuerst setzte er den Ball an die Latte (71.) und dann verhfehlten zwei Kopfbälle knapp ihr Ziel.( 75./80.) Aber in der 85. Minute hatten die KSC-Fans dann doch Grund zum Jubeln. Über Tobias Lermer kam der Ball zu Dominik Waas und diesmal versenkte der Torjäger den Ball zum hochverdienten Ausgleich im Netz. Danach wollte der KSC noch den Sieg und es kam in der 90. Minute zu einer strittigen, elfmeterreifen Szene, die der Unparteiische aber anders bewertete. Aus dieser heiklen Szene heraus gab es dann für den ASV noch eine Konterchance, die KSC-Abwehrchef Valentin Kainz mit einer Notbremse unterband und dies eine Rote Karte nach sich zog. So kochten die Emotionen am Ende nochmal hoch, bevor mit dem Schlusspfiff (nach kurzer Nachspielzeit) das Remis feststand.

Aufrufe: 013.10.2019, 22:21 Uhr
Alois SprengerAutor

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