So., 24.11.2024, 13:00 Uhr Am Derbysonntag, bei dem die beiden ersten Mannschaften des FC Karlsdorf und FV Neuthard aufeinandertrafen, präsentierte sich die Mannschaft von Tobias Weschenfelder im Vorspiel gegen den FC 07 Heidelsheim 2 von einer erschreckenden Seite. Auch der Trainer redet nicht lange um den heißen Brei herum und zieht Bilanz: „Das letzte Spiel gegen Heidelsheim war ein rabenschwarzer Tag für uns. Drei individuelle Fehler und ein Traumtor sorgen dann auch noch für die Höhe dieses Ergebnisses. Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz. Wenige Minuten um den Anschlusstreffer herum haben wir zumindest einige Dinge zusammen bekommen. Mit dem 3:1 war der Stecker aber wieder gezogen. Gebrauchter Tag - alle sind enttäuscht. Keiner meiner Spieler konnte nur auch im Ansatz seine Leistung zeigen.“
Aus Germanensicht kann man sich vor heimischem Publikum jedoch umgehend rehabilitieren, denn der SV Zeutern gibt seine Visitenkarte an der Kohlfahrt ab. Weschenfelder: „Im letzten Spiel des Jahres wollen wir nochmal alles reinhauen. Hier gilt es im Heimspiel gegen den SV Zeutern die Auftaktniederlage vom ersten Spieltag wieder gut zu machen. Da haben wir innerhalb von drei Minuten aufgrund individueller Fehler drei Gegentore bekommen und so dann trotz ordentlicher Leistung das Spiel verloren. Nun spielen wir daheim mit ein bisschen Wut im Bauch vom letzten Spiel. Wir wissen selbst, dass wir schon einiges haben liegen lassen und so auch in diesem Hinspiel.“
Zwei Tore je Halbzeit reichten dem SV Zeutern und Trainer Kai Ledermann am Ende, um die volle Punktausbeute aus Rinklingen zu entführen. Auf Platz 5 liegend führt man die siebenköpfige Verfolgergruppe an und schielt mit einem Auge vielleicht sogar noch auf den vierten Tabellenplatz, den aktuell der ortsnachbar vom FC Weiher innehat: „Gegen Rinklingen haben wir einen verdienten 4:1-Sieg eingefahren. Es war kein schönes Spiel, was allerdings auch an den mäßigen Platzverhältnissen lag. Wir haben aber auf jeden Fall zu viele Torchancen des Gegners zugelassen, das müssen wir gegen Karlsdorf 2 besser machen. Erfreulich war und ist, dass wieder zwei aus der eigenen Jugend stammende Spieler eingesetzt wurden. Beide waren sogar beim 4:1 entscheidend beteiligt. Dominik Ibald gab die Vorlage und Noah Schroff verwandelte.“
Mit vier Zählern aus den beiden vergangenen Spielen kann man mit Rückenwind zum Aufsteiger fahren, den man im Hinspiel besiegen konnte. Der damalige Doppeltorschütze Kai Michenfelder fehlt im Rückspiel jedoch verletzungsbedingt: „Zum letzten und gleichzeitig ersten Spiel der Rückrunde fahren wir nach Karlsdorf. Ich habe nach dem ersten Spiel gesagt, dass sie ihre Punkte holen werden, und das haben sie auch getan. Eine körperlich sehr robuste Mannschaft mit einem geordneten System. Wir werden versuchen einen guten Matchplan dagegen zu stellen, nochmal alles rausholen, um mit etwas Zählbarem nach Hause fahren zu können.“
HINSPIEL:
SV Zeutern 4:2 FC Germ. Karlsdorf 2
PROGNOSE:
Ich rechne mit einer Reaktion der Germanen, die das Spielfeld nicht als Verlierer verlassen werden.
So., 24.11.2024, 13:00 Uhr „Gegen Bretten spielten wir eine gute erste Halbzeit und konnten trotz unserer defensiven Ausrichtung immer wieder Konter fahren“, zeigte sich Kirrlachs Reservetrainer zufrieden mit der Umsetzung des Matchplans. Im zweiten Spielabschnitt musste man dennoch vier Gegentreffer hinnehmen und stand letztlich punktlos da: „Bis zur 60. Minute verlief die Partie ähnlich, Bretten hatte mehr Ballbesitz, wir konzentrierten uns auf das Verteidigen. Durch einen Standard konnte Bretten dann in Führung gehen, vorausgegangen war ein unnötiger Ballverlust mit anschließendem Foul an der 16-Meter-Linie. Nur kurze Zeit später konnte Bretten das 2:0 nachlegen und das Spiel war entschieden. Hinten raus fielen noch die Treffer drei und vier, was das Ergebnis schlechter aussehen lässt, als es tatsächlich war.“
Es bleibt eine enttäuschende Spielzeit für die Olympianer, die vor der Saison keineswegs im Abstiegssumpf erwartet wurden: „Zum Start in die Rückrunde kommt mit dem SV 62 Bruchsal ein unangenehmer Gegner zu uns nach Kirrlach. Die Bruchsaler kommen viel über den Kampf und haben dann vorne mit Sauer noch einen Knipser. Wir wollen unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause gehen, dafür müssen wir am Sonntag nochmal alles geben. Außerdem überwintert man lieber auf einem Nichtabstiegsplatz. Personell kommt die Winterpause bei uns zum richtigen Zeitpunkt, aktuell gehen wir auf dem Zahnfleisch. Ansonsten wünsche ich allen eine stressfreie Winterpause, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.“
Trotz einer klaren Drei-Tore-Führung kam der SV 62 Bruchsal beim Gastspiel in Stettfeld nicht über ein Unentschieden hinaus. Trainer Ilker Yesilyurt sah zwei grundverschiedene Halbzeiten seiner Mannschaft und ist daher entsprechend unzufrieden mit den zwei verschenkten Punkten: „Im letzten Spiel der Vorrunde sind wir sehr gut ins Spiel gekommen, waren gut organisiert und haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Das wurde auch mit drei Toren belohnt. Leider haben wir den ersten gefährlichen Angriff des Gegners kurz vor der Pause zugelassen – das hätten wir vermeiden müssen. Dadurch haben wir den Gegner wieder ins Spiel gebracht und es wurde wieder offen. Mit der Leistung in der gesamten zweiten Halbzeit bin ich sehr enttäuscht. Wir sind nur noch hinter dem Ball hergelaufen und hatten viele Ballverluste. Obwohl der Gegner viel Ballbesitz hatte, haben sie nicht viele klare Torchancen herausgespielt. In den letzten Minuten kassierten wir zwei Tore, wodurch das Spiel mit einem Unentschieden endete. Für uns fühlt sich das sicherlich wie eine Niederlage an, aber aufgrund der schwachen Leistung in der zweiten Halbzeit ist das Ergebnis nicht unverdient.“
Der letzte Spieltag des Jahres 2024 ist zugleich der erste Rückrundenspieltag. Im Hinspiel gewannen die Südstädter klar mit 4:2 gegen den FC Kirrlach 2, der nun als Gastgeber fungieren wird: „Nun steht die nächste schwere Aufgabe mit Kirrlach an. Beide Mannschaften kennen sich gut und werden sich entsprechend vorbereiten. Wir wollen das Jahr 2024 mit einem Sieg abschließen. Wenn wir endlich wieder über 90 Minuten konzentriert bleiben, bin ich optimistisch, dass wir das schaffen.“
HINSPIEL:
SV 62 Bruchsal 4:2 FC Olympia Kirrlach 2
PROGNOSE:
Ein enges Spiel, in dem der SV 62 leicht favorisiert zu sein scheint.
So., 24.11.2024, 14:45 Uhr Die SpVgg Oberhausen erlebte durch Alessio Geißlers Elfmetertreffer einen Auftakt nach Maß und eine insgesamt nicht unverdiente Halbzeitführung in der Fremde. Nach dem Wiederanpfiff drehte der FV Ubstadt das Spiel, wodurch die Elf von Coach Heiko Bühler mit leeren Händen nach Hause fahren musste. Nun hängen die Trauben gegen den FC Odenheim extrem hoch, doch das Spiel beginnt bei 0:0 und die vor allem im heimischen Stadion formverbesserte Spielvereinigung (vier Punkte aus den beiden letzten Heimspielen) benötigt jeden Punkt im Kampf um den Ligaverbleib.
Ein torloses Remis sahen die treuen Odenheimer Fans beim Gastspiel ihrer Mannschaft in Rheinhausen. Niklas Zabler zog wie folgt Bilanz: „Zum letzten Hinrundenspiel reisten wir zum Ligafavoriten aus Rheinhausen. Auf einem tiefen Platz kam der TSV deutlich besser in die Partie. Die ersten 30 Minuten begannen wir zu ängstlich und konnten froh sein, diese Phase mit einem 0:0 überstanden zu haben, vor allem nach zwei gefährlichen Standards. Um die Halbestundemarke herum konnten wir den ersten Abschluss unsererseits verzeichnen, kamen in der Folge besser in die Partie und konnten diese etwas offener gestalten. Im zweiten Spielabschnitt versuchte die Mannschaft dann immer mehr die Initiative zu übernehmen und konnte so den TSV auch bis auf zwei Abschlusssituationen weitestgehend vom eigenen Tor fernhalten. Zudem konnten wir auf der eigenen Habenseite drei dicke Chancen herausspielen. Die wohl dickste ca. fünf Minuten vor dem Ende, als der TSV-Keeper einen Kopfball aus knapp fünf Metern mit einer bärenstarken Parade hielt. Über die 90 Minuten gesehen, geht das Unentschieden in einem spannenden, intensiven Spiel in Ordnung.“
Als fairer Sportsmann gehen auch die entsprechenden Glückwünsche in Richtung von Dominik Feuerstein und seiner Mannschaft: „Dem TSV Rheinhausen gratulieren wir zur verdienten Herbstmeisterschaft.“
Am kommenden Sonntag führt es den Tabellenzweiten zur letzten Pflichtspielaufgabe des Kalenderjahres 2024 zur SpVgg Oberhausen, die ihrerseits im Tabellenkeller feststeckt: „Zum Abschluss des Jahres fahren wir wieder in die gleiche Gemeinde, diesmal in den benachbarten Ortsteil nach Oberhausen. Das Hinrundenspiel kann, darf und wird hier definitiv nicht als Maßstab dienen. Die SpVgg hat den Großteil ihrer Punkte auf dem heimischen Rasen geholt und dort schon vielen Mannschaften das Leben sehr schwer gemacht. Meine Mannschaft ist absolut gewarnt vor der letzten Aufgabe des Jahres. Wir wollen noch ein letztes Mal alles raushauen und möglichst mit der maximalen Punktezahl und einer starken zweiten Jahreshälfte in die Winterpause gehen.“
HINSPIEL:
FC Odenheim 6:1 SpVgg Oberhausen
PROGNOSE:
Der FC Odenheim ist favorisiert, doch die Bühler-Elf ist zu Hause eine Hürde, die man nicht im Vorbeigehen meistern kann.
Mi., 12.03.2025, 19:00 Uhr
Der TSV Rinklingen verlor durch das 1:4 im Heimspiel gegen den SV Zeutern auch das zehnte Spiel in Folge und behält dadurch die rote Laterne über die Winterpause hinweg. Das letzte Spiel des Jahres findet erneut auf eigenem Terrain statt, wenn man den FC Weiher im Saalbachstadion empfängt. Ein Punktgewinn wäre wichtig für die Moral im Team, weshalb die Zielsetzung klar in diese Richtung gehen dürfte. Die SpVgg Oberhausen und der FC Olympia Kirrlach 2 sind jeweils nur fünf Punkte entfernt, wodurch Platz 12, der am Ende der Saison für den Ligaverbleib ausreichen könnte, noch in Sichtweite ist.
Der FC Weiher musste durch eine erneute Niederlage den Anschluss an die Spitzengruppe gänzlich abreißen lassen – nun beträgt der Abstand auf Platz Zwei bereits sieben Zähler. Weihers Trainer Metin Melle hadert mit dem Spielverlauf, dem Unparteiischen und der daraus resultierenden 1:2-Niederlage in Philippsburg: „In der ersten Halbzeit hat der Gegner eine Chance, die unser Torwart Memo vereitelt. Wir dagegen hatten vier sehr gute Torchancen. Dennoch ging es mit einem 0:0 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit gehen wir durch Jeremias in Führung und müssen danach das 2:0 machen. Wir hatten zwei glasklare Torchancen, machen aber keinen Treffer. Ja und ab dann wurde es sehr mysteriös. Wir spielten auf einmal gegen zwölf Mann, denn es wurde nur noch gegen uns gepfiffen. Egal was wir anstellten, ob Laufduelle, Kopfballduelle, Zweikämpfe, Abseitssituationen - alles gegen uns. So kam es zu einem Freistoß für den Gegner. Meiner Meinung nach kann man einem Gegenspieler den Ball fairer und klarer nicht ablaufen bzw. abnehmen. Bei diesem Freistoß waren wir unsortiert und kassieren das 1:1. Dann bekommt der Gegner einen Elfmeter (der Herr in Schwarz war hinter der Mittelinie), bei dem wir nur den Körper dazwischen tun. Somit lagen wir 2:1 zurück. Glückwunsch an Philippsburg. Wir haben alles gegeben. Die Moral und die Einstellung stimmten.“
Es gilt jetzt die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten zu meistern und auf einen Ausrutscher der Top-2 zu hoffen, damit man in Schlagdistanz bleibt. Kurz und knapp gibt Telle den Matchplan aus: „Jetzt gehts nach Rinklingen. Wir werden hochkonzentriert zur Werke gehen. Wir brauchen die drei Punkte.“
HINSPIEL:
FC Weiher 5:0 TSV Rinklingen
PROGNOSE:
Auf dem Papier eine klare Sache, ebenso wie das erste Aufeinandertreffen.
So., 24.11.2024, 14:30 Uhr
Der TSV Stettfeld hat es wieder getan: Erneut konnte man unmenschliche Comeback-Qualitäten beweisen und trotz eines zwischenzeitlichen 0:3-Rückstandes gegen den SV 62 Bruchsal noch einen Zähler einfahren (3:3). Ergebnistechnisch war es nichtsdestotrotz das fünfte Remis der laufenden Spielzeit (geteilter Spitzenwert mit dem VfB Bretten 2), wodurch man in der unteren Tabellenhälfte festhängt. Mit einem Heimsieg gegen den FC 07 Heidelsheim 2 könnte man den Anschluss ans Mittelfeld herstellen.
Besonders bitter ist die Diagnose bei Mike Knebel, dessen Verletzung sich als schwerwiegende Knieverletzung herausgestellt hat - FuPa wünscht Mike einen reibungslosen Heilungsverlauf, damit er die Fußballschuhe nochmals schnüren kann!
Mit einem beeindruckenden 5:1-Auswärtserfolg an der Karlsdorfer Kohlfahrt beendete der FC Heidelsheim 2 einen starken Schlussspurt der Hinrunde mit dem dritten Sieg in Serie und Tabellenplatz 6. Hierbei erzielte die Elf von Matthias Barth sogar 16 ihrer 28 Hinrundentreffer und wirkt nun deutlich stabiler als zu Beginn der Saison: „Trotz einiger Umstellungen zur Vorwoche haben wir in Karlsdorf ein richtig gutes Spiel abgeliefert und am Ende auch verdient mit 5:1 gewonnen. Die fünf verschiedenen Torschützen zeigen, dass wir zwar nicht den einen gefährlichen Stürmer haben, dafür aber viele Spieler mit Offensivqualität. Schon in der ersten Halbzeit waren wir die spielbestimmende Mannschaft, haben es lediglich versäumt, das ein oder andere Tor mehr zu erzielen, weshalb es mit einem relativ knappen 2:0 in die Halbzeit ging. Im zweiten Durchgang ging es so weiter, jedoch vergeben wir beste Chancen auf der 3:0 und kassieren aus dem Nichts das 2:1, da wurde es nochmal kurz eng. Allerdings konnten wir dann recht schnell das 3:1 erzielen und blieben weiter tonangebend, weshalb das Spiel dann auch entschieden war. Im Endeffekt ein richtig guter Auftritt gegen eine Karlsdorfer Reserve, die an diesem Sonntag sicherlich auch nicht das gezeigt hat, was in ihr steckt.“
Durch die starken Ergebnisse der letzten drei Wochen reist die Mannschaft aus dem Bruchsaler Stadtteil mit Selbstvertrauen in den Augarten, wo man auf eine Mannschaft mit Comeback-Qualitäten trifft: „Jetzt kommt mit Stettfeld eine im Vorfeld hoch gehandelte Mannschaft. Und auch wenn es bei ihnen in der Vorrunde überhaupt nicht gelaufen ist, gehört sie für mich zu einer der stärksten, was wir beim Hinrundenspiel in der zweiten Halbzeit, als wir gar nicht mehr ins Spiel kamen, erleben mussten. Bei uns hat sich leider Tim Zimmermann etwas schwerer verletzt und muss ersetzt werden, ansonsten bleibt wie jedes Wochenende abzuwarten, wer alles zur Verfügung steht. Wir hoffen auf nicht allzu viele Umstellungen, bekommen aber ganz sicher eine gute Truppe auf den Platz und wollen nicht mit leeren Händen aus dem letzten Spiel in die Winterpause gehen.“
HINSPIEL:
FC 07 Heidelsheim 2 3:3 TSV Stettfeld
PROGNOSE:
Heidelsheim kommt mit viel Rückenwind in den Augarten – ein Unentschieden würde nicht überraschen.
So., 24.11.2024, 14:45 Uhr
In Vertretung für den erkrankten Nicolas Wanitzek blickt Marc Aufmuth, ebenfalls Teil des Trainerteams, ausführlich zurück auf den Spielverlauf des 3:2-Heimsieges seines FV Ubstadt gegen den Gast aus Oberhausen: „Am Sonntag hatten wir das erwartet schwere Spiel. Wir wussten anhand der Ergebnisse, dass es alles andere als einfach wird gegen Oberhausen etwas Zählbares zu holen. Wir sind nie richtig in unser Spiel gekommen, wir haben viele Fehler gemacht und so kam es dann auch, dass wir Mitte der ersten Halbzeit durch einen Foulelfmeter in Rückstand geraten sind. Nach der Halbzeit waren wir etwas besser im Spiel, kamen dann auch durch ein schönes Tor von Luis Schroff zum verdienten Ausgleich und hätten kurze Zeit später durch einen Foulelfmeter das Spiel drehen können. Leider konnten wir diesen nicht bejubeln. Dafür aber dann kurze Zeit später das gute Nachsetzen von Marvin Krajewski, der uns dann in Führung brachte. Leider gab uns auch das nicht die nötige Sicherheit, um gegen die motivierten Oberhäuser dagegen zu halten. So kamen sie nach einer Ecke und mangelhaften Zweikampfverhalten von uns durch einen ansehnlichen Schuss zum 2:2. Wieder nur kurz nach dem erneuten Rückschlag versuchten wir trotzdem noch alles, um die drei Punkte bei uns zu behalten. So war es dann in der 80. Minute Nicolas Wanitzek, der mit einem direkten Freistoß die Führung zum 3:2 klar machte und die wir dann auch nicht mehr hergaben.“
Letzten Endes springt ein gutes Pferd nur so hoch, wie es muss. Das bringt Aufmuth in seiner abschließenden Bilanz auf den Punkt: „Fazit für uns: Nicht unser bestes Spiel, aber nach schwierigem Start Wille und Einsatz gezeigt und die drei Punkte in Ubstadt behalten.“
Die vergangenen drei Heimspiele konnte der FV Ubstadt allesamt gewinnen und so tritt man dem gastierenden VfB Bretten 2, der als Aufsteiger noch kein Spiel in der neuen Spielklasse verlor, mit breiter Brust entgegen: „Der kommende Gegner im letzten Spiel des Jahres ist mit Bretten 2 nochmal eine richtige Aufgabe für uns. Sie haben eine gute Mannschaft und wollen mit Sicherheit ungeschlagen bleiben. Wir müssen zum Jahresende nochmal alles aus uns rausholen und freuen uns auf die Aufgabe.“
Im Duell der beiden Zweitvertretungen konnte der VfB Bretten 2 einen klaren 4:0-Sieg als Gast des FC Olympia Kirrlach 2 einfahren. War das Ergebnis zum Pausentee noch ausgeglichen (0:0), brachte Oktay Kufaci seine Mannschaft mit einem Doppelschlag binnen 13 Minuten auf die Siegerstraße. Trainer Dominic Prüfer war am Ende durchaus zufrieden mit seiner Elf: „Das letzte Vorrundenspiel gegen die Reserve aus Kirrlach haben wir schadlos überstanden und landeten einen souveränen 0:4 Auswärtssieg. In der ersten Hälfte hatten wir den Ball und Gegner über weite Strecken unter Kontrolle. Was uns fehlte waren die klaren Torchancen. Der Gegner stand extrem tief und versuchte immer wieder schnell zu kontern. Durch ein paar unnötige Ballverluste auf unserer Seite, gelang das auch und Kirrlach hatte sogar die besseren Torchancen. Ein Treffer wollte aber nicht fallen und so ging es torlos in die Pause. Die zweite Halbzeit lief sehr ähnlich. Durch einen sehenswerten Freistoßtreffer gelang uns dann endlich der "Dosenöffner" und wir lenkten das Spiel danach schnell in die richtige Richtung. Wir hatten viele gute Torchancen und konnten in der letzten Viertelstunde noch drei weitere Treffer erzielen. Der Sieg war am Ende absolut verdient, vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch.“
Ungeschlagen überlebte man die Hinrunde, doch natürlich möchte die Mannschaft aus der Melanchthonstadt auch das letzte Spiel des Jahres 2024 nicht als Verlierer beenden: „Mit drei Auswärtssiegen in Folge können wir nun gestärkt und selbstbewusst nach Ubstadt fahren. Die Vorrunde lief bisher sehr erfolgreich für uns und jetzt wollen wir natürlich auch das letzte Spiel des Jahres nicht verlieren.“
HINSPIEL:
VfB Bretten 2 4:1 FV Ubstadt
PROGNOSE:
Die Prüfer-Elf bleibt ungeschlagen!
So., 24.11.2024, 14:45 Uhr
„Wir haben am Sonntag ein gutes Spiel gemacht“, so Philippsburgs Trainer Senad Nadarevic zu Beginn seiner Ausführungen zum 2:1-Heimsieg seines SV gegen den FC Weiher. Weiter führt er aus: „Wir haben aber auch einen guten Gegner gehabt. Ich glaube Weiher stand am Schluss etwas unglücklich da, weil sie meiner Meinung nach ebenfalls ein gutes Spiel gemacht haben. Das Glück war jedoch etwas mehr auf unserer Seite. Aber Kompliment an meine Mannschaft, dass sie sich selbst belohnt haben und wirklich über das ganze Spiel hinweg alles gegeben haben. Daher freuen wir uns über den Dreier.“
Mit zwei ungeschlagenen Spielen in Folge empfangen die Mannen von Nadarevic nun den Tabellenführer aus der Nachbargemeinde: „Jetzt kommt im letzten Spiel der Tabellenführer. Hier auch mal ein Kompliment an Rheinhausen, denn so eine Vorrunde konstant zu spielen ist nicht normal, aber sie haben es geschafft und sind zurecht da oben. Wir haben jetzt noch ein Spiel und wollen alles versuchen Punkte bei uns zu behalten. Die Mannschaft kann das erste Spiel der Vorrunde wieder gut machen. Dafür werden wir alles tun.“
Das Spitzenspiel der Kreisklasse A Bruchsal endete zwar torlos, doch schenkt man den Ausführungen von Dominik Feuerstein, seinerseits erfahrener Trainer des TSV Rheinhausen, etwas Gehör, so wird schnell klar, dass das Spiel des Tabellenführers gegen den FC Odenheim an sich eines Spitzenspiels würdig war: „Ergebnistechnisch war es leider kein Spitzenspiel, dennoch sahen die Zuschauer sicherlich ein 0:0 der besseren Sorte. In der 1. Halbzeit waren wir die spielbestimmende Mannschaft, schafften es aber leider nicht, aus der ein oder anderen guten Gelegenheit das 1:0 zu machen. Leider wurde uns ein Tor aus vermeintlicher Abseitsposition abgepfiffen, sicherlich eine knappe Entscheidung, die man auch zu unseren Gunsten hätte auslegen können. Aber absolut kein Vorwurf an den gut leitenden Schiedsrichter! In Halbzeit Zwei war das Spiel ausgeglichen und die größeren Chancen hatte eigentlich der Gast aus Odenheim. Nur dank einer „Parade des Jahres“ von unserem Torwart Jannik Kügler stand am Ende ein leistungsgerechtes 0:0, mit dem beide Mannschaften wohl leben konnten.“
Der erste Rückrundenspieltag führt den Primus nun zum Nachbarn nach Philippsburg – ein Aufeinandertreffen, das im Hinspiel für Sprachlosigkeit im Fußballkreis sorgte: „Zum Rückrundenauftakt kommt es nun zum kleinen Derby in Philippsburg. Das am Ende deutliche Hinspielergebnis entsprach damals aus meiner Sicht nicht ganz dem Spielverlauf. Insbesondere in der Anfangsphase hatten wir unsere Schwierigkeiten. Ich erwarte auf jeden Fall eine sehr schwere Auswärtsaufgabe zum Abschluss des Kalenderjahres. Wir bereiten uns bestmöglich darauf vor und streben natürlich drei Punkte an, um am Ende auf dem Platz an der Sonne zu überwintern.“
HINSPIEL:
TSV Rheinhausen 4:0 SV Philippsburg
PROGNOSE:
Auch im Rückspiel behält der TSV die Oberhand, wenngleich es vielleicht nicht so deutlich wird wie im September.