Gegen Unterföhring zeigte der TSV am vergangenen Samstag eine starke Leistung, verlor jedoch mit 0:2. Abteilungsleiter Bertl Fürst ist überzeugt davon, dass das Team auch gegen Freising "ein gutes Spiel abliefern" werde.
Gegen Unterföhring zeigte der TSV am vergangenen Samstag eine starke Leistung, verlor jedoch mit 0:2. Abteilungsleiter Bertl Fürst ist überzeugt davon, dass das Team auch gegen Freising "ein gutes Spiel abliefern" werde. – Foto: Monika Neulinger.

"Die Mannschaft kann mithalten": Fürst vor Freising-Spiel optimistisch

Brunnthals Abteilungsleiter blickt auf zwei intensive Wochen zum Start in die Landesliga zurück.

Aus den ersten fünf Spielen in der Landesliga Südost konnte der TSV Brunnthal vier Zähler mitnehmen. "Das war schon anstrengend für Trainer und Mannschaft", weiß Abteilungsleiter Bertl Fürst, den das bisherige Auftreten des Neulings "sehr positiv" stimmt. Weshalb er auch dem Heimspiel gegen den SC Eintracht Freising optimistisch entgegenblickt.

Die ersten beiden Pflichtspielwochen hatten es ganz schön in sich. Samstag, Dienstag, Samstag, Dienstag, Samstag: Quasi im Drei-Tages-Rhythmus standen die Spieler des TSV auf dem Platz, nach langer Pause mit anschließend strammer Vorbereitung, und, vor allem, in einer neuen Liga. "Da sind die Gegner natürlich nochmal stärker und die Intensität höher", sagt Fürst, der von einer "Riesenbelastung" für den Aufsteiger spricht, noch dazu in der Urlaubszeit. Jedoch, so Fürst, "geht es da ja allen Mannschaften so. Und nach der langen Coronapause sind Verletzungsprobleme nicht von der Hand zu weisen." Gerade in den vergangenen drei Partien fehlten einige Akteure urlaubsbedingt oder aufgrund von Blessuren, sodass das Aufgebot mit Spielern aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden musste.

Trotz des Personalmangels hat sich der TSV bisher sehr gut verkauft. Vier Punkte aus fünf Spielen stehen auf der Habenseite, zuletzt gab es eine 0:2-Niederlage beim FC Unterföhring. "Gerade da haben uns wichtige Spieler gefehlt und trotzdem haben wir Paroli geboten", lobt der Abteilungsleiter den Spirit der Mannschaft. "Vor allem in der ersten Halbzeit hat Unterföhring eigentlich keine Chance gehabt, wir dagegen schon. Wenn da einer reinfällt, kann es anders ausschauen", denkt Fürst vor allem an einen Pfostenknaller von Marc Nagel kurz vor dem Pausenpfiff. "In der zweiten Hälfte waren wir nicht so viel schlechter, hatten durchaus unsere Chancen. Unterföhring macht dann aus zwei Standards zwei Tore, was bitter ist."

"Wir müssen die kleinen Fehler abstellen und unsere Chancen nutzen"

Wodurch diese Partie den Verlauf der vorherigen durchaus widerspiegelt, waren die Brunnthaler bisher stets auf Augenhöhe mit ihren Gegnern. "Insgesamt hat man gesehen, dass die Mannschaft mithalten kann, da waren ja doch teilweise etablierte Mannschaften dabei, die schon länger in der Landesliga spielen", sagt Fürst. So waren es bis jetzt nur wenige Unaufmerksamkeiten, die eiskalt bestraft wurden und das Team darum brachten, noch mehr Zähler einzufahren. "Wenn wir diese kleinen Fehler abstellen können und auch unsere Chancen noch effektiver nutzen können, werden wir unsere Punkte holen. Ich habe da das Vertrauen in unser Trainergespann, dass sie das ansprechen werden. Das Auftreten der Mannschaft stimmt mich positiv", blickt der 63-Jährige auf das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag.

Mit Freising kommt nun "der nächste starke Gegner" nach Brunnthal

Mit dem SC Eintracht Freising kommt die nächste etablierte Landesligamannschaft an die Brunnthaler Jahnstraße. Seit neun Jahren Stammgast in der dritthöchsten bayerischen Amateurklasse, landete die Mannschaft von Alexander Plabst sechs Mal am Saisonende in den Top sechs. Nach zwei Pleiten zum Start kommen die Freisinger mit einer Serie von drei Siegen am Stück nach Brunnthal. "Da erwartet uns wieder ein starker Gegner, gegen den wir alles in die Waagschale werfen müssen", ist sich Fürst bewusst, dass das Team erneut ein heißer Kampf erwartet, betont jedoch: "Wir haben schon gezeigt, dass wir kein leichtes Fressen für die Gegner sind, deshalb bin ich auch gegen Freising optimistisch." Dazu kann Chefcoach Raphael Schwanthaler wieder auf den ein oder anderen Urlaubsrückkehrer bauen. Nicht nur deshalb zeigt sich Fürst "überzeugt davon, dass wir auch da wieder gut mithalten und ein gutes Spiel abliefern können."

Um nach dem Sieg gegen Rosenheim vor zwei Wochen nun den nächsten Erfolg vor heimischem Publikum folgen zu lassen.

Aufrufe: 013.8.2021, 10:50 Uhr
Josef DillerAutor

Verlinkte Inhalte