Handspiel: Nico Natale (r.) nimmt den Ball völlig unbegründet im eigenen Strafraum in die Hände. Foto: Nico Ebmeier
Handspiel: Nico Natale (r.) nimmt den Ball völlig unbegründet im eigenen Strafraum in die Hände. Foto: Nico Ebmeier

FC Bad Oeynhausen schwächelt beim 0:0 gegen Bad Salzuflen

Bezirksliga: Kantersieg für Verfolger TuS Bruchmühlen wird durch kurioses Handspiel eingeleitet. Auswärtspleite für Jöllenbeck.

Wird der FC Bad Oeynhausen doch noch einmal nervös? Der Tabellenführer der Bezirksliga kam gegen den SC Bad Salzuflen nur zu einem 0:0, so dass der Vorsprung auf den TuS Bruchmühlen auf sieben Punkte schmolz. Die Bruchmühlener schlugen den TuS Lohe 6:0, profitierten dabei aber von einem Handspiel der kuriosen Art. Nach acht Siegen in Folge kam RW Kirchlengern bei TuRa Löhne nur zu einem 2:2, springt aber dank der Niederlage des TuS Jöllenbeck beim SV Kutenhausen-Todtenhausen auf Rang drei. Am Tabellenende unterlag der SC Enger auch gegen Dielingen mit 0:1 und muss seine Chancen auf den Klassenerhalt wohl begraben.

TuS Bruchmühlen - TuS Lohe 6:0
Der TuS Bruchmühlen trotzt dem Regen und erhöht den Druck auf Ligaprimus Bad Oeynhausen. Nach Startschwierigkeiten nutzt die Fichtenelf einen verrückten Handelfmeter, um ins Spiel zu finden.
Der Tabellendreizehnte aus Lohe stand erwartet tief und ließ den Hausherren wenig Platz zum Kombinieren. Die größte Chance zur Führung hatte noch Julien Mädler nach Einzelaktion, doch er scheiterte am gut reagierenden Gästetorwart Gotse Traykovski (28.).

Also musste es – wie so oft – ein Standard richten. Bruchmühlen-Stürmer Marcos Brandao Bello traf per direktem Freistoß aus 18 Meter zur verdienten Führung (35.). Dann wurd es kurios: Eine Ecke der Hausherren fand Bello, der per Kopf an Traykovski scheiterte. Der Ball lag frei im Strafraum und der Loher Mittelfeldakteur Nico Natale nahm ihn unbedrängt im Stile eine Torhüters in die Hände (39.). Da blieb auch Schiedsrichter Halit Özbay nichts über, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Brandao Bello waren die Umstände egal und er erhöhte auf 2:0.

„Die beiden Standards waren natürlich der Türöffner“, erkannte TuS-Trainer Michael Bernhardt. „Aber wir haben das nach der Halbzeit auch sehr gut zu Ende gespielt“, lobte er.
Denn nach der Pause zeigten sich Auflösungserscheinungen auf Loher Seiten. Eddy Wachtel beseitigte dann auch mit einem straffen Rechtsschuss schnell die letzten Siegeszweifel (51.).

Zum zweiten 6:0-Sieg in Folge erhöhten in der Folge noch Julien Mädler (58.) und Jan-Niclas Kreft per Doppelpack (69., 81.). Michael Bernhardts war trotz der anfänglichen Probleme sehr zufrieden mit dem Spiel seiner Truppe, die nun nur noch sieben Punkte hinter Bad Oeynhausen liegt.


Schiedsrichter: Halit Özbay (Türk Gücü PB) - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Marcos Brandao Bello (35.), 2:0 Marcos Brandao Bello (39. Foulelfmeter), 3:0 Eddy Wachtel (51.), 4:0 Julien Mädler (58.), 5:0 Eddy Wachtel (69.), 6:0 Mithat Kirmaci (81.)


SC Enger - TuS Dielingen 0:1
Der SC Enger hat auch das dritte Spiel 2019 verloren. Diesmal gab es auf eigenem Platz ein 0:1 (0:1) gegen den TuS Dielingen. Der Unterschied: Diesmal wusste keiner so recht, wie es zu der Niederlage gekommen war, denn der Tabellenletzte war die spielbestimmende Elf. „Ein Unentschieden oder Sieg wäre verdient gewesen“, sagt SCE-Trainer Michèl Ciomber.

Gut zehn Minuten waren gespielt, als der SCE das Kommando übernahm. Die größte Chance in dieser Phase hatte Leon Alper, der alleine aufs Tor zulief, aber am Keeper scheiterte. Ciomber: „Wir waren am Drücker.“ Doch dann fiel das Tor auf der anderen Seite als Torhüter Benedikt Hellmann ein bei diesem Boden schwer zu haltenden 25-Meter-Knaller abklatschen lassen musste und Gibril Jammeh zum 0:1 für die Gäste abstaubte (39.). Weil danach auch Sebastian Schnittger völlig frei den Ball nicht im Tor unterbrachte, war das auch der Pausenstand.

Auch nach dem Wechsel lagen die größeren Spielanteile auf Seiten der Engeraner. Ciomber: „Von Dielingen kam nichts mehr.“ Die Gäste aus dem Altkreis Lübbecke überschritten kam noch die Mittellinie, weil aber Can Lucas Polat, erneut Schnittger oder Sayim Yilmaz ihre guten bis sehr guten Chancen nicht in Zählbares ummünzen konnten, musste der SC Enger am Ende in eine ebenso bittere wie unnötige 0:1-Niederlage einwilligen.


Schiedsrichter: Andre Pulter (FT Dützen) - Zuschauer: 20
Tore: 0:1 Gibril Jammeh (39.)

SV Kutenhausen-Todtenhausen - TuS Jöllenbeck 4:1
Das war so nicht geplant! Der TuS Jöllenbeck hatte sich für seinen Auftritt beim SV Kutenhausen/Todtenhausen definitiv mehr vorgenommen, musste sich am Ende jedoch deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Zur Halbzeit stand es 1:1. Winterneuzugang Kordian Rudzinkski hatte für die Gäste getroffen.

Jöllenbecks Trainer Tobias Demmer hatte zumindest seinen Humor nicht gänzlich verloren, anderes blieb ihm nach dem Auftreten seines Teams in der zweiten Halbzeit auch nicht übrig. „Die erste Halbzeit spielen wir noch ganz ordentlich, in der zweiten waren wir dann ungefähr so wie das Wetter“, verpackte es Demmer charmant. Aber wer nun meint, die „Jürmker“ seien stürmisch gewesen, der irrt. Vielmehr empfand Demmer die Leistung seiner Jungs als gelinde gesagt bescheiden.

„Wir haben keine Zweikämpfe geführt, und waren auch sonst irgendwie nicht mehr wirklich im Spiel“, so Demmer, der allerdings auch nicht über die Maßen Kritik üben wollte. „Das ist heute in die Hose gegangen, wird uns aber auch nicht gänzlich aus der Bahn werfen. Ärgerlich ist es dennoch. Jetzt müssen wir den Mund abputzen und weitermachen.“


Schiedsrichter: Thorsten Pölert - Zuschauer: 25
Tore: 1:0 Lennart Springer (30.), 1:1 Kordian Grzegorz Rudzinski (38.), 2:1 Eric Beims (50.), 3:1 Yannik Niermann (57.), 4:1 Christian Dewald (77.)


TuRa Löhne - FC Rot-Weiß Kirchlengern 2:2
Wieder einmal war die 90. Minute für TuRa Löhne reserviert, um dem Spiel noch den entscheidenden Tupfer und die Wendung zu geben: Denn da köpfte der aufgerückte Luca Albrecht nach einer Ecke von Marcel Rinnelt aus fünf Metern das 2:2 gegen Rot-Weiß Kirchlengern in die Maschen. In Unterzahl, mit Moral, mit Köpfchen: TuRa verdiente sich den einen Punkt gegen einen Gegner, der ab der 58. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Löhnes guten Sechser Husni Dna so langsam aufdrehte und in zwei Situationen das 3:1 verpasste.

So kam es in dem rassigen Spiel auf Augenhöhe zu dem spannenden Finish. Eine Partie wie das Wetter am Obernfeld: Stürmisch, unberechenbar, wild. Beide Teams bewiesen, warum sie in die Top Fünf der Bezirksliga gehören. Bei den Löhnern gefielen der aktive Antreiber Marcel Rinnelt und Sinar Nahmet mit einer guten Zweikampfquote am besten. Bei den Gästen gefiel Volkan Turp als kluger Ballverteiler und Torwart Felix Heithölter mit zwei Topparaden, die ein weiteres Löhner Tor verhinderten.
Die Partie begann für TuRa wie gemalt. Nach einem gelungenen Angriff traf Marcel Rinnelt schon nach zwei Minuten zum 1:0. Die Gäste blieben von dem Treffer aber unbeeindruckt und glichen nach einer guten halben Stunde durch einen Kopfballtreffer von Marcel Reetz zum 1:1 aus. Nach einer Flanke stieg Reetz am höchsten und war vor Torwart Hakan Temin am Ball. Die Löhner hatten nach einem Standard in der 36. Minute (Freistoß Marcel Rinnelt) die nächste Torannäherung. Die Gäste schalteten über die schnellen Bellanova und Tumani sofort um, wirkten strukturiert und verlangten TuRa alles ab.

Nach dem Seitenwechsel mehrten sich die Chancen: Zuerst verpasste TuRas Marcel Rinnelt (49.) den richtigen Moment des Abspiels gegen drei Gegenspieler nahe dem RWK-Tor, dann zog RWK-Angreifer Tumani knapp rechts vorbei (52.). Jonas Glowatz hatte freistehend in der 53. Minute das 2:1 auf dem Fuß, sein Schuss wurde gerade so noch abgewehrt. Nach der Ampelkarte gegen Löhnes Husni Dna (58.) musste sich Kirchlengern kurz finden, hatte dann sehr ballsichere 20 Minuten und erzielte in der 67. Minute folgerichtig das 2:1 – nach einer feinen Kombination, als Tobias Bellanova überlegt aus 15 Metern in die untere rechte Ecke einschob. Sven Kampe (70., frei an Temin scheiternd) und vor allem Süme (87., aus zehn Metern) vergaben das 3:1 für die Gäste, so dass die Löhner mit großer Moral und Laufbereitschaft im Spiel blieben: Der Lohn folgte in der 90. Minute, als Albrecht wie erwähnt per Kopf ausglich. Kurz zuvor hatte RWK-Schlussmann Heithölter mit einer tollen Parade einen Marel-Rinnelt-Freistoß aus dem Winkel gefischt – ein packendes 2:2.

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Nach acht Siegen in Folge musste RW Kirchlengern im Verfolgerduell der Bezirksliga bei TuRa Löhne mit einem 2:2 (1:1)-Unentschieden zufrieden sein. Bitter für die Rot-Weißen: Der Ausgleich für die Gastgeber fiel erst in der Schlussminute im Anschluss an einen Eckball, den Luca Albrecht für die Hausherren einköpfte.

„Wir haben zwar nicht gewonnen, bleiben aber weiter ungeschlagen, auch wenn der späte Ausgleich etwas ärgerlich ist“, zeigte sich RWK-Trainer Daniel Halfar nicht unzufrieden mit dem Ergebnis nach einem Spiel, in dem die Akteure mit strömendem Regen und böigem Wind zu kämpfen hatten. „Das war schon hart an der Grenze“, meinte Halfar.

Die personell geschwächt angetretenen Gäste – unter anderem fehlten Jan Kallabis und Hakim Aytan – gerieten bereits nach zwei Minuten durch Marc Rinnelt in Rückstand. Diesen egalisierte Marcel Reetz nach einer guten halben Stunde. Nach dem Wechsel brachte Tobias Bellanova Kirchlengern in der 67. Minute sogar mit 2:1 in Führung.

„Danach haben wir es allerdings versäumt, das dritte Tor nachzulegen“, bemängelte Halfar, der an der Vorstellung seiner Mannschaft aber ansonsten wenig auszusetzen hatte. „Wir haben gerade in der zweiten Hälfte wenig Chancen zugelassen. Die Jungs, von denen einige angeschlagen ins Spiel gegangen waren, haben sich wirklich voll reingehauen.“


Zuschauer: 76
Tore: 1:0 Marc Rinnelt (2.), 1:1 Marcel Reetz (33.), 1:2 Tobias Bellanova (67.), 2:2 Luca Albrecht (90.)


BV Stift-Quernheim - FC Herford 3:2
Am 20. Spieltag kam es zum Kreisderby zwischen dem BV 21 Stift Quernheim und dem FC Herford. Die Partie benötigte keine lange Anlaufzeit. Nach vierSpielminuten führte der BV 21 Stift Quernheim mit 1:0. Jannik Kortes Ecke legte Fabian Schnelle Mihail Yanev auf der zur Führung einköpfte. Sechs Minuten später kamen die Gäste das Erste mal gefährlich vor das Tor und trafen prompt zum Ausgleich. Tim Scholz ließ Quirin im Eins gegen Eins Duell keine Chance. Herford hatte jetzt die Oberhand und ging kurz vor der Pause auch noch in Führung: Agrat Akman traf per Kopf nach einem Freistoß von Umit Akman. Zur Halbzeit wechselte Stift Quernheim Stürmer Kai Krüger ein. Dieses Einwechselung machte sich schnell bezahlt.

Kevin-Lee Weinhardt schlug eine Flanke auf Krüger der ebenfalls per Kopf zum 2:2 einnickte. In der Folge zog Stift Quernheim das Spiel mehr und mehr an sich doch nach 82 Spielminuten erhielt Shindar Mohammad eine fragwürdige die Gelb-Rote Karte nach einem vermeintlichen Foulspiel. Doch nur zwei Minuten später erzielten die Gastgeber das 3:2. Erneut war Kai Krüger nach einer Flanke von Daniel Wester zur Stelle. In den verbleibenden knapp zehn Spielminuten warf der FCH alles nach vorne und strahlte nach Standards noch einmal Gefahr aus, schoss aber kein Tor mehr. Stift Quernheims Trainer Rolf Kuntschik war zufrieden mit seiner Elf:,, Bereits in der ersten Halbzeit haben wir nicht schlecht gespielt nur den Zug zum Tor vermissen haben lassen. In der Halbzeit habe ich zu den Jungs gesagt das wir das Spiel drehen können und das haben wir gemacht.“

Sein gegenüber Bilal Icbudak Co-Trainer vom FC Herford ärgerte sich über den späten Gegentreffer: "Wir haben uns von der 0:8 Klatsche gegen Oeynhausen gut erholt und haben hier gut mitgehalten. Aus meiner Sicht wäre ein Remis verdient gewesen. Wir schauen optimistisch nach vorne.“


Schiedsrichter: Zsolt Seevald - Zuschauer: 40
Tore: 1:0 Mihail Yanev (4.), 1:1 Tim Scholz (10.), 1:2 Agrat Akman (38.), 2:2 Kai Krüger (47.), 3:2 Kai Krüger (84.)


FC Bad Oeynhausen - SC Bad Salzuflen 0:0
Es war diesmal alles andere als eine Gute-Laune-Veranstaltung in der Sparkassen-Arena. Bei fürchterlichen äußeren Bedingungen kam Bezirksliga-Tabellenführer FC Bad Oeynhausen überraschenderweise nicht über ein torloses Unentschieden gegen den Abstiegskandidaten SC Bad Salzuflen hinaus. Der Vorsprung der heimischen Kicker an der Ligaspitze schmolz damit auf immerhin noch recht komfortable sieben Zähler zusammen.

Es war eine dieser Nachmittage, an denen man keinen Hund vor die Tür jagt. Unablässig prasselte der Regen herab und alle Akteure waren wahrlich nicht um ihren Sport zu beneiden. So verirrten sich auch nur sehr wenige Zuschauer in die Sparkassen-Arena – und die sahen einen überraschend forsch beginnenden Gast, der mutig attackierte und einen Spitzenreiter, der ob dieser mutigen Spielweise des SC völlig überrascht schien. Sehr wuselig, defensiv sehr gut organisiert und extrem unangenehm in jedem einzelnen Zweikampf – dies war keineswegs die Vorstellung eines Abstiegskandidaten. So hatten die Hausherren mehr Probleme, als ihnen lieb war. Der FCO war zwar sehr bemüht kreative Lösungen zu finden, doch weder das Spiel über die Außenposition noch die Aktionen durch die Zentrale waren von Erfolg gekrönt. Kam dann doch einmal ein Spieler bis zur gegnerischen Grundlinie, waren die jeweiligen Flanken viel zu unpräzise, um wirklich für ernsthafte Gefahr zu sorgen. Die einzige echte Torchance der Hausherren hatte Hashem Celik in Minute 31, als er plötzlich ungehindert zum Abschluss kam. Der Schuss kam jedoch viel zu zentral und stellte den SC-Schlussmann Georgios Athanassiadis vor nur wenig Probleme.

Ein ähnliches Bild auch in Durchgang zwei. Der Tabellenführer war zwar im Dauerballbesitz-Modus, aber auch irgendwie wenig kreativ. Ab der 70. Minute wurde es dann zusätzlich mit der „Brechstange“ versucht. So zeigten Serhat Atilgan (74.) und der eingewechselte Jannik Göhner durchaus sehenswerte Distanzschüsse, doch ein Treffer wollte einfach nicht fallen. Die beste Torgelegenheit der Partie hatte Torjäger Sascha Manske zehn Minuten vor Spielende, als er komplett „blank“ vor dem Gehäuse stand und die Kugel etwas überhastet über das Tor jagte. Die Gäste überstanden auch die Schlussminuten dank einer kämpferisch erstklassigen Leistung.

Für den Tabellenführer war es das zweite Heimunentschieden in Folge und FCO-Co-Trainer André Schröder war dementsprechend enttäuscht: „Uns hat heute die Durchschlagskraft und die Genauigkeit gefehlt. Der letzte Ball war meistens nicht gut gespielt. Bad Salzuflen hat das richtig gut gemacht und uns wenige Torchancen ermöglicht. Uns haben letztendlich die Lösungen gefehlt.“


Schiedsrichter: Volker Reck - Zuschauer: 40
Tore: -

Freie Turnerschaft Dützen - SC Blau-Weiß Vehlage 1:1
Jahresübergreifend hatte der Aufsteiger BW Vehlage seine letzten fünf Meisterschaftsspiele allesamt verloren. Auch bei den "Freien Turnern" aus Dützen sah es nach 90 Minuten nach einer weiteren Niederlage aus, denn bis zru Schlussminute führten die Gastgeber mit 1:0. Dann aber verwandelte Watschagan Harutjunjan einen Strafstoß zum umjubelten 1:1. Durch das Remis verbesserte sich die Mannschaft von Heinrich Dyck auf den zwölften Tabellenplatz.

In den vergangenen Wochen "rumorte" es bei BW Vehlage. In Dützen zeigte der Aufsteiger aber wie schon bei der knappen 1:2-Niederlage gegen RW Kirchlengern einen engagierten Auftritt. "Wir haben spät den Ausgleich erzielt, aber unter dem Strich halte ich das Remis für hochverdient", freute sich Trainer Heinrich Dyck nach der Partie. Allerdings mit einem weiteren Wehrmutstropfen. Die eh schon angespannte Personalsituation wird nach der roten Karten gegen Jan-Guido Dyck (Beleidigung) gewiss nicht besser. "Dazu sage ich lieber nichts", so Heinrich Dyck an Anspielung auf den Platzverweis seines Sohnes. Gerade in der ersten Halbzeit hatte Dützen klar mehr vom Spiel.

Zum "tragischen Helden" wurde dabei Vehlages Schlussmann Iwan Demin. Mit mehreren starken Paraden verhinderte der Routinier einen möglichen Rückstand seiner Mannschaft. Doch das 0:1 aus Vehlager Sicht in der 40. Minute ging eindeutig auf das Konto von Demin. Einen 25-Meter-Freistoß von Lennart Schürstedt ließ der Vehlager Keeper durch die "Hosenträger" gleiten. "In der zweiten Halbzeit hat man aber gesehen, dass die Truppe in Takt ist", so Dyck. Gerade zu Beginn der zweiten 45 Minuten hatten die Gäste durch Watschagan Harutjunjan, Phil Joerend oder Sergej Lauer einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Dennoch dauerte es bis zur letzten Minute, ehe die Vehlager belohnt wurden. Nach einem Eckball stieß ein Dützener Abwehrspieler Patrick Rossel zu Boden und den fälligen Strafstoß verwandelte Harutjunjan eiskalt zum 1:1.


Schiedsrichter: Torben Enriquez Vega - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Lennart Schürstedt (41.), 1:1 Watschagan Harutjunjan (90. Foulelfmeter)


FSC Eisbergen - TuS Brake Bielefeld abgesagt

Aufrufe: 010.3.2019, 19:30 Uhr
FuPa / NWAutor

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