2026-03-25T14:09:28.761Z

Ligabericht

Rückschlag im Aufstiegsrennen

SV Bad Rothenfelde unterliegt bei Viktoria Gesmold

von Michael Eggert · Gestern, 23:57 Uhr · 0 Leser
Fupa-Archiv-Foto
Fupa-Archiv-Foto – Foto: Karl-Heinz Rickelmann

Im Rennen um den Aufstieg in die Landesliga hat der SV Bad Rothenfelde einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Mannschaft unterlag auswärts mit 0:1 bei Viktoria Gesmold und bleibt damit in der jüngsten Form hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Aus den vergangenen vier Partien holte das Team lediglich vier Punkte – zu wenig für ein Team mit Aufstiegsambitionen.

Dabei hatte Bad Rothenfelde in der Hinserie noch seine Qualität unter Beweis gestellt und sich zwischenzeitlich ein komfortables Polster erarbeitet. Zum Ende der ersten Saisonhälfte betrug der Vorsprung auf den aktuellen Tabellenführer BW Hollage noch acht Punkte. Von dieser Ausgangslage ist die Mannschaft inzwischen ein gutes Stück entfernt.

In einer intensiv geführten Begegnung in Gesmold fiel die Entscheidung kurz vor der Pause. Luke Stratmann erzielte mit seinem vierten Saisontor das 1:0 für die Gastgeber. In der zweiten Halbzeit verteidigte Viktoria Gesmold die knappe Führung mit großem Einsatz gegen zunehmend druckvolle Gäste und sicherte sich damit den Sieg. Für Gesmold war es eine Fortsetzung der positiven Serie: Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen unterstreichen die aktuelle Form.

Luke Stratmann erzielt das entscheidende Tor für Viktoria Gesmold.
Luke Stratmann erzielt das entscheidende Tor für Viktoria Gesmold. – Foto: Fupa

Entsprechend zufrieden zeigte sich Gesmolds Trainer André Rose nach der Partie: „Eine unfassbare Mannschaftsleistung. Der individuellen Qualität von Rothenfelde haben wir heute Disziplin und Geschlossenheit entgegengesetzt. Wir sind sehr stolz auf diesen Abend.“

Auf der Gegenseite überwog die Enttäuschung. Bad Rothenfeldes Trainer Stefan Balsottemeyer äußerte sich deutlich: „Also ich bin heute einfach nur sprachlos. Heute hat definitiv nicht die bessere Mannschaft gewonnen. Fußball kann manchmal echt hart sein.“