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Allgemeines

Runderneuert in die Drittliga-Runde

Der 1. FC Saarbrücken startet mit vielen Neuzugängen in die Vorbereitung

von Horst Fried · 01.07.2026, 10:36 Uhr · 0 Leser
v.l.n.r.: Hintere Reihe: Nikola Aracic, Mladen Cvjetinovic, Daniel Gleiber, Christian Kühlwetter, Matteo Bignetti, Benjamin Lade, Zac Shuaib     Vordere Reihe: Cheftrainer Argirios Giannikis, Alexander Staff, Anton Bäuerle, Nils Krämer, Kelsey Owusu, Abdenego Nankishi, Kevin Broll. Es fehlen Siemen Voit und Gökdeniz Gürpüz.
v.l.n.r.: Hintere Reihe: Nikola Aracic, Mladen Cvjetinovic, Daniel Gleiber, Christian Kühlwetter, Matteo Bignetti, Benjamin Lade, Zac Shuaib Vordere Reihe: Cheftrainer Argirios Giannikis, Alexander Staff, Anton Bäuerle, Nils Krämer, Kelsey Owusu, Abdenego Nankishi, Kevin Broll. Es fehlen Siemen Voit und Gökdeniz Gürpüz. – Foto: FCS

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Die Neuzugänge:

Nicola Aracic ist 25 und kommt vom West-Regionalligisten SVC Wiedenbrück aus Rheda-Wiedenbrück. Der Innenverteidiger bestritt für die Westfalen 25 Regionalligaspiele. Zuvor war er bei Lok Leipzig, dem TSV Landsberg, Schwaben Augsburg und dem TSV Schwabmünchen. Sein letzter Jugendverein war der TSV 1860 München, vor den Jung-Löwen weitere Jugendstationen waren der FC Augsburg, TSV Königsbrunn und der TSV Schwaben, wo er vor seiner Aktivenzeit schon mal als Nachwuchsspieler Station machte.

Mladen Cvjetinovic ist 22 Jahre jung und stammt ursprünglich aus Berlin. Er hat bosnische Vorfahren und spielte in der Hauptstat für BSV Grün-Weiß Neukölln, Hertha BSC und zuletzt den FC Viktoria 1889, für die er in seiner Anfangszeit als Aktiver auch 36 Mal auf dem Feld stand. Danach wechselte er zunächst zum FC Ingolstadt und dann zum damaligen Bundesliga-Aufsteiger Holstein Kiel. Die Störche, für die er ein Spiel bestritt, liehen ihn zum Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus aus. Cvjetinovic weiß also, wie Aufstieg geht.

Daniel Gleiber ist 21, gehört dem 1. FSV Mainz 05 an und spielte zuletzt in der Regionalliga Südwest. Gleiber wurde von den 05ern ausgeliehen. In der Jugend spielte Gleiber für den FSV Frankfurt, den SV Heddernheim und den FV 09 Eschersheim (beides Stadtteile von Frankfurt). Der gebürtige Frankfurter fühlt sich im zentralen Mittelfeld am Wohlsten.

Christian Kühlwetter dürfte den Meisten aus seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern bekannt sein. Danach war der 30-jährige vier Spielzeiten beim 1. FC Heidenheim und zuletzt noch zwei Runden beim SSV Jahn Regensburg tätig. Der gebürtige Bonner wuchs bei RW Lessenich auf und war zum Abschluss seiner Jugendzeit beim 1. FC Köln, wo er auch die ersten beiden Aktiven-Jahre verbrachte. Kühlwetter bestritt 205 Profispiele und bringt reichlich dadurch reichlich Erfahrung mit.


Zac Shuaib ist erst 19, hat einen britischen Pass und spielte zuletzt für den spanischen Erstligisten Real Sociedad. Sein Heimat- und Ausbildungsverein ist der FC Arsenal London, der Nachwuchsspieler dürfte also viel mit Per Mertesacker und Kai Havertz zu tun gehabt haben.

Alexander Staff wurde im hessischen Dieburg geboren, hat aber auch US-amerikanische Vorfahren. Der 32-fache DFB-Juniuoren-Nationalspieler begann beim SC Hassia Dieburg, kam 2017 als neunjähriger zum SV Darmstadt 98 und ging bereits ein Jahr später zu Eintracht Frankfurt. Noch als Jugendspieler konnte er sieben Mal bei der Eintracht-Zweiten mitspielen und gilt als eines der größten deutschen Talente im Offensivbereich. Er erzielte 21 Tore in Nachwuchs-Länderspielen und war auch bei den Aktiven treffsicher.

Anton Bäuerle ist 21 und spielt meist als linker Außenverteidiger oder im linken Mittelfeld. Er kommt vom SC Paderborn, war dort neben der Zweiten, die in der Regionalliga West spielt, auch vier Mal im Zweitligateam dabei. Der gebürtige Stuttgarter spielte in seiner Heimatstadt zunächst für den TSV Birkach und den SC Sillenbuch, bevor er zu den Kickers unter den Funkturm wechselte. Die letzten Jugendjahre verbrachte er dann bei Bayer Leverkusen. Sein Pflichtspieldebüt für die Ostwestfalen in der Zweiten Liga gab er gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Spielzeit 2024/25.

Nils Krämer durfte schon zum Ende der vergangenen Runde im Drittliga-Team debütieren. Der 18-jährige defensive Mittelfeldspieler kam bei der TSG Hoffenheim II aufs Feld. In der U19 und später immer öfters in der Zweiten zählte er in der abgelaufenen Runde zu den Stammkräften. Krämer spiele in seiner gesamten Jugend nur für den FCS. Ein echtes Malstatter Eigengewächs also.

Kelsey Owusu: Der 22-jährige gebrtige Hamburger hat Vorfahren aus Ghana. Der Mittelfeldspieler kommt vom Ligakonkurrenten Rot-Weiß Essen, wo er unter Uwe Koschinat knapp den Zweitliga-Aufstieg verpasste. Owusu wurde in seiner Heimatstadt überwiegend vom Hamburger SV ausgebildet, der Stammverein des Flügelspielers ist aber der Horner TV. Danach war er noch beim USC Paloma, ehe er ins NLZ der Rothosen wechselte. Den Abschluss seiner Jugendzeit verbrachte er dann bei der Knappe-Schmiede in Gelsenkirchen. Nachdem er schon beim HSV in der Reserve sechs Spiele bestritt, war er beim FC Schalke Stammspieler mit 30 Regionalliga-Einsätzen in einer Spielzeit. Bei RWE bestritt er in zwei Spielzeiten 21 Begegnungen. Owusu ist U18-Nationalspieler.

Abdenego Nankishi ist 23, kommt vom VfB Stuttgart II, wurde aber in Bremerhaven geboren. Der Hanseat hat angolanische Vorfahren und begann beim TSV Loxstedt mit dem Fußballspielen, bevor er ins NLZ von Werder Bremen wechselte. Nankishi war sofort nach dem Erreichen des Aktivenalters in der Zweiten integriert und konnte auch für das Zweitligateam sechs Mal antreten, sein Profidebut gab er im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück. Nach Ausleihen an Heacles Almelo (Niederlande und den TSV 1860 München spielte der Flügelstürmer für die Zweite des VfB Stuttgart in der Dritten Liga.

Siemen Voet: Der 26-jährige Belgier kommt aus der Konkursmasse des Zwangsabsteigers TSV 1860 München. Er wurde in Lochristi (Ostflandern) geboren fühlt sich auf der Innenverteidigerposition am Wohlsten. Vor dem Eintritt ins Aktivenalter spielte er in seinem Heimatland in Nachwuchsteams des vielfachen Meisters Club Brügge. Seine ersten Spiele im Profibereich bestritt er aber für den KSV Roeselare. Dem damaligen Zweitligisten wurde aber die Lizenz verweigert, so dass Brüge ihn in der darauf folgenden Saison an den KV Mechelen verlieh. 2021/22 spielte er für eine Saison für PEC Zwolle in den Niederlanden, bevor er drei Jahre bei Slovan Bratislava in der Slowakei unter Vertrag stand. Während dieser Zeit war Voet an den niederländischen Erstligisten Fortuna Sittard ausgeliehen, bevor er vor der abgelaufenen Runde zum TSV 1860 München kam. Bei den Löwen war er Stammspieler und bestritt 37 von 38 Begegnungen. Den 12. Oktober 2019 war für Voet und seine Freundin Derwael ein besonderer Tag, nur kurz nachdem er für Roeselare sein erstes Ligator erzielte, wurde Nina Weltmeisterin am Stufenbarren.

Gökdeniz Gürpüz: Der 20-jährige ehemalige deutsche und türkische Jugendnationalspieler Gökdeniz
Gürpüz kommt vom türkischen Traditionsverein Galatasaray Istanbul an die Saar. Der 20-jährige Gürpüz gilt als außergewöhnliches Talent und wechselte vor drei Jahren aus der Jugend von Borussia Dortmund zu Galatasaray. In Istanbul zählte der offensive Mittelfeldspieler immer zum Kader der Profis, debütierte in der SüperLig und kam zudem zu einigen Einsätzen im türkischen Pokalwettbewerb.
In seiner Jugend lief Gürpüz, der sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsbürgerschaft
besitzt, für die U16 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als auch die U17, U18 und 19 der Türkei
zum Einsatz. Gürpüz gilt als hochveranlagter Spieler, der im offensiven Mittelfeld sowohl zentral, aber auch
außen spielen kann. Der 20-Jährige ist technisch sehr gut ausgebildet und kann einem Spiel
durchaus seinen Stempel aufdrücken



Torhüter-Team:

v.l.n.r.: Matteo Bignetti, Benjamin Lade, Kevin Broll, TW-Trainer Dirk Orlishausen
v.l.n.r.: Matteo Bignetti, Benjamin Lade, Kevin Broll, TW-Trainer Dirk Orlishausen – Foto: FCS

Matteo Bignetti ist österreichischer Staatsbürger, spielte zuletzt für den Erstligaclub SK Sturm Graz. Für den Vizemeister der österreichischen Bundesliga kam der 22-jährige in drei Spielzeiten zehn Mal zum Einsatz, 52 Mal spielte er in der Zweiten. Bignatti wurde drei Jahre im NLZ von Eintracht Frankfurt ausgebildet.
Benjamin Lade ist 20 Jahre alt, spelte in seiner gerade abgeschlossenen Jugendzeit bei der TSG Hoffenheim und zuvor bei Eintracht Frankfurt. In der Mainmetropole war er auch beim SC Viktoria 06 Griesheim in der Jugend aktiv, zuvor spielte er für den TSV Günterfürst aus Erbach im Odenwald. Für die TSG-Zweite bestritt er ein Drittligaspiel.
Kevin Broll wird wohl die neue Nummer Eins im FCS-Kasten. Der 30-jährige stand 116 Mal im Kasten von Dynamo Dresden und dürfte im Saarland aus seiner Zeit beim FC Homburg bekannt sein. Beim SV Wehen Wiesbaden und beim SVW Mannhim, wo er auch unter Vertrag stand, spielte der gebürtige Mannheimer jedoch nicht. Dafür kann er auf 120 Einsätze bei der SG Sonnenhof Großaspach zurückblicken. Er hat Auslandserfahrung beim Podolski-Klub Gornik Zabrze (10 Einsärze) und PAC Omonia 29is Maoiu (Zypern)

Das Trainer-Team:

v.l.n.r.: TW-Trainer Dirk Orlishausen, Analyst Danilo Kupke, Co-Trainer Gaëtan Krebs, Cheftrainer Argirios Giannikis, Co-Trainer Leon Laudi, Athletiktrainer Max Smith
v.l.n.r.: TW-Trainer Dirk Orlishausen, Analyst Danilo Kupke, Co-Trainer Gaëtan Krebs, Cheftrainer Argirios Giannikis, Co-Trainer Leon Laudi, Athletiktrainer Max Smith – Foto: FCS