
Der SC Grainau startet mit Torwart Franz Maurer und A-Jugend-Talent Diyar Kara in die A-Klasse. Direkt zum Auftakt warten drei Schwergewichte.
Betont zurückhaltend geben sich die Verantwortlichen in Grainau zum Auftakt der A-Klasse. Trainer Christoph Saller hütet sich davor, das Wort Aufstieg in den Mund zu nehmen. „Dafür ist die ganze Liga zu stark.“ Ambitionen hegen seine Fußballer dennoch. Ein Platz im vorderen Feld der Tabelle soll es schon sein.
Denn der Kader hat an Qualität dazugewonnen. Das liegt an einigen neuen Gesichtern. Diyar Kara ist der A-Jugend entwachsen, außerdem hat Torwart Franz Maurer sein Bezirksliga-Abenteuer in Bad Heilbrunn nach einem Jahr wieder beendet. Beides definitiv Verstärkungen, findet Saller: „Die beiden helfen uns extrem weiter, Diyar ist für sein Alter sowohl körperlich als auch spielerisch bereits sehr weit.“ Auch Jakob Schmuklermann, der bereits in der vergangenen Rückrunde Teil des Kaders gewesen ist, bleibt an Bord. Und damit Tim Schiebilski auch bei Engpässen nicht mehr zwischen die Pfosten muss, hat die SCEG einen weiteren Keeper nach Grainau gelotst. Tim Waldmann, gekommen aus der Jugend des TSV Murnau, wird in der A-Klasse auf Spielpraxis kommen.
Allerdings war von der eigentlich größeren Kaderstärke bislang nichts zu sehen. Einige Verletzte sowie Urlauber sorgten bei den beiden Testspielen (0:2 gegen A-Klassist Gelting und 2:4 gegen Kreisklassist SC Unterschneidheim) für ein durchwachsenes Zwischenfazit von Saller. Doch deshalb gerät in Grainau keiner in Panik. Die Fußballer haben zum Auftakt spielfrei, proben stattdessen gegen den VTA Garmisch-Partenkirchen ein letztes Mal.
Denn einen guten Auftakt sieht der letztjährige Fünfte als essenziell an. Mit den Top-Favoriten SG Hungerbach, FC Kochelsee-Schlehdorf und SG Oberau/Farchant warten direkt drei Bretter. Saller prophezeit bereits: „Das ist ein brutaler Start, wird mit Sicherheit sehr schwierig.“