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Ruhmansfelden ist wohl raus aus Aufstiegsrennen - Hutthurm atmet auf

28. Spieltag - Samstag: Freidhofer-Elf verliert in Niederalteich +++ Deggendorf hat keine Mühe mit Bischofsmais

von Thomas Seidl · 02.05.2026, 17:05 Uhr · 0 Leser
Hängende Köpfe bei der SpVgg Ruhmannsfelden, Jubel bei der SpVgg Niederalteich
Hängende Köpfe bei der SpVgg Ruhmannsfelden, Jubel bei der SpVgg Niederalteich – Foto: Harry Rindler

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"Wir haben nach der Winterpause nur vier von neun Spielen gewonnen. Das ist viel zu wenig und wir müssen deshalb viel hinterfragen. Mit dem Aufstieg brauchen wir uns nicht mehr zu beschäftigen, wenngleich wir natürlich alles versuchen werden, die verbleibenden beiden Partien siegreich zu gestalten", sagte Ruhmannsfeldens Coach Jochen Freidhofer unmittelbar nach der 0:2-Niederlage bei der SpVgg Niederalteich. Die Lerchenfeldkicker liegen nun vier Zähler hinter dem Spitzenreiter SV Grainet und drei Punkte hinter dem Rangzweiten SpVgg GW Deggendorf, der den SV Bischofsmais mit 2:0 in die Schranken verwies. Allerdings hat Ruhmannsfelden gegen die Donaustädter auch den direkten Vergleich verloren.

Das Kellerduell zwischen dem SV Hutthurm und dem SV Hofkirchen endete mit einem 2:1-Erfolg der Hausherren, bei denen Adrian Böck einen (Elfmeter-)Doppelpack schnürte. Die Liebenow-Truppe liegt bei identischem Direktvergleich - beide Teams haben ihre Heimspiel mit jeweils einem Tor Unterschied gewonnen - nun zwar drei Punkte vor der Gallmaier-Formation, hat aber das schlechtere Gesamt-Torverhältnis. Entschieden ist in diesem Zweikampf also noch nichts.





Benjamin Penzkofer (Trainer SpVgg GW Deggendorf): "Bischofmais war stark ersatzgeschwächt, aber wir haben es ordentlich gespielt. Wir hatten jede Menge Chancen und hätten deutlich mehr als zwei Tore machen müssen. Eine anständige Leistung, mit der man zufrieden sein kann. "



Manuel Kesten (Trainer SpVgg Niederalteich): "Bei widrigen Platzverhältnissen sind wir so aufgetreten, wie man es in unserer Lage tun muss. Wir waren sehr kompakt, aggressiv und haben eine Top-Mentalität gezeigt. Unser Sieg war hochverdient, weil wir Ruhmannsfelden den Schneid komplett abgekauft haben."

Jochen Freidhofer (Trainer SpVgg Ruhmannsfelden): "Eine enttäuschende Vorstellung. Der Gegner hat top gekämpft und wir konnten in der ersten Hälfte unser leichtes Chancenplus nicht in eine Führung ummünzen. Unterm Strich war es aber in allen Bereichen viel zu wenig. Alexander Kitzke hat es zu allem Überfluss am Knie erwischt - vermutlich schwerwiegender."



Julian Liebenow (Spielertrainer SV Hutthurm): "Es war von Beginn an eine sehr zerfahrene Angelegenheit. Beiden Mannschaften war die Wichtigkeit des Spiels anzumerken. Wir hatten mehr Ballbesitz, kamen jedoch in keine gefährlichen Räume, die dem Gegner wirklich weh getan hätten. Schlussendlich kassierten wir den 0:1-Rückstand und gingen damit in die Pause. In der zweiten Halbzeit waren wir erneut feldüberlegen und bekamen zunächst einen klaren Elfmeter nicht gepfiffen. Danach wurden uns zwei Handelfmeter zugesprochen, die aus meiner Sicht beide berechtigt waren. Die einzige Kritik, die ich der Mannschaft aussprechen muss, ist, dass wir das Spiel nach dem 2:1 aufgrund unserer Vielzahl an Chancen schon früher entschieden haben."



Peter Gallmaier (Trainer SV Hofkirchen): "Ein schlechtes Fußballspiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Maßgeblichen Einfluss auf den Spielausgang hat das Schiedsrichtergespann genommen. Den ersten Handelfmeter für Hutthurm hat der Schiri überhaupt nicht wahrgenommen, sondern der wurde ihm von seinem Assistenten per Headset eingeredet. Wir hingegen haben kurz vor Schluss einen klaren Handelfer nicht bekommen. Unser Situation hat sich verschlechtert, aber es sind noch zwei Spiele und wir werden bis zum Schluss alles geben, um noch an Hutthurm vorbeizuziehen."