
Walldorf/Groß-Gerau . Für die Verbandsliga-Fußballer des SV Rot-Weiß Walldorf II ist eine Erfolgsserie zu Ende gegangen, während der VfR Groß-Gerau nach zwei Misserfolgen wieder gewonnen hat.
Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.
Wie es seine Art ist, redete Marco Eckert nicht um den heißen Brei herum. „Grundsätzlich waren wir heute schlecht“, sagte der Trainer der Walldorfer U23: „Da hat von A bis Z gar nichts gepasst.“ Dennoch mochte Eckert nicht von einem Rückschritt sprechen, nachdem seine Mannschaft nach vier Spielen ohne Niederlage mal wieder verloren hatte. Denn im Sport könne es nunmal passieren, dass die Tagesform einer Mannschaft nicht gut sei. So einen Tag habe sein Team eben erwischt. „Unsere Leistungsträger haben heute nicht funktioniert“, so Eckert.
Dass die Rot-Weißen in einer stärkeren Phase in der ersten Halbzeit durch Yannis Severis eine Großchance vergaben (36.), sei schlichtweg bitter. Fünf Minuten später geriet die U23 in Rückstand. Ein Patzer von Torhüter Tim Nieschler ermöglichte den Bornheimern nach einer Stunde das 0:2. Ein Elfmeter nach einem überflüssigen Foul von Marlon Koffler brachte den Gästen den dritten Treffer (67.), ehe ein Kontertor zum 0:4 folgte.
Tore: 0:1 Zerouali (41.), 0:2 Azaitouni (60.), 0:3 Albert (67./Foulelfmeter), 0:4 Knell (73.). – Schiedsrichter: Kuchler (1. FC Kaichen). – Zuschauer: 70.
Die SG Rot-Weiß traf auf einen VfR, der sich mal wieder von seiner Schokoladenseite zeigte. „Es hat sich angefühlt, dass wir das Spiel komplett im Griff haben“, berichtete der Sportliche Leiter Driton Kameraj. Es habe sich bewahrheitet, dass der VfR jeden Gegner schlagen könne – vorausgesetzt, die Mannschaft verteidige und stürme im kompletten Verbund. Kurz vor der Halbzeitpause parierte Groß-Geraus Torhüter Marcel Czirbus einen Foulelfmeter. Eine Kombination über mehrere Stationen vollendete Dominik Schröter zum entscheidenden 2:0 (79.).
Tore: 1:0 Benazza (14./Foulelfmeter), 2:0 Schröter (79.). – Schiedsrichter: Prölss (FC Ober-Ramstadt). – Zuschauer: 100.