
"Wir haben nach der Winterpause nur vier von neun Spielen gewonnen. Das ist viel zu wenig und wir müssen deshalb viel hinterfragen. Mit dem Aufstieg brauchen wir uns nicht mehr zu beschäftigen, wenngleich wir natürlich alles versuchen werden, die verbleibenden beiden Partien siegreich zu gestalten", sagte Ruhmannsfeldens Coach Jochen Freidhofer unmittelbar nach der 0:2-Niederlage bei der SpVgg Niederalteich. Die Lerchenfeldkicker liegen nun vier Zähler hinter dem Spitzenreiter SV Grainet und drei Punkte hinter dem Rangzweiten SpVgg GW Deggendorf, der den SV Bischofsmais mit 2:0 in die Schranken verwies. Allerdings hat Ruhmannsfelden gegen die Donaustädter auch den direkten Vergleich verloren.
Das Kellerduell zwischen dem SV Hutthurm und dem SV Hofkirchen endete mit einem 2:1-Erfolg der Hausherren, bei denen Adrian Böck einen (Elfmeter-)Doppelpack schnürte. Die Liebenow-Truppe liegt bei identischem Direktvergleich - beide Teams haben ihre Heimspiel mit jeweils einem Tor Unterschied gewonnen - nun zwar drei Punkte vor der Gallmaier-Formation, hat aber das schlechtere Gesamt-Torverhältnis. Entschieden ist in diesem Zweikampf also noch nichts.
Peter Gallmaier (Trainer SV Hofkirchen): "Ein schlechtes Fußballspiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Maßgeblichen Einfluss auf den Spielausgang hat das Schiedsrichtergespann genommen. Den ersten Handelfmeter für Hutthurm hat der Schiri überhaupt nicht wahrgenommen, sondern der wurde ihm von seinem Assistenten per Headset eingeredet. Wir hingegen haben kurz vor Schluss einen klaren Handelfer nicht bekommen. Unser Situation hat sich verschlechtert, aber es sind noch zwei Spiele und wir werden bis zum Schluss alles geben, um noch an Hutthurm vorbeizuziehen."