
Region. Nach fünf Pleiten am Stück hat der VfL Rüdesheim am siebten Spieltag der Bezirksliga Nahe die „Rote Laterne“ abgegeben. Im ultimativen Kellerduell gab es ein 5:2 gegen das neue Schlusslicht Nahbollenbach. Die SG Fürfeld mischt nach Marcels Becks Saisontreffern Nummer 14, 15 und 16 und einem 4:3 gegen den FSV Idar-Oberstein weiter ganz vorne mit.
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Trotz des Dreiers beim Aufsteiger war Winzenheims Übungsleiter Ercan Ürün nicht begeistert. „Wir haben nicht das gespielt, was wir wollten“, sagte Ürün. „Entscheidender Mann war Auswechselspieler Turgut Sezer, der das Tor des Tages hervorragend vorbereitet hat.“ Tor: 0:1 Vladimir Borovskij (81.).
„Wir sind gut in die Partie gekommen mit zwei Superchancen“, berichtete SG-Coach Sebastian Kilp. „Dann hat uns der Doppelschlag zum 0:2 komplett rausgenommen.“ Nach dem Anschlusstreffer kurz vor dem Wechsel kam die SG gut erholt aus dem Kabinentrakt. Doch die Blau-Weißen war stets gefährlich durch Konter. „Ein Freistoßtor und ein guter Angriff von Marcel Beck haben uns auf die Siegerstraße gebracht“, freute sich Kilp. Zwar schaffte Sielin nach einer Ecke noch das 3:3, doch die Platzherren schlugen prompt zurück. „Am Ende haben wir den Kerwesieg eingefahren, auch wenn ich mit unserem Auftritt nicht zufrieden bin“, sagte Kilp, der als entscheidenden Faktor einmal mehr seinen Supertorjäger Marcel Beck identifizierte: „Er hat die Mannschaft angetrieben.“ Torfolge: 0:1, 0:2 Davyd Sielin (13., 16.) 1:2, 2:2, 3:2 Marcel Beck (43., 60., 65.), 3:3 Sielin (88.), 4:3 Leon Fricker (89.). Gelb-Rot: Michael Komarow (FSV/90.)
„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, unglücklich das 0:1 durch einen Sonntagsschuss bekommen und laufen danach zweimal auf den gegnerischen Torwart zu, lassen aber beide Chancen liegen“, rekapitulierte Pfaffen-Schwabenheims Spielertrainer Beytullah Kurtoglu. „Nach dem 1:1 drücken wir minutenlang und kriegen danach das 1:2, das zu hundert Prozent ein Abseitstor war – sehr bitter und spielendscheidend.“ Noch ehe sich die Pfaffen-Schwabenheimer erholt hatten, hieß es 3:1. „Da war das Ding gelaufen“, so Kurtoglu. Laut SG-Co-Trainer Sven Scholl war es „unterm Strich ein verdienter Sieg. Mit der ersten guten Aktion nach vorne machen wir das 1:0 – ein schöner Schuss in den Winkel. Möglichkeiten, das Ergebnis vor der Halbzeit zu erhöhen, waren da, blieben aber ungenutzt. Pfaffen-Schwabenheim kam sehr gut aus Halbzeit und durch einen abgefälschten Schuss zum Ausgleich“. Der Gamechanger sei der Treffer zum 2:1 gewesen. Scholl: „Ab diesem Zeitpunkt waren wir wieder richtig gut im Spiel.“ Tore. 1:0 Alen Nurkovic (4.), 1:1 Beytullah Kurtoglu (60.), 2:1 Lukas Gohres (68.), 3:1 Luca Reckert (70.), 4:1 Leon Kellerer (86.). Zuschauer: 150.
„Entscheidend war, dass wir nur 20 gute Minuten hatten“, urteilte Luca Czarnecki, spielender Co-Trainer der SG. „Und die waren Anfang der zweiten Halbzeit, als wir auch das 1:1 gemacht haben. Ansonsten sind wir einfach nicht ins Spiel reingekommen, Mörschied hat uns den Schneid abgekauft, war cleverer und abgezockter, gerade was die Standarssituationen angeht.“ Am Ende sei der TuS-Dreier um eins, zwei Tore zu hoch ausgefallen. Torfolge: 1:0 Fabian Rosner (3.), 1:1 Daniel Martin (49.), 2:1 Lars Haag (73.), 3:1 Yaser Albarak (85.), 4:1 Marvin Kunz (87.).
Das Aufatmen bei den Platzherren war nach dem ersten Dreier bis in die Kreuznacher Innenstadt hörbar. Torfolge: 1:0 Jaden Stein (16.), 2:0 Luca Chirivi (45., Elfmeter), 2:1 Sarayut Yotkiri (46.), 3:1 Chirivi (51.), 4:1 Mohammad Akhundzadeh (56.), 4:2 Marvin Bundt (58., Elfmeter), 5:2 Can Does (74.).
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1:0 Johannes Schell (5.), 2:0 Noah Donner (8.), 3:0 Aron Schady (22.), 4:0 Jerrit Braun (42.), 5:0 Schell (45.), 6:0 Braun (46.), 7:0 Schady (50.), 7:1 Jan Baron (54.), 8:1, 9:1 Schell (55., 58.), 9:2 Cedric Nikodemus (75.), 10:2 Schell (78.), 11:2 Schauer (84.), 12:2 Braun (88.), 13:2 Schady (90.).
Torfolge: 1:0 Murat Aysel (18.), 2:0 Julian Röhrig (23.), 3:0 Aysel (35.), 4:0 Florian Hahn (41.), 5:0 Jordan Siewe Ngueguim (62.).