2026-03-11T14:31:18.301Z

Allgemeines

Samstag live: Hessenpokal-Achtelfinale wird ausgelost

Am Samstag blickt Fußball-Hessen nach Grünberg – Neuer Turniermodus mit festem Spielbaum

von red · 11.09.2025, 19:21 Uhr · 0 Leser
– Foto: HFV

Der Kampf um den Hessenpokal geht in die nächste Runde: Am Samstag, den 13. September, findet in der Sportschule des Hessischen Fußball-Verbands (Am Tannenkopf 1, Grünberg) ab 12:30 Uhr die Auslosung für das Achtelfinale der Pokalsaison 2025/26 statt. Die Veranstaltung markiert einen wichtigen Meilenstein im Wettbewerb – und bringt ein organisatorisches Novum mit sich. Wir sind live dabei!

Geleitet wird die Auslosung von Pokalspielleiter Matthias Schmelz. Unterstützt wird er dabei von Tim Blöcher, der als Vertreter des langjährigen Pokalpartners Krombacher Brauerei auftritt, sowie von HFV-Präsidentin Prof. Dr. Silke Sinning. Gemeinsam ziehen sie die Lose für die 16 Achtelfinalplätze – und damit auch die nächsten Gegner der großen Favoriten aus dem Profifußball.

Denn: Mit dem SV Wehen Wiesbaden (Titelverteidiger, 3. Liga) sowie den Regionalligisten Kickers Offenbach, TSV Steinbach Haiger, SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, KSV Hessen Kassel und FSV Frankfurt stehen prominente Namen in Lostopf 2. Komplettiert wird das Feld durch den FC Gießen und den FSV Fernwald, beide aus der LOTTO Hessenliga. Diese acht Vereine werden nun gemäß Pokalregularien einer der noch im Wettbewerb befindlichen, niederklassigeren Mannschaften zugelost, die als Gastgeber fungieren.

Schon sicher im Achtelfinale stehen bislang der FC Bayern Alzenau (Regionalliga Südwest), der FC Turabdin-Babylon Pohlheim (Hessenliga) sowie der FC Ederbergland (Verbandsliga Mitte). Weitere Klubs wie der FC Eddersheim, Türk Gücü Friedberg, der KSV Baunatal oder die SpVgg. Leusel aus der Kreisoberliga haben sich durch frühere Pokalrunden in Stellung gebracht, müssen jedoch noch ihre Zwischenrundenspiele erfolgreich bestreiten.

Lostopf 1 (Heimrecht, niederklassigere Teams – teils schon qualifiziert, teils noch in der vorherigen Runde aktiv)

  1. FC Bayern Alzenau – Regionalliga Südwest

  2. FC Turabdin-Babylon Pohlheim – LOTTO Hessenliga

  3. FC Ederbergland – Verbandsliga Hessen Mitte

  4. FC Eddersheim – LOTTO Hessenliga

  5. Türk Gücü Friedberg – LOTTO Hessenliga

  6. KSV Baunatal – LOTTO Hessenliga

  7. TSV Eintracht Stadtallendorf – LOTTO Hessenliga

  8. SV Steinbach – Verbandsliga Hessen Nord

  9. VfR Groß-Gerau – Verbandsliga Hessen Süd

  10. DJK Sportfreunde Bad Homburg – Verbandsliga Hessen Süd

  11. Germania Ober-Roden – Verbandsliga Hessen Süd

  12. FG Seckbach – Gruppenliga Frankfurt West

  13. SpVgg. Leusel – Kreisoberliga Gießen/Marburg Süd

Lostopf 2 (höherklassigere Teams – werden zugelost)

  1. SV Wehen Wiesbaden – 3. Liga

  2. FSV Frankfurt – Regionalliga Südwest

  3. Kickers Offenbach – Regionalliga Südwest

  4. TSV Steinbach Haiger – Regionalliga Südwest

  5. SG Barockstadt Fulda-Lehnerz – Regionalliga Südwest

  6. KSV Hessen Kassel – Regionalliga Südwest

  7. FC Gießen – LOTTO Hessenliga

  8. FSV Fernwald – LOTTO Hessenliga

Fester Turnierbaum gibt weiteren Weg vor

Eine Neuerung sorgt in diesem Jahr für zusätzliche Spannung: Erstmals steht der komplette Turnierbaum bereits vor der Auslosung fest. Die gezogenen Lose bestimmen also nicht nur die Achtelfinalpaarungen, sondern auch den weiteren Weg ins Finale. Wer gegen wen im Viertel- und Halbfinale antreten müsste, ergibt sich allein aus der Position im Raster – ein Detail, das die Auslosung zusätzlich aufwertet und taktische Überlegungen zulässt.

Zudem wartet gleich zu Beginn der Veranstaltung eine weitere wichtige Entscheidung: Der Austragungsort des Hessenpokalfinales 2026 wird bekannt gegeben. Eine Information, die besonders für ambitionierte Amateurvereine von Bedeutung ist – schließlich winkt dem Sieger nicht nur der Titel, sondern auch der Einzug in den DFB-Pokal der kommenden Saison.

Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, wird zudem live übertragen und dürfte einmal mehr das breite Spektrum des hessischen Fußballs sichtbar machen: von der Kreisoberliga bis zur 3. Liga, vom Dorfplatz bis zum Stadion mit Profibetrieb. Wer ein Pokalmärchen erleben will, muss an diesem Samstag genau hinschauen.