2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Wohlwissend, dass der FC Tremmersdorf (in Grau) in sehr guter Verfassung ist, möchte der VfB Rothenstadt (in Schwarz) auch im zweiten Heimspiel in Folge Zählbares einfahren.
Wohlwissend, dass der FC Tremmersdorf (in Grau) in sehr guter Verfassung ist, möchte der VfB Rothenstadt (in Schwarz) auch im zweiten Heimspiel in Folge Zählbares einfahren. – Foto: Rainer Rosenau

Rückrundenstart: Quartett an der Tabellenspitze startet zuhause

Die vorderen Vier erwarten Hausaufgaben, die sie lösen müssen +++ Nachbarderby in Trabitz +++ "Abstiegskampf pur" in Vorbach - Kohlberg kommt

Zum Auftakt in die Rückrunde der Kreisliga Nord geniessen die vier das Klassement anführenden Teams durchwegs Heimvorteil. Ligaprimus SV 08 Auerbach (1./34 - gegen Erbendorf), "Vize" SpVgg Trabitz (2./29 - Nachbarduell gegen Eschenbach), die Sportvereinigung Grafenwöhr (3./27 - gegen Kulmain) und schließlich die Grenzlandelf aus Eslarn (4./26 - gegen Kirchenthumbach) schlüpfen aufgrund der Tabellenkonstellation und der Tatsache, auf eigenem Geläuf antreten zu dürfen, natürlich in die Favoritenrolle. Sicherlich wollen alle Anwärter auf ganz vordere Plätze nichts anbrennen lassen, es gilt, in der Spur zu bleiben, um den Ambitionen weitere Nahrung zu geben.

Anderes im Sinn haben die Mannschaften, die in Reuth, Rothenstadt und Vorbach die Klingen kreuzen. Bis auf die weiter oben angesiedelten Tremmersdorfer (5./22), sie gastieren in Rothenstadt und wollen weiter im "Aufzug nach oben" bleiben, geht es für die restlichen Teams um wichtiges Punktegut im Buhlen ums Dasein in der Liga, bzw. ums Vordringen ins ruhige Fahrwasser des Klassements. Da empfängt der TSV Reuth (8./15) den Tabellennachbarn aus Oberfranken, den ASV Haidenaab (9./14). Dann prallt die Schramm-Crew des FC Vorbach (11./12) auf das Schlußlicht aus Kohlberg (14./4) und schließlich misst in Rothenstadt - wie erwähnt - der VfB (10./13) mit den Mannen von Robert Schäffler aus Tremmersdorf die Kräfte.

Rückblick auf ein Nachholspiel vom Mittwochabend:

Verdient behielt die Steinwaldelf in diesem Nachholspiel die Oberhand, da sie ihre wenigen Chancen konsequent nutzte und auf der anderen Seite in der Defensive so konzentriert arbeitete, dass der Gastgeber zu keinen Einschußchancen kam. Selbst fast eine Halbzeit lang in numerischer Unterzahl - Gästetorjäger Sandro Hösl erhielt in Spielminute 53 nach einer unglücklichen Aktion die Rote Karte - behielt die Scheidler-Elf die Kontrolle und legte in einer intensiv geführten zweiten Hälfte mit einer Roten und acht Gelben Karten mit dem 0:3 den Deckel auf ihren sechsten Saisondreier, der sie vor dem Rückrundenstart auf Platz 6 vorrücken lässt. Der FC hingegen tritt im Tabellenkeller auf der Stelle, die Lage bleibt ernst.

"Heute gegen Erbendorf war es eine verdiente Niederlage in einem Spiel ohne große Torchancen. Erbendorf nutzte seine Möglichkeiten zu hundert Prozent aus. Letztendlich aber verdient, da wir selbst keine Torchancen hatten. Dazu kam noch, dass wir zu den Langzeitverletzten noch auf Kahouli, Groher und Reiß verzichten mussten. Dazu musste noch Chris Fischer nach kurzer Zeit verletzt ausgewechselt werden. Auch nach der Roten Karte für Hösl gab es keine Möglichkeiten für uns, so dass der Sieg für Erbendorf in Ordnung geht", sagte FCV-Coach Peter Schramm.

"Es war das erwartet schwere Spiel heute in Vorbach. Wir haben uns aber sehr gut auf die lang geschlagenen Bälle eingestellt und auch in den Zweikämpfen waren wir extrem bissig und giftig und das über die komplette Spielzeit. Nach 20 Minuten dann auch die verdiente Führung durch Dilane Mayeko nach schöner Kombination und das 2:0 zehn Minuten später durch einen satten „Strahl“ von Sandro Hösl. Damit haben wir frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt. Ganz bitter für uns natürlich die Rote Karte für Sandro Hösl kurz nach der Halbzeit, der in der gegnerischen Hälfte den Ball erobern wollte, wegrutscht auf dem schmierigen Untergrund und seinen Gegenspieler leicht am Fuß trifft. Klares Foul ja, aber mit etwas Fingerspitzengefühl kann man das auch mit einer 10-Minuten-Strafe ahnden. In Unterzahl haben wir aber weiterhin das Spiel dominiert und mit dem 3:0 durch Michi Martetschläger dann auch den Deckel draufgemacht. Unterm Strich ein hochverdienter Sieg, da der Gegner eigentlich im gesamten Spiel keine Torchance hatte und unsere Mannschaft zu jeder Zeit die Kontrolle über das Spiel hatte. Glückwunsch an die Jungs, die das heute auf eine sehr überzeugende Art und Weise gespielt haben", so ein sehr zufriedener TSV-Coach Benjamin Scheidler.

Tore: 0:1 Dilane Mayeko (25.), 0:2 Sandro Hösl (36.), 0:3 Michael Martetschläger (78./Strafstoß) - Schiedsrichter: Leon Anzer - Zuschauer: 130 - Platzverweis: Rot für Sandro Hösl (53./Erbendorf)

Vorschau auf die Ansetzungen des 14. Spieltags mit Stimmen:

Aus fünf Partien hat der TSV zuletzt nur einen Zähler abschöpfen können, das Abrutschen in eine nicht ungefährliche Tabellenregion war die Folge. Fünf Punkte ist der Abstand zu Platz 12, da käme ein Heimsieg gleich einem kleinen Befreiungsschlag gleich. Die Gäste aus dem Landkreis Bayreuth konnten in Kohlberg eine lange Serie des Nichtgewinnens beenden und reisen deshalb mit neuem Schwung und verbessertem Selbstbewußtsein nach Reuth. Für sie gilt das Gleiche, ein Dreier würde den Puffer zu Rang 12 auf ein angenehmeres Maß vergrößern, ein Punkt ist das Mindestziel. Zusammengefasst: Eine richtungsweisende Partie steht in Premenreuth für beide Kontrahenten am Plan.

"Alles deutet auf ein ausgeglichenes Duell gegen Haidenaab-Göppmannsbühl hin. Wir haben Zwischenbilanz gezogen und starten zuversichtlich in die Rückrunde. Aus Vereinssicht ist es ein besonderer Spieltag, da alle drei Teams am gleichen Tag zuhause spielen", so TSV-Spielertrainer Martin Bächer.

"Als den großen Befreiungsschlag würde ich den letzten Sieg nicht bewerten, dafür war es vom Ergebnis her zu knapp. Es hat gezeigt, wo wir aktuell stehen. Trotzdem muss man dem Druck erstmal standhalten und den Negativlauf beenden, gerade wenn man zu Beginn des Spiels auch noch so viele Hochkaräter liegen lässt. Und auch andere haben sich in Kohlberg schon sehr hart getan. Insofern war es auf jeden Fall wohltuend und erleichternd, aber am Ende waren es vorrangig drei dringend benötigte Punkte. In Reuth steht nun das zweite von drei Auswärtsspielen binnen vier Wochen an. Ich habe sie als sehr stark bei Standards empfunden, dazu zweikampfstark und physisch sehr präsent im Spiel mit und ohne Ball. Da Erbendorf in Vorbach das Nachholspiel gewann, hat man schon in der Mitte der Tabelle eine sichtbare Zweiteilung, die ersten Sieben und die und die unteren Sieben. Es wäre nicht nur deshalb extrem wichtig, mit Reuth Schritt zu halten und so im oberen Bereich der unteren Tabellenhälfte mit Anschluss ans Mittelfeld zu bleiben. Dafür darf der Abstand nicht wachsen, ein Punktgewinn ist dafür auf jeden Fall mindestens notwendig. Der letzte zu Null-Sieg sollte uns auf jeden Fall entsprechend Rückenwind geben", so Gästetrainer Michael Kaufmann.

Erleichterung und Freude herrschte beim VfB nach dem Heimsieg gegen Kulmain, der den Aufwand, den die neuformierte Truppe jede Woche betreibt, endlich einmal belohnt hat. Mit dem Gast aus Tremmersdorf steht die Funk-Elf nun vor einer großen Herausforderung, denn der FCT kommt mit der Empfehlung von sechs Siegen in den letzten sieben Matches in die Weidener Vorstadt. So gilt es, kämpferisch wieder alles auszupacken, der Dreier gegen Kulmain hat gezeigt, dass man sich auch gegen vermeintliche Favoriten nicht verstecken braucht. Für den Gast steht fest, man reist in die Max-Reger-Stadt, um im Flow zu bleiben und mit dem durch die tolle Serie erzeugten Schwung den achten Saisondreier in Angriff zu nehmen.

"Nach dem erfolgreichen Spiel gegen Kulmain haben wir natürlich neue Motivation geschöpft. Dennoch ist uns bewusst, dass wir uns weiterhin im Abstiegskampf befinden und Tremmersdorf derzeit in sehr guter Form ist. Wir spielen erneut zu Hause und möchten unseren Fans eine gute Leistung bieten. Sollten wir dabei den ein oder anderen Punkt mitnehmen, werden wir uns sicherlich nicht beschweren", sagt VfB-Spielercoach Manuel Funk.

"Nach dem Derbysieg in Vorbach können wir die Hinrunde mit einem guten 5. Platz beenden und sind mit der sportlichen Situation aktuell sehr zufrieden. Hoffentlich gelingt uns wie zum Saisonauftakt wieder ein Dreier gegen die Rothenstädter, damit wir vor den danach anstehenden Spielen gegen die vier Spitzenteams der Kreisliga weiter Selbstvertrauen tanken können", sagt der Tremmersdorfer Vereinsvorstand Wolfgang Seitz.

Mit dem 1:1 gegen Erbendorf hat die SVG im Buhlen um ganz vordere Plätze ein wenig Boden hergeschenkt. Doch die Saison ist noch lange, da kann noch viel passieren, der Blick geht nach vorne. Gegen den Gast aus dem Landkreis Tirschenreuth sorgt nun die im ersten Saisonspiel erlittene Niederlage für zusätzliche Motivation, neben der Tatsache, im Heimspiel unbedingt siegen zu wollen. "Schwarzer Tag des SVK", so könnte man die Leistung der Drechsler-Crew zuletzt in Rothenstadt beschreiben, dass der Trainer nun eine Art Wiedergutmachung verlangt, versteht sich von selbst. In der Garnisonsstadt hängen die Trauben allerdings hoch, da ist schon eine hundertzehnprozentige Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche vonnöten, um dort Zählbares zu erhaschen.

"Kurz noch zum letzten Heimspiel gegen Erbendorf - am Ende stand ein gerechtes Remis. Da war nicht mehr drin für uns, man muss da auch die Leistung des Gegners anerkennen. Spiel ist abgehakt. Der Blick ist auf Kulmain gerichtet, da ist noch eine Rechnung offen aufgrund des verlorenen Hinspiels. Wir haben ein Heimspiel, wollen in der Spur bleiben und den Abstand zu den vorderen Plätzen nicht größer werden lassen. Personell trifft es uns - wie viele andere Mannschaften auch - mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen. Dosiertes Training ist angesagt, wenn der ein oder andere zurückkommt wird er sicherlich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein. Vorallem im Defensivbereich fehlen mir aktuell wichtige Kräfte, so dass ich improvisieren muss. Doch der Kader ist groß genug, wir haben immer noch 16 oder 17 Spieler zur Verfügung. Wie gesagt, ein Heimdreier ist das Ziel, um dran zu bleiben", so SVG-Coach Bobby Bafra.

"Nach der Enttäuschung am letzten Wochenende haben wir auf jeden Fall etwas gutzumachen, auch wenn unser kommendes Programm das schwerste ist, was man haben kann, denn auf uns warten die ersten Vier der Tabelle nacheinander. Dennoch wollen wir versuchen, in jedem Spiel etwas zu holen. Das 2:1-Hinspielergebnis gegen Grafenwöhr hat gezeigt, dass wir bei entsprechender Tagesform mit jedem mithalten können. Und eine solche Form brauchen wir jetzt auch wieder am Wochenende, wo unser Ziel ist, einen Punkt mit nach Kulmain zu nehmen", sagt Gästetrainer Oliver Drechsler.

Hatten ihn schon vor der Saison eine ganze Reihe von Trainern der Liga auf der "Rechnung", hat sich der SV 08 Auerbach in den vergangenen Wochen nun tatsächlich zum Topfavoriten auf den Meistertitel gemausert. Elf Siege bei einem Remis und nur einer Niederlage sprechen eine deutliche Sprache, die Torbilanz (44:9) tut das Übrige. Seit dem 9. Spieltag besetzen die Blau-Weißen nun den Ligathron und sind natürlich nicht gewillt, diesen "in Bälde" zu verlassen. Wohlwissend um die Stärken des Gegners aus dem Steinwald, stehen die Zeichen am Sonntag auf Sieg, es wäre der zwölfte Saisondreier. Mit dem Auswärtssieg im Nachholer beim FC Vorbach hat der TSV eine nicht ganz zufriedenstellende Vorrunde - es fehlte an der Konstanz - auf einem versöhnlichen Platz 6 beendet. Der Blick soll ab sofort nach oben gehen, mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien im Rücken stellt man sich nun der aktuell größten Herausforderung, die die Liga bietet. "Hinten stabil stehen, vorne Nadelstiche setzen" lautet die Devise, ob bei der heimstärksten Mannschaft dabei Zählbares herausspringt, werden die 90 und ein paar mehr Minuten zeigen.

"Mit Erbendorf haben wir einen äußerst unangenehmen und offensivstarken Gegner zu Gast. Wir tun gut daran, unseren Fokus vor allem auf die Grundtugenden zu richten: Fleiß, Einsatzbereitschaft und den unbedingten Willen, alles zu geben. Nur mit einer disziplinierten Leistung von der ersten bis zur letzten Minute werden wir am Sonntag bestehen können", sagt der Trainer des Tabellenführers, Dani Maier.

"In Auerbach zu bestehen, wird für unsere Mannschaft eine Herkulesaufgabe, da sie aktuell sehr konstant ihre Punkte holen und dazu auch noch überzeugenden Fußball spielen. Aber auch wir werden wieder unsere Qualitäten einsetzen und versuchen, unsere Stärken auszuspielen. Wir sind klarer Außenseiter, die sich uns bietenden Chancen, die wir definitiv bekommen werden, müssen wir konsequent nutzen und defensiv wieder gut arbeiten. Wir werden alles Mögliche versuchen, um erfolgreich zu sein", sagt Gästetrainer Benny Scheidler.

Platz 2 zum Ende der Vorrunde, der Rückstand auf die Auerbacher mit fünf Punkten nicht uneinholbar, die SpVgg ist im Soll und will dies auch nach dem Derby gegen den Nachbarn aus Eschenbach bleiben. So steht nichts anderes, als der sechste Heimdreier auf der Agenda der Baier-Crew. Dass die Rußweiherstädter beim Aufsteiger als Außenseiter antreten, ist natürlich jedem klar. Zwei Faktoren allerdings führen dazu, sie als nicht chancenlos zu bezeichnen. Einmal die Eigendynamik eines Derbys und zum Zweiten die Tatsache, dass der SCE tatsächlich neun seiner zehn Punkte in der Fremde geholt hat. Ganz klar, ein Teilerfolg in Trabitz wäre ein Traum, denn im Abstiegskampf zählt jeder Punkt für die Dal-Männer.

"Nach unserem 2:0-Sieg im Hinspiel ist die Marschroute für das anstehende Heimspiel gegen den SC Eschenbach klar: Wir wollen die drei Punkte in Trabitz behalten, um unsere Ambitionen zu untermauern und weiterhin fest im Konzert der Spitzenteams mitzumischen. Eschenbach wird hochmotiviert sein und uns vor eine anspruchsvolle Aufgabe stellen. Wir müssen uns vor allem vor ihrer Konterstärke in Acht nehmen und im Umschaltspiel höchste Konzentration zeigen. Unser Fokus liegt darauf, von der ersten Minute an dominant aufzutreten, unsere offensive Qualität konsequent auszuspielen und die frühe Entscheidung zu suchen. Die Mannschaft ist top vorbereitet und brennt darauf, den Fans mit einer leidenschaftlichen Leistung den nächsten Derbysieg zu schenken! Wir setzen voll auf unsere Heimstärke", erklärt Thomas Baier, Übungsleiter beim Gastgeber.

"Schon im Hinspiel zeigten wir eine gute Partie gegen Trabitz. Wir wollen auch am Sonntag versuchen, einen Punkt mitzunehmen, auch wenn uns bewusst ist, dass es schwer wird. Sicher fehlen Arthur und Reinhold Quast, Christian Schmiga und Tobi Götz. Fraglich ist Vali Schieder", so Gästetrainer Muhammet Dal.

Platz 4 zum Ende der Vorrunde, in der Grenzlandgemeinde kann man stolz sein auf das bisher Geleistete. Nun will sich die Elf um den "Harry Kane der Kreisliga Nord" - mit Namen Sebastian Striegl - nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern den zweiten Auftritt vor den eigenen Fans in Folge zum fünften Heimdreier nutzen, wohlwissend, dass der Gegner - er befindet sich mitten im nervenaufreibenden Abstiegskampf - kämpferisch alles nur Machbare auspacken wird, um den Favoriten ins Wanken zu bringen. Sieben Auswärtsspiele, davon sechs verloren, der SCK hat in der Fremde bislang nur wenig "Angst und Schrecken" verbreitet. Doch dürfen Bilanzen die Freiberger-Truppe nicht interessieren, es müssen Punkte her, egal wo und egal wie der Gegner heißt.

"Zum Rückrundenstart geniessen wir das zweite Heimspiel in Folge. Dabei dürfen wir uns keinesfalls auf die Spielweise von Kirchenthumbach einlassen. Bereits im Hinspiel gab es Phasen, wo wir uns zu sehr an den Gegner angepasst haben, das gilt es am Sonntag abzustellen. Wir erwarten einen unangenehmen Gegner, der sicherlich alles in die Wagschale werfen wird, wollen zuhause aber weiter unsere Heimstatistik aufpolieren", sagt TSV-Spielertrainer Peter Rackl.

"Nach den top Drei der Liga dürfen wir im ersten Spiel der Rückrunde zum Viertplatzierten nach Eslarn anreisen. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen vor der Winterpause noch punkten, um eine Chance auf den ersten Platz am rettenden Ufer noch zu haben. Darum werden wir auch in diesem Spiel wieder alles daran setzen, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Gegen Eslarns sehr starke Offensive um Sebastian Striegl wird dies allerdings alles andere als einfach", so Gästetrainer Andreas Freiberger.

Leider wurde das große Engagement des SVK im Heimspiel gegen Haidenaab nicht belohnt, obwohl die Mannschaft alles gegeben hat. So ziert man weiterhin das Tabellenende, ohne einen einzigen Sieg errungen zu haben. Nur vier Punkte auf der Habenseite sind natürlich "dünn", keinesfalls aber ein Grund, um beim Team von Neu-Trainer "OJ" Wild schon die Flinte ins Korn zu werfen. Denn die Konkurrenz im miefigen Tabellenkeller schwächelt auch unverändert, so scheint die Relegation zumindest immer noch möglich. Beim FC Vorbach trifft man nun auf einen Gastgeber, der ebenfalls Punkte braucht zum Überleben und der vor allem zuhause sehr schwer zu bespielen ist. Eine knifflige Aufgabe also, doch vielleicht erfüllt sich ja die Hoffnung, dass irgendwann der Knoten platzt, gerade in Vorbach schon. Nach zwei Einbußen auf eigenem Geläuf ist der Druck des Gewinnenmüssens für die Schramm-Elf groß. Alles andere, als ein Dreier gegen das Schlußlicht darf nicht zählen. So wird die Motivation, alles zu geben in einer Partie, in der sicherlich jeder Zentimeter des Rasens umkämpft sein wird, groß sein, denn eine weitere Niederlage würde den FC noch mehr in den Abstiegssumpf ziehen.

"Nach den zwei Heimniederlagen steht am kommenden Wochenende ein ganz entscheidendes Spiel gegen Kohlberg an, das wir einfach gewinnen müssen. Klar ist, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern alles nur Machbare auf den Platz bringen, um den eminent wichtigen Heimsieg einzufahren. Mehr gibt es nicht zu sagen", so FCV-Coach Peter Schramm.

"Am Sonntag geht's nach Vorbach, dort wird es ein ähnliches Spiel, wie vergangene Woche. Gegen Haidenaab haben wir gesehen, dass wir mithalten können. Es muss wieder alles in die Waagschale geworfen werden, um über den Kampf ins Spiel zu kommen und unsere Stärken auf den Platz zu bekommen. Es müssen endlich drei Punkte her, egal wie", gibt sich Gästetrainer Eugenio Wild kämpferisch.

Aufrufe: 024.10.2025, 09:00 Uhr
Werner SchaupertAutor