Auf eine gute Zusammenarbeit: Der neue TuS-Trainer Josef Albersinger (l.), bringt viel Erfahrung mit. Das freut den Sportlichen Leiter Markus Müller.
Auf eine gute Zusammenarbeit: Der neue TuS-Trainer Josef Albersinger (l.), bringt viel Erfahrung mit. Das freut den Sportlichen Leiter Markus Müller. – Foto: Thomas Plettenberg

TuS Holzkirchen: Mit neuem Trainer Josef Albersinger in die Vorbereitung

Stürmer Stefan Lechner kehrt zurück

Der TuS Holzkirchen hat einen neuen Trainer: Josef Albersinger. Außerdem freut sich der Landesligist über Rückkehrer Stefan Lechner.

Holzkirchen – Der TuS Holzkirchen beginnt die Vorbereitung auf die kommende Fußballsaison 2021/22 mit einem neuen Trainer: Josef Albersinger heißt der Mann, der den Posten von Torsten Spittler übernimmt und Holzkirchens Landesliga-Mannschaft in eine erfolgreiche Spielzeit führen soll. Bereits seit Beginn dieser Woche befindet sich die Gruppe um Benedikt Zeisel, Benedict Gulielmo und Co. in der Vorbereitung auf den Saisonstart, der bei allen Unwägbarkeiten dieser Zeiten für den 17. oder 24. Juli vorgesehen ist (wir berichteten).

„Wir sind glücklich, Joe Albersinger als unseren Trainer gewonnen zu haben, denn wir wollten ihn unbedingt“, erklärt ein zufriedener Markus Müller über den Mann der bereits bei Ingolstadt II oder in der Jugend des TSV 1860 München Übungen leitete. Der Sportliche Leiter des TuS leistete die nötige Überzeugungsarbeit, um den 55-Jährigen für dieses Projekt holen zu können. „Joe soll bei uns langfristig bleiben und die Idee, die wir seit längerem verfolgen, vorantreiben, nämlich junge Spieler aus unserer starken A-Jugend integrieren und besser machen.“

Denselben Plan hatte auch der scheidende Coach Spittler, jedoch machte ihm die Corona-Krise ständig einen Strich durch die Rechnung, sodass nie erahnt werden konnte, ob seine Arbeit Früchte tragen hätte können oder nicht. Spittler selbst widmet sich nun vermehrt familiären Dingen, wie Müller bestätigt: „Torsten geht seinen privaten Verpflichtungen nach und in dieser einvernehmlichen Trennung sind wir absolut positiv und im Guten auseinandergegangen.“

Neben Spittler verlassen auch einige wenige Spieler den Verein, wobei der Kern sowie die namhaften Neuzugänge um Maximilian Drum oder Michael Vitzthum gehalten wurden (wir berichteten). Mathias Gerg möchte sich aus beruflichen Gründen die weite Fahrt ersparen und wechselt zurück zu seinem Heimatverein Lenggries. Ähnlich begründet ist der Abgang von Sebastian Frei (zurück nach Feldkirchen), wohingegen der oft verletzte, aber für die Mannschaft wichtige Andreas Maurer seine Fußballschuhe an den Nagel hängt. „Andi hat sich beim Skifahren erneut etwas schwerer verletzt und möchte seine Fußballkarriere beenden“, sagt Müller.

Stefan Lechner kehrt zurück

Stefan Lechner verließ den TuS Holzkirchen 2018 - nun kehrt er zurück.

Den Verlust dieser drei Spieler möchte der 36-Jährige natürlich auffangen. „Auch wenn wir jetzt schon fünf A-Jugendspieler im Kader haben, müssen wir trotzdem schauen, dass wir noch zwei oder drei Spieler bekommen können, die uns sofort verstärken und Stabilität geben.“ Folgerichtig verhandelt der Ex-Stürmer bereits mit einem alten Bekannten. Angreifer Stefan Lechner, der bereits zwei Jahren lang für Holzkirchen auf Torejagd ging, kehrt zu seinem Ex-Klub zurück. Seit seinem Abschied aus der Marktgemeinde im Sommer 2018 lief der 27-Jährige in der Bezirksliga für den SC Baldham-Vaterstetten auf

Das Ziel, das für den TuS dahinter steht, ist klar: Mit dem Abstieg will der Landesligist in der kommenden Spielzeit nichts mehr zu tun haben und den Klassenerhalt möglichst schnell klar machen. Der sportliche Leiter geht sogar weiter: „Ein Rang zwischen Platz fünf und zehn wäre ein gutes Ergebnis, sollte es eine Gruppe in Normalgröße sein.“ Hierbei kann Offensivmann Lechner mit seiner kämpferischen und teamdienlichen Art eine große Hilfe sein. Bei einem finalen Gespräch einigten sich Trainer Albersinger und der Stürmer Anfang der Woche auf eine Zusammenarbeit.

Dass „Joe“, wie der neue Coach im Bekanntenkreis genannt wird, den Stürmer überzeugen konnte, ist bereits sein zweiter großer Pluspunkt mit Amtsbeginn, wie Müller verrät: „Wenn wir die Chance auf so einen Trainer haben wollen, muss dieser in gewisser Weise auch finanziell auf uns zukommen – das gehört mittlerweile in Pandemie-Zeiten leider dazu und das hat Joe glücklicherweise auch getan.“ Jetzt muss sich nur noch Corona endlich wieder verziehen.

Aufrufe: 09.6.2021, 05:38 Uhr
Holzkirchner Merkur / Hans SpieglerAutor

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