
Der SC Eibsee Grainau gewinnt deutlich beim FC Penzberg II. Krün hält gegenden ASV Habach lange die Null, punktet aber trotzdem nicht.
1. FC Penzberg II – SC Eibsee Grainau⇥2:5 (1:3)
Als den „richtigen Gegner zur richtigen Zeit“ beschreibt Christoph Saller die Reserve des 1. FC Penzberg. Denn das Team hatte am Mittwochabend im Duell gegen die Grainauer zahlreiche Ausfälle zu vermelden. „Penzberg ereilt aktuell wohl ein ähnliches Schicksal wie uns in den vergangenen Wochen.“ Inzwischen ist der Kader bei den Grainauern wieder üppiger besetzt, weswegen die Nachholpartie mit einem 5:2-Sieg auch erfolgreich bestritten werden konnte.
Doch nach diesem Kantersieg sah es zunächst nicht aus. Die Fußballer gerieten bereits nach sieben Minuten in Rückstand. Ein Penzberger Befreiungsschlag landete genau in den Füßen von Ardian Llolluni, der eiskalt vor dem Tor blieb. „Das war für uns schon eher unglücklich.“ Doch die Gäste ließen sich davon nicht beirren. Durch einen satten Linksschuss von Ludwig Scherer in den Winkel sowie zwei schön heraus gespielte Treffer drehten sie noch vor der Pause die Begegnung. „Das Spiel haben wir eigentlich von vorne bis hinten bestimmt“, betont Saller zufrieden. Einmal im Flow war die SCEG nicht mehr zu stoppen. Kilian Kral schnürte binnen drei Minuten den Doppelpack, damit war die Begegnung entschieden. „Ich bin absolut zufrieden, die drei Punkte sind für uns brutal wichtig.“
SV Krün – ASV Habach II⇥0:1 (0:0)
Wer die Tore vorne nicht macht, der bekommt sie hinten. Diese schmerzliche Fußballerweisheit haben am Mittwoch die Krüner erfahren müssen. Gegen die Habacher Reserve waren sie über 90 Minuten am Drücker, doch verpassten es, Treffer folgen zu lassen. „Das ist sehr bitter“, sagt SVK-Trainer Matthias Schmidt über die 0:1-Niederlage. „Es ist einfach nichts reingegangen.“
Von Beginn an drückte der Kreisklassen-Absteiger die Gäste in die eigene Hälfte. Problem nur: Drei hundertprozentige Chancen ließ er aus, während der Kontrahent zudem „super verteidigt hat“. Die Habacher lauerten auf Konter und wurden am Ende belohnt. Tief in der Nachspielzeit jagten sie eine letzte Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum. Dort lauerte am zweiten Pfosten Franz Annaberger und grätschte den Ball ins lange Eck – der Knockout für die Krüner. „Einfach scheiße, aber solche Spiele gibt es“, konstatiert Schmidt. „Jetzt müssen wir gegen Oberammergau beweisen, dass wir es besser können.“ Die Partie gegen den Tabellensiebten findet nicht an diesem Wochenende statt, sondern wurde auf Dienstag, 14. Oktober, verschoben.