Klassenerhalt in letzter Sekunde
Die Saison 2024/2025 war für den SC Amrichshausen alles andere als ein Selbstläufer. „Es hätte etwas besser laufen können“, bilanziert Abteilungsleiterin Anika Layer. Doch am Ende zählt vor allem eines: „Glücklicherweise konnte man am Ende durch die gewonnene Relegation den Klassenerhalt sichern.“ Trotz Schwierigkeiten in der regulären Runde bewies die Mannschaft in den entscheidenden Momenten Nervenstärke und holte sich verdient das Ticket für eine weitere Saison in der Bezirksliga.
Frischer Wind durch neuen Trainer
Mit Blick auf die kommende Spielzeit setzt der SC Amrichshausen auf Veränderung – vor allem auf der Trainerbank. „Wir haben mit Sven Reichert einen neuen Trainer, der einiges mit der Mannschaft vor hat“, erklärt Layer.
Das Konzept der Sommervorbereitung setzt auf eine Kombination aus sportlichem Anspruch und Teambuilding. „Testspiele, Trainingswochenende und Teamabende sollen die Mannschaft sowohl sportlich als auch im Zusammenspiel miteinander bestens auf die Runde vorbereiten“, betont sie. Es geht also nicht nur um Taktik und Physis, sondern auch um die Stärkung des Miteinanders.
Individuelle Entwicklung als Fundament
Einzelne Spielerinnen gezielt herauszustellen, vermeidet die Abteilungsleiterin bewusst – doch das Lob für das Kollektiv fällt umso deutlicher aus: „In der Mannschaft steckt allgemein sehr viel Potenzial“, sagt Layer. Besonders erfreulich: „Es gibt auch einige junge Spielerinnen, die sich extrem weiterentwickelt haben.“ Das sei ein positives Signal für die mittelfristige Perspektive des Vereins, der verstärkt auf Kontinuität und eigene Talente setzt.
Ziel: Obere Tabellenhälfte
In der kommenden Spielzeit will der SC Amrichshausen einen Schritt nach vorn machen – nicht nur sportlich, sondern auch tabellarisch. „Wir wollen auf jeden Fall in der oberen Tabellenhälfte mitspielen“, formuliert Layer die Zielsetzung klar und ambitioniert. Voraussetzung dafür sei eine stabile Vorbereitung, ein eingespielter Kader und die Impulse, die vom neuen Trainer ausgehen sollen.
Ungewissheit über die Konkurrenz
Auf die Frage nach Favoriten für die neue Spielzeit reagiert Anika Layer mit Zurückhaltung. „Da es eine neue Zusammensetzung der Liga gibt, müssen wir erst einmal abwarten, wer mit uns überhaupt in der Liga spielt.“ Die Umstrukturierung sorgt für neue Paarungen und möglicherweise auch für neue Dynamiken. Für den SC Amrichshausen bedeutet das: Fokus auf die eigenen Stärken, anstatt sich zu früh mit der Konkurrenz zu beschäftigen.
Personelle Veränderung mit Weitblick
Der einzige bislang feststehende personelle Wechsel betrifft die Trainerposition: Mit Sven Reichert übernimmt ein neuer Cheftrainer das Ruder. Ziel ist es, neue Impulse zu setzen und gleichzeitig an die Grundlagen der erfolgreichen Relegation anzuknüpfen. Weitere Veränderungen im Kader sind bislang nicht kommuniziert – man setzt auf das eingespielte Team und die Entwicklung innerhalb der Mannschaft.
Nach der Rettung in der Relegation ist beim SC Amrichshausen Aufbruchstimmung zu spüren. Der personelle Umbruch auf der Trainerposition, das Vertrauen in den vorhandenen Kader und die gezielte Förderung junger Spielerinnen bilden das Fundament für eine sportlich stabilere Zukunft.