2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
Schnell im gesicherten Tabellenmittelfeld wiederfinden wollen sich die Fußballerinnen des FCA Unterbruck mit (hinten, v. l.) Coach Norbert Mößmer, Pia Mögn, Amalie Kislinger, Anna Berchtold, Carolin Hohlenburger, Katharina Sonnenberger, Sarah Lauff, Sophia Wildgruber, Jasmin Schimming, Kathrin Hohlenburger, Theresa Wildgruber und Trainer Rudolf Greiner sowie (vorne, v. l.) Tanja Schulz, Stefanie Pallauf, Franziska Schmid, Antonia Schmid, Lena Zaindl, Suzana Stankovic, Emily Heins, Nina Zuber, Sophia Scholz und Lara Lenz.
Schnell im gesicherten Tabellenmittelfeld wiederfinden wollen sich die Fußballerinnen des FCA Unterbruck mit (hinten, v. l.) Coach Norbert Mößmer, Pia Mögn, Amalie Kislinger, Anna Berchtold, Carolin Hohlenburger, Katharina Sonnenberger, Sarah Lauff, Sophia Wildgruber, Jasmin Schimming, Kathrin Hohlenburger, Theresa Wildgruber und Trainer Rudolf Greiner sowie (vorne, v. l.) Tanja Schulz, Stefanie Pallauf, Franziska Schmid, Antonia Schmid, Lena Zaindl, Suzana Stankovic, Emily Heins, Nina Zuber, Sophia Scholz und Lara Lenz. – Foto: Verein

Saisonstart in der Frauen-Kreisliga: Die Zeichen stehen auf Veränderung

Neue Saison, neue Ziele

Das wird eine spannende Runde: Der FCA Unterbruck steht vor einer Übergangssaison, der FC Moosburg peilt die Top Drei an – und Freising United will drinbleiben.

Landkreis – Gleich vier Aufsteiger dürfen sich in der neuen Saison in der von acht auf zehn Mannschaften aufgestockten Kreisliga beweisen. Neu dabei ist dann auch die SG Freising United, der in der abgelaufenen Runde noch unter dem Namen SV Vötting die Vizemeisterschaft in der Kreisklasse gelungen war. Komplettiert wird das Trio der Landkreis-Teams durch den FCA Unterbruck und den FC Moosburg. Doch an den etablierten Kreisligisten gingen die vergangenen Monate nicht spurlos vorbei.

FCA Unterbruck braucht eine Torhüterin

„Wir haben vorne und hinten große personelle Verluste ausgleichen müssen“, führt FCA-Trainer Norbert Mößmer aus. Denn durch das Karriereende von Nadine Esterl stehen die Ampertalerinnen vorerst ohne Torfrau da. Gleichzeitig gilt es in den kommenden Wochen, die verletzte Toptorjägerin Lena Zaindl zu ersetzen.

Zumindest sei der Kader noch einmal gewachsen: Mit Amalie Kislinger und Franziska Schmid wagen zwei Kickerinnen aus der eigenen Jugend den Sprung in den Damenbereich. Außerdem läuft Fußballneuling Sophia Scholz künftig für den letztjährigen Tabellendritten auf.

Knaller-Spiel zu Beginn

Dass sein Team in dieser Runde abermals oben mitmischen kann, glaubt Mößmer allerdings nicht: „Das wird für uns eine Übergangssaison. Wir wollen uns schnell im gesicherten Mittelfeld wiederfinden.“ Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet die Unterbrucker Auswahl schon seit dem Vorbereitungsstart Anfang August intensiv an ihrem Kombinationsspiel.

Aus den fünf Test- und Pokalpartien gegen, laut Coach, teilweise „herausfordernde Gegner“ wie die SpVgg Attenkirchen (0:3) und die SG TSV St. Wolfgang/FC Lengdorf (1:6) – beide kicken in der Bezirksliga – ließen sich ebenfalls wichtige Erkenntnisse gewinnen.

Trotzdem sei die sportliche Vorfreude vor dem Hinrundenauftakt am Sonntag (11 Uhr) mit einer ordentlichen Portion Respekt gepaart. Denn immerhin gastiert die Mößmer-Elf dann beim Topfavoriten SV Geroldshausen. „Aber wir werden versuchen, mit allem, was wir haben, dagegenzuhalten.“

FC Moosburg empfängt Aufsteiger

Einen vermeintlich leichteren Auftaktgegner haben indes die Frauen des FC Moosburg erwischt: Mit dem SV Karlskron empfängt die Truppe von Annika Lindhorst am Sonntag (16 Uhr) einen der besagten Aufsteiger und gilt dabei als klarer Favorit. „Wir können also mit breiter Brust ins Spiel reingehen“, resümiert die FCM-Trainerin, die neben einem Sieg vor allem die ersten taktischen Verbesserungen aus der Vorbereitung sehen will.

Personell sehr gut aufgestellt ist der FC Moosburg. Das Bild zeigt: (hinten, v. l.) Trainerin Annika Lindhorst, Lisa Blümelhuber, Jule Feineisen, Magdalena Mayerhofer, Naima Romberger, Laura Bleichner, Katharina Roth, Celina Studt, Sophie Frenzel, Co-Trainerin Christina Wimmer, (vorne, v. l.) Julia Morgenstern, Juliane Huber, Nele Mezger, Teresa Klinke, Magdalena Perret, Leah Alderath, Viktoria Schmidt, Alena Wunderlich, Anna Paukner und Adelona Lulaj.
Personell sehr gut aufgestellt ist der FC Moosburg. Das Bild zeigt: (hinten, v. l.) Trainerin Annika Lindhorst, Lisa Blümelhuber, Jule Feineisen, Magdalena Mayerhofer, Naima Romberger, Laura Bleichner, Katharina Roth, Celina Studt, Sophie Frenzel, Co-Trainerin Christina Wimmer, (vorne, v. l.) Julia Morgenstern, Juliane Huber, Nele Mezger, Teresa Klinke, Magdalena Perret, Leah Alderath, Viktoria Schmidt, Alena Wunderlich, Anna Paukner und Adelona Lulaj. – Foto: Verein

Letztere begann schon Ende Juni: In einem „Workshop“ legte man gemeinsam die Ziele für die neue Punktrunde fest, feilte an einer geeigneten Spielphilosophie und stellte einen Plan für die nächsten Wochen auf.

Personeller Aufschwung erleichtert die Situation

„Wir haben uns als Ziel die Top Drei gesetzt. Dafür brauchen wir mehr Kondition. Zudem werden wir in Ballbesitz offensiver agieren“, fasste Lindhorst die Ergebnisse zusammen und skizzierte damit auch die Eckpfeiler der Saisonvorbereitung, in der jedoch lediglich ein Testspiel gegen den Kreisliga-Konkurrenten Freising United (4:2) zustande kam.

Profitieren könnte der Club aus der Dreirosenstadt derweil von der deutlich besseren personellen Situation: Mit Cora Andris (Hegauer FV), Alena Wunderlich (SV Altenstadt/Vohenstrauß), Rosa Sackmann (Fußballpause), Toptransfer Lisa Blümelhuber (SV Frauenbiburg) sowie den beiden Youngsters Anna Paukner und Adelona Lulaj (beide FC Moosburg II) hat der FCM trotz der Abgänge von Hadil Larbaoui (FC Moosinning) und Viktoria Schmidt (Karriereende) fortan vier Akteurinnen mehr zur Verfügung. Dadurch kann sich laut Lindhorst auch keine der FCM-Spielerinnen ihres Stammplatzes sicher sein.

SG Freising United kämpft um Klassenerhalt

Nach einem Jahr Kreisklasse geht es für die Fußballerinnen von Freising United zum wiederholten Male hinauf in die Kreisliga. Aber diesmal sei die Spielgemeinschaft des SV Vötting, der SG Eichenfeld und des SC Freising gekommen, um zu bleiben.

„Ich bin relativ optimistisch, dass wir nicht absteigen“, erklärt SG-Trainer Christoph Bosch, für den der Klassenerhalt oberste Priorität hat. Schließlich sei die Liga auch für drei andere Mannschaften erst einmal Neuland.

Technische Fähigkeiten auf neuem Niveau

Dabei dürfte das Auftaktduell erste Aufschlüsse über einen der bis dato unbekannten Konkurrenten liefern. Am Samstag (13 Uhr) empfängt die SG mit dem ST Scheyern einen Aufsteiger. „Und da wollen wir mit etwas Zählbarem rausgehen“, betont Bosch.

Im Vergleich zur Vorsaison hätten seine Mädels zuletzt deutliche Fortschritte gemacht und in der eher kurzen Vorbereitung an der Fitness sowie der Sicherheit am Ball getüftelt. Das zahlte sich bereits in den beiden Testspielen gegen Kreisklassist SpVgg Steinkirchen (2:0) und Kreisligist FC Moosburg (2:4) aus.

Abgang von Stürmerin wiegt schwer

Einzig am Torabschluss gilt es aus Sicht des Übungsleiters weiterhin zu arbeiten. Denn: „Wir werden sicher nicht mehr zu so vielen Torchancen kommen.“ Gleichwohl sei durch den Wechsel von Elina Rastl zum FC Langengeisling jüngst „ordentlich Qualität verloren gegangen“.

Allgemein könne man jedoch auch von den drei Neuzugängen Lisinka Müller, Maja Hammerbacher und Leonie Zimmer – sie alle gehörten zu den Stammkräften der eigenen U 17 – einiges erwarten.

Aufrufe: 010.9.2025, 05:00 Uhr
Franziska KuglerAutor