Wie gegen den ASV Au wollen (v.l.) die Emmeringer Alois Kirchlechner, Simon Wimmer und Alexander Robeis auch in Waldkraiburg nichts anbrennen lassen und die Tabellenspitze verteidigen. Foto: Stefan Rossmann
Wie gegen den ASV Au wollen (v.l.) die Emmeringer Alois Kirchlechner, Simon Wimmer und Alexander Robeis auch in Waldkraiburg nichts anbrennen lassen und die Tabellenspitze verteidigen. Foto: Stefan Rossmann

TSV Emmering mit Hochachtung vor dem Aufsteiger

Weiß-Elf muss gegen SC Danubius Waldkraiburg ran

SC Danubius Waldkraiburg. Gastgeber und Gegner des TSV Emmering am dritten Spieltag der Kreisliga 1. Für viele wohl ein unbeschriebenes Blatt.

VON WOLFGANG HERFORT

Emmering – Nicht so für Emmerings Coach Hans Weiß. Er ist über die Stärke und Schwäche der Rumänen bestens informiert. Ein Wissen, das den Grün-Weißen heute (Anstoß 20 Uhr) zum dritten Dreier verhelfen soll.

Weiß gerät fast ins Schwärmen, wenn die Rede von Waldkraiburg ist. „Gegen Schechen, das war eines der besten Relegationsspiele, die ich gesehen habe“, schildert der Emmeringer seinen Eindruck vom Aufsteiger. „Technisch sind das sehr gute Fußballer, die zum Teil aus Rumäniens 2. Liga kommen. Eine wirklich gute Mannschaft.“ Allerdings hätte er Danubius zum Saisonstart mehr zugetraut. „Eigentlich habe ich erwartet, dass sie vorne mitspielen. Diesen Eindruck werde ich wohl revidieren müssen nach ihrer 2:5-Niederlage in Bad Aibling.“

Was allerdings nichts am Respekt vor dem nächsten Gegner ändert. „Die Spieler sind alle gut integriert, die Mannschaft provoziert nicht, wird nicht laut. Und hat vernünftige Fans.“

Probleme, so Weiß, bekämen die Waldkraiburger, „wenn man das Tempo hoch hält. Genau das ist unsere DNA. Die Intensität hoch halten.“ Im Gegensatz zu den Gastgebern ist der Saisonstart der Emmeringer positiv verlaufen. „Wenn man Au geschlagen hat, kann man schon stolz sein und drauf aufbauen.“

Wäre da nicht das Fehlen von zwei Spielern, die Grün-Weißen würden mit größerer Zuversicht nach Waldkraiburg fahren. Denn Abwehrrecke Michael Maier fällt nach seiner Blinddarm-OP noch ein paar Wochen aus. „Den hätte ich gerne dabei gehabt, um ihn gegen Waldkraiburgs Top-Stürmer zu stellen. Der ist 1,90 Meter groß, technisch versiert.“ Mit Max Gressierer fehlt ein weiterer Verteidiger. „Schade“, so Weiß, „er war so gut drauf. Er hat aber einen privaten Termin. Muss es eben das Kollektiv richten.“ An mangelnder Unterstützung dürfte es den Emmeringern dabei nicht fehlen. Ein Bus voller Fans begleitet den Tabellenführer. Ergebnistipp d. Redaktion – 1:3

Aufrufe: 23.8.2019, 08:57 Uhr
Ebersberger Zeitung / Wolfgang HerfortAutor

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