
Die Hinrunde der Kreisliga A Düsseldorf ist gespielt. Wir haben die beste Elf der laufenden Saison zusammengestellt.
Pascal Carla (SF Gerresheim): Die Gerresheimer stellen die beste Abwehr der Liga. Das ist auch ein Verdienst von Pascal Carla. Der hielt vier Mal die Null fest. „Er hat eine überragende Entwicklung genommen“, schwärmt der sportliche Leiter Mike Reinwart.
Yassin Farhat (SF Gerresheim): An der Seite von Tayfun Uzunlar und Idrissa Coulibaly entwickelte sich Yassin Farhat zur Konstanten in der Abwehr. Der 20-Jährige hat seinen Anteil daran, dass der Aufstiegsaspirant nur ein Gegentor pro Partie kassiert.
Mohamed Boussollami (SC Unterbach): Zu den Vielspielern im Kader des SCU zählt Mohamed Boussolami. Der Linksfuß ist beim Spitzenreiter nicht nur ein Garant dafür, dass der SCU die zweitbeste Abwehr der Liga zählt. Der 26-Jährige bringt sich auch offensiv ein. Zwei Tore und fünf Vorlagen können sich sehen lassen.
Maxwell Bona (FC Bosporus): Bei den Gegnern hat sich Maxwell Bona viel Respekt erarbeitet. Der 31-jährige Defensivstratege zählt zu den zweikampfstärksten Spielern der Liga. Auch wenn eine Rote Karte gegen den SC Unterbach seine Bilanz in der Hinrunde trübte, ist der bezirksligaerfahrene Bona der Fixpunkt in der Abwehr.
Alexander Nour (TuS Gerresheim): In den vergangenen Jahren fiel Alexander Nour selten als Torschütze auf. Das ist in dieser Saison aber anders. In der Kreisliga A lässt es der 36 Jahre alte Mittelfeldspieler richtig krachen. Mit 16 Treffern ist der einstige Oberligaspieler der Lichtblick beim TuS Gerresheim, der nach dem Abstieg aus der Bezirksliga eine mittelmäßige Hinserie hinlegte.
Faouzi El Makadmi (SF Gerresheim): Faouzi El Makadmi spielte vor wenigen Jahren noch in der Landesliga. Richtig aufgeblüht ist der 29-Jährige aber erst bei den Sportfreunden Gerresheim. Es könnte eine Fabelsaison für den Mittelfeldmann werden, der in 14 Partien an 34 Toren (davon 23 eigene Treffer) beteiligt war. El Makadmi ist der Schlüsselspieler in der Offensive des Tabellenzweiten.
Lars Pöth (Schwarz-Weiß 06): Kommt Lars Pöth einmal in Fahrt, dann ist der 23-Jährige nicht zu stoppen. Kaum ein anderer Kicker in der Liga paart Tempo mit Torgefahr auf diese Weise. Mit 19 Treffern zeichnete Pöth in der Hinrunde alleine für fast die Hälfte aller Saisontore von Schwarz-Weiß 06 verantwortlich. Kein Wunder, dass höherklassige Klubs längst aufmerksam auf ihn wurden.
Maximilian Best (TSV Urdenbach): Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga steckt der TSV Urdenbach auch in der Kreisliga A im Tabellenkeller fest. Hoffnung macht aber die Entwicklung von Maximilian Best. Der noch für die A-Jugend spielberechtigte Mittelfeldmann ist die Entdeckung der Hinrunde. Nach zwölf Einsätzen stehen fürden 18-Jährigen schon fünf Treffer zu Buche.
Dominic Abdel-Ahad (Tusa 06): Sieben Tore in einem Spiel - dieses Kunststück gelang Dominic Abdel-Ahad bei Tusas 10:1-Erfolg über den ASV Tiefenbroich. 21 von 31 Saisontoren der DJK Tusa 06 gehen auf das Konto des 26 Jahre alten Angreifers. Abdel-Ahad stellt damit wieder einmal unter Beweis, dass er sportlich in der Kreisliga eigentlich nichts verloren hat.
Till-Arne Consilius (SC Unterbach): Eine bemerkenswerte Hinrunde spielte Till-Arne Consilius. Nicht, dass man dem im Nachwuchsleistungszentrum der Fortuna ausgebildeteten 20-Jährigen die Kreisliga A nicht zutrauen durfte. Doch die Rolle, die Consilius beim SC Unterbach einnimmt, verblüfft sehr wohl. Einst als Defensivspieler ausgebildet, überzeugt der vom VfB 03 Hilden II aus der Landesliga gekommene Allrounder plötzlich als Torjäger. Auch dank seiner 14 Tore überwintert der SCU auf dem ersten Tabellenplatz.
Samed Yesil (Türkgücü Ratingen): Ein Fünferpack, ein Viererpack, ein Dreierpack und drei Doppelpacks - Samed Yesil hat in der Hinrunde im Trikot von Türkgücü Ratingen ordentlich produziert. Der 31 Jahre alte Ex-Profi, der einst beim FC Liverpool unter Vertrag stand, ist der namhafteste Akteur der Liga. 20 Tore in 13 Spielen sind für einen wie ihn in der Kreisliga natürlich kein Hexenwerk, stellen dennoch eine bemerkenswerte Ausbeute dar.
