2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: Ralf Meurer

Rurich feiert zweiten Stadtmeistertitel

Im Neunmeterschießen setzt sich der A-Ligist im Endspiel gegen Ay-Yildizspor durch und holt als Ausrichter den Turniersieg. Titelverteidiger Hilfarth bleibt hinter den Erwartungen.

27 Jahren musste Germania Rurich auf einen weiteren Hallenstadttitel warten, ehe der A-Ligist am Sonntag zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Pokal des Hückelhovener Stadtmeisters entgegennehmen durfte. Und das als Ausrichter des Turniers. Vorausgegangen war ein 2:1-Finalerfolg im Neunmeterschießen gegen Bezirksligist Ay-Yildizspor.

Beide Teams agierten sehr taktisch im Endspiel, wobei Ay-Yildizspor aufgrund seiner individuellen Klasse als favorisiert galt. Rurich begann abwartend und wartete auf Balleroberungen. Zwar kam es Torchancen auf beiden Seiten, ein Treffer fiel jedoch nicht. Das Neunmeterschießen musste entscheiden, so wie bereits im Vorjahr, als sich Germania Hilfarth mit 10:9 gegen den SC Brachelen durchsetzte. So torreich ging es dieses Mal nicht zu. Den ersten Versuch vergaben beide Mannschaften jeweils. Hakan Odabasi traf anschließend für Ay-Yildizspor, Rene Lambertz für Rurich. Den folgenden Versuch von Ay-Yildizspor hielt dann Rurichs Torhüter Thomas Krings, ehe Michal Haranczyk zum umjubelten Sieg traf.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir das wie im Vorjahr wieder in einer vernünftigen Form auf die Beine stellen konnten. Dass wir dann auch noch Hallenstadtmeister werden, ist natürlich ein absolutes Highlight für den gesamten Verein“, sagt Christoph Sommer, zweiter Geschäftsführer bei Germania Rurich. Er freute sich zudem über die gute Zuschauerresonanz an den Turniertagen. Für die Organisation der Stadtmeisterschaft gab es von vielen Seiten Lob.

Bereits am Freitag und Samstag fanden die Männer-Vorrunden der Hallenstadtmeisterschaft in Hückelhoven statt. In 30 Spielen fielen 126 Tore. Am Ende qualifizierten sich Rurich, Ay-Yildizspor, Roland Millich, Germania Hilfarth, Viktoria Kleingladbach, Viktoria Doveren, der SC Brachelen und bemerkenswerterweise mit Borussia Hückelhoven ein C-Ligist für die Endrunde.

Der Finaltag startete mit einer Gruppenphase. In der Gruppe A ging der Sieg an Rurich, das zum Auftakt bereits Titelverteidiger Hilfarth mit 2:1 besiegte und weitere Erfolge gegen Viktoria Kleingladbach (4:0) und den SV Brachelen (3:2) feierte. Brachelen zog als Tabellenzweiter ins Halbfinale ein, während Hilfarth mit nur einem Punkt aus drei Spielen vorzeitig ausschied. Allerdings fehlte ein Teil der Mannschaft aufgrund der Teilnahme am Sparkassen-Cup in Aachen.

In der Gruppe D setzte sich Ay-Yildizspor mit sieben Punkten und Siegen gegen Roland Millich (1:0) und Borussia Hückelhoven (5:0) durch. Um Platz zwei kam es zum Endspiel zwischen Millich und Viktoria Doveren – Millich hätte gewinnen müssen, kam jedoch nicht über ein 2:2-Remis heraus und schied somit als Dritter der Gruppe aus.

Die Halbfinalspiele waren dann klare Angelegenheiten. Rurich besiegte Doveren mit 3:0, Ay-Yildizspor schlug Brachelen mit 4:0. Das Spiel um Platz drei gewann anschließend Brachelen im Neunmeterschießen mit 4:3 gegen Doveren. Beim Turnier der Reservemannschaften setzte sich am Samstagabend Roland Millich durch.

Aufrufe: 05.1.2026, 21:45 Uhr
Daniel BrickweddeAutor