
„Wir haben sportlich gegen eine laufstarke und aggressive Hövelhofer Mannschaft absolut verdient verloren, die Umstände für ein Landesligaspiel waren jedoch sehr unglücklich“, berichtete SCH-Trainer Tim Daseking.
So bekamen die Gäste keine Gelegenheit, sich auf dem Kunstrasenplatz in Hövelhof warmzumachen, weil auf dem noch gespielt wurde. Stattdessen sollten sich die Gäste auf der Aschenbahn warm laufen. Trotzdem beharrten die Schiedsrichter darauf, die Partie pünktlich anzupfeifen. Zudem konnte der Gast die zugewiesene Kabine erst verspätet beziehen und musste sich diese mit einer anderen Mannschaft teilen. Und im Spiel wurden die Umstände aus Dasekings Sicht nicht besser.
So sei dem 0:2 (24.) durch Hövelhofs Spielertrainer Luca D' Angelo ein klares Handspiel vorausgegangen, das 1:3 (45.) durch Paul Henkenjohann fiel aus stark abseitsverdächtiger Position, und als der Herforder Kapitän Ilias Illig umgerissen wurde, gab es für Hövelhofs letzten Mann nur gelb (44.). Das zwischenzeitliche 1:2 (32.) gelang Kostas Keissoglou mit einem tollen Freistoß aus 25 Metern. In der zweiten Halbzeit blieb Hövelhof kampf- und laufstark und ließ die Herforder nicht mehr zurück in die Partie kommen.
„In der Landesliga darf man ein gewisses Maß an Organisation erwarten, doch die Schiedsrichter haben uns nicht geschützt. Wir fühlen uns verschaukelt“, so Daseking. Für die Herforder war es die erste Auswärtsniederlage der Saison, die unter merkwürdigen Umständen zustande kam. Am 30. November steht für den SC jetzt noch die letzte Partie in diesem Jahr aus: bei Spitzenreiter FC Rot-Weiß Kirchlengern.