2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
Durchgesetzt: RW Kirchlengern mit Kapitän Dennis Quirin verbuchten den nächsten Dreier.
Durchgesetzt: RW Kirchlengern mit Kapitän Dennis Quirin verbuchten den nächsten Dreier. – Foto: Niklas Gessat

RW Kirchlengern "rockt" weiter an der Spitze

Mit dem 3:0 gegen Hövelhof fährt das Halfar-Team den nächsten Dreier ein, muss dabei aber erst starken Widerstand brechen.

Sie bleiben weiterhin Spitze! Die Rot-Weißen aus Kirchlengern gewannen in der Landesliga mit 3:0 (3:0) gegen den Hövelhofer SV ihr zweites Heimspiel in Folge und führen nach dem insgesamt sechsten Saisonsieg punktgleich mit dem FC Bad Oeynhausen die Liga an. Am 19. Oktober kommt es an der Else zum Showdown zwischen diesen beiden Mannschaften.

Gegen die tabellarisch weit unten angesiedelten Gäste war es allerdings kein Zuckerschlecken. Trainer Daniel Halfar hatte gewarnt, diesen Gegner aufgrund seiner Tabellen-Situation und der bisherigen Punkte-Ausbeute nicht zu unterschätzen – und die Hövelhofer erwiesen sich auch nicht als Leichtgewicht. Auch RWK-Kapitän Dennis Quirin zollte dem Gegner nach dem Abpfiff Respekt: „Die haben uns richtig gefordert und rangieren eigentlich zu unrecht so weit unten. Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“

Torhüter Patzek rettet mehrfach

Es war auf jeden Fall ein für die Zuschauer sehr unterhaltsames, flottes, phasenweise intensives Match mit Torchancen auf beiden Seiten mit einem klaren Plus für den letztlich verdienten Sieger. Schon in der 1. Spielminute jubelten die Rot-Weißen nach einer prima Bruder-Kombination: Niklas Wüllner flankte von links punktgenau auf den Kopf von Torjäger Lennard und es stand 1:0.

Danach rettete der stark auftrumpfende Torwart Finn-Luis Patzek den Rot-Weißen die Führung. Erst parierte er einen Rechtsschuss von HSV-Kapitän Deniz Poyraz aus kurzer Distanz (16.) und dann packte er entschlossen zu (20.), ebenfalls nach Poyraz-Abschluss. Und in der 32. Minute stoppte Dennis Quirin in höchster Not am Fünfer den quirligen Poyraz.

RWK sendete dann wieder ein offensives Lebenszeichen per Kopfball des frei stehenden Levin Güzelel (34.) und dann flitzte Altan Dincdemir auf der linken Seite über zwei Drittel des Platzes bis in den generischen Strafraum und schoss den Ball zum 2:0 (36.) ins kurze Eck. Top Tor! Mit einem Traumtor von rechts halbhoch in die Maschen erhöhte Levin Güzelel auf 3:0 (40.).

Lob von Trainer Daniel Halfar

Nach dem Seitenwechsel boten sich den Rot-Weißen noch sehr gute Möglichkeiten durch Güzelel (52.), Daniel Urban (79.) und dem größten Ding nach einem Kopfball von Lennard Wüllner (55., drüber) am Fünfer. Bruder Niklas hatte geflankt. Dem HSV boten sich noch zwei gute Chancen, wobei Quirin einmal vor der Torlinie klärte (77.). „Der Gegner war sehr mutig und hat uns einige Male vor Aufgaben gestellt. Wir waren aber auch gut, waren die meiste Zeit überlegen und haben verdient gewonnen“, zollte Halfar seinen Jungs Lob.

Aufrufe: 06.10.2025, 10:30 Uhr
Andreas GerthAutor