2026-04-16T10:11:10.190Z

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Offensiver Offenbarungseid: Löwen holen glücklichen Punkt in Saarbrücken

Trotz Niederlechner-Chancen

von David Heermann · Heute, 11:39 Uhr · 0 Leser
Philipp Maier
Philipp Maier – Foto: IMAGO/Fabian Kleer
1860 München macht in Saarbrücken vor allem offensiv eine schlechte Partie und muss sich mit einem Punkt begnügen. Die Ticker zum Nachlesen.

Vor einigen Wochen hatte 1860 München noch große Aufstiegshoffnungen, doch nun ist der triste Alltag eingekehrt. Die Löwen müssen nach fünf sieglosen Spielen schauen, dass man die Saison vernünftig zu Ende bringt. Auch Trainer Marcus Kauczinski erwartet von seiner Mannschaft mehr. „Wir müssen den Fans vermitteln, dass wir alles dafür tun, um Spiele zu gewinnen“, forderte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Saarbrücken.

Beim Heimteam läuft es allerdings noch schlechter als bei den Löwen, die mittlerweile auf Platz acht in der Tabelle stehen. Mit nur 37 Punkten steht man auf dem sechzehnten Tabellenplatz. Auf der Bank von Saarbrücken sitzt mittlerweile Argirios Giannikis, der die Löwen von Januar 2024 bis Januar 2025 betreute.

Löwen-Trainer Kauczinski muss Defensive umbauen

Auch für den jetzigen Löwen-Coach ist es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: „Wir hatten gemeinsam eine erfolgreiche Zeit beim KSC. Es war immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Giannikis war in der U19 und bei der Profimannschaft des KSC als Co-Trainer an der Seite von Kauczinski. Doch nun will der Löwen-Trainer sein Gegenüber in die Schranken weisen.

Und vor allem die Personallage bei den Löwen gibt Grund zur Sorge. Mit Max Reinthaler und Lasse Faßmann fallen in Saarbrücken zwei wichtige Säulen der Dreierkette zusätzlich zu den Langzeitverletzten weg. Wen lässt der Löwen-Coach nun spielen? „Philipp Maier hat schon in der Dreierkette gespielt, auch Damjan Dordan hat das im Training gemacht und in den letzten fünf Minuten gegen Regensburg“, sagte Kauczinski und brachte auch eine mögliche Systemänderung ins Spiel.

Für die Zukunft hat der Ex-KSC-Trainer ganz klare Ziele: „Wir machen uns Gedanken auf verschiedenen Ebenen. Wichtig ist, dass wir künftig besser im Ballbesitz werden, aktiver sind und ein besseres Gegenpressing haben. Es wird wichtig sein, die Dinge konstanter abzurufen.“ Vielleicht können die Löwen damit schon in Saarbrücken beginnen. (DaHee)