
Rheingau-Taunus. Bei Idstein-Trainer Christian Freyer ist vor den anstehenden "Highlight-Spielen" im Pokal-Halbfinale und in der Liga gegen die SG Orlen die "Vorfreude gedämpft". "Die Spiele kommen zur absoluten Unzeit", ärgert sich Freyer.
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Die Idsteiner haben aktuell mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Manuel Maxeiner, Lasse und Mats Neuhaus, David Schaffer und Niklas Heere werden nicht zu Verfügung stehen für das Spiel am Mittwoch. Bei Jonathan Korte und Moritz Bausewein ist der Einsatz fraglich und Felix Bick ist gesperrt. Als Ursache für die vielen Verletzten sieht Freyer die harte Zweikampfführung der letzten Gegner: "Wir fühlen uns ein bisschen wie Freiwild in der Liga. In der Rückrunde bekommen wir viel mehr Härte ab. Die Schiedsrichter greifen zu selten durch."
Der Pokalgegener SV Wallrabenstein hat andere Sorgen. Für den Gruppenligisten verläuft die aktuelle Saison "spielerisch in Ordnung, aber von der Tabellenposition enttäuschend", sagt Dirk Hünerbein aus der sportlichen Leitung. Für das Pokalspiel erwartet er ein "Spiel auf Augenhöhe" und erhofft sich einen "Push" für die kommenden Spiele im Abstiegskampf.
Im zweiten Halbfinale bekommt es der FV Geisenheim, nach dem Sieg im Viertelfinale gegen Wörsdorf, mit dem nächsten KOL-Gegner zu tun. Die Mannschaft geht mit "breiter Brust" und "voller Besetzung" in das Duell gegen Orlen, sagt Geisenheims Sportlicher Leiter Peter Harteman. "Wir müssen uns vor niemanden verstecken. Wir sind unberechenbar und wenn wir bei uns sind, wird es für Orlen sehr schwer."
Das erwartet auch Orlen-Trainer Robin Menger: "Es wird ein schwieriges Spiel. Wir als Favorit können nur verlieren." Menger gehe von einem tief stehenden Gegner aus, der vor allem über das Umschaltspiel gefährlich werden könne. "Aber wir wissen, wie wir sowas knacken können. Wir brauchen viel Geduld."