
In der Brandenburgliga der A-Junioren war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.
In Stahnsdorf erlebten die Zuschauer eine Machtdemonstration, die durch eine frühe Dezimierung der Gäste begünstigt wurde. Julius Graber eröffnete bereits in der 9. Minute den Torreigen zum 1:0. Der Knackpunkt der Partie folgte in der 35. Minute, als Marvin Wiese bei den Gästen die Rote Karte sah. In Unterzahl hatten die „Knappen“ aus Brieske dem Offensivwirbel des RSV nichts mehr entgegenzusetzen. Nach dem Wechsel schraubten Clemens Eduard Hahn (49.), Dmytro Chornenkyi (52., Foulelfmeter) und Christian Gotzmann (54.) das Ergebnis innerhalb weniger Minuten auf 4:0. Erneut Graber (62.), Kristoffer Danders (67.) und Fabian Tessin (87.) machten das Schützenfest zum 7:0-Endstand perfekt.
Eine faustdicke Überraschung gab es am Quenz, wo die SG Bornim die volle Punktezahl entführte. Die Gäste erwischten einen Blitzstart durch Dustin Fussan (6.) und Max Bohnebuck (11.), die Bornim früh mit 0:2 in Front brachten. Stahl kämpfte sich durch Simon Elias Pötinger (23.) zwar auf 1:2 heran, doch Multazem Munajjed stellte noch vor der Pause (42.) den alten Abstand wieder her. In der zweiten Halbzeit sorgte erneut Dustin Fussan in der 61. Minute mit dem 1:4 für die Vorentscheidung. Der späte Treffer von Ben Dayan Bleiß in der Nachspielzeit (90.+2) zum 2:4 war lediglich noch Ergebniskosmetik für die Brandenburger.
In Ströbitz sahen die Fans eine einseitige Partie, in der die Hausherren bereits im ersten Durchgang alles klar machten. Tim Renno eröffnete in der 12. Minute, gefolgt von einem Doppelschlag durch Calvin Raak (32., 43.) und einem Treffer von Nick Steinberg (37.). Mit einer komfortablen 4:0-Führung ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Ströbitzer etwas ruhiger angehen, blieben aber effizient. Marius Noack (73.) und erneut Tim Renno (76.) schraubten das Ergebnis auf den 6:0-Endstand hoch, während Bernau über die gesamte Spielzeit blass blieb.
Was für ein Krimi in Ahrensfelde! Die Zuschauer erlebten eine Schlussphase, die nichts für schwache Nerven war. Neuenhagen schien nach Toren von Moritz Hoppe (60.) und Dominik Warszus (80.) (bei einem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Maxim Böhm (75.)) beim Stand von 1:2 bereits wie der sichere Sieger. Doch Ahrensfelde bewies eine unglaubliche Moral und drehte das Spiel in den letzten Augenblicken komplett. Lion Troschke markierte in der 85. Minute den Ausgleich, bevor Johannes Fuhrmann nur zwei Minuten später (87.) den viel umjubelten Siegtreffer zum 3:2 erzielte.
Union Fürstenwalde präsentierte sich vor heimischer Kulisse in Torlaune und ließ den Gästen aus Blankenfelde-Mahlow kaum Luft zum Atmen. Jonas Kant (30.) und Ragnar-Bo Grasnick (35.) sorgten für die frühe Führung, ehe Phil Grossmann tief in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+3) zum psychologisch wichtigen 3:0 traf. Paul Wilcke erhöhte kurz nach Wiederanpfiff (53.) auf 4:0. Zwar gelang Lenny Levin Hampel in der 61. Minute der Ehrentreffer zum 4:1, doch Mohammad Alhaj stellte in der 81. Minute den alten Abstand und damit den 5:1-Endstand wieder her.
In Oranienburg sahen die Zuschauer ein Spiel der Wellenbewegungen. Luckenwalde dominierte zunächst und führte durch einen Doppelpack von Johann Schmiedeke (5., 28.) und einem Tor von Jean-Paul Schütt (47.) bereits mit 0:3. Doch der OFC gab sich nicht auf und kämpfte sich durch Collins Benjamin Reinhardt (61.) und Milan Schmelter (71.) auf 2:3 heran. Die Hoffnung auf eine Sensation hielt jedoch nur kurz, denn Aaron Mehlig zerstörte die Träume der Hausherren mit einem späten Doppelpack in der 79. und 85. Minute und sicherte Luckenwalde den 2:5-Auswärtssieg.
Eine überragende Einzelvorstellung bekamen die Fans beim BSC Süd zu sehen. Joel Leandro Raspopov war von der Falkenseer Defensive nie in den Griff zu bekommen und schnürte einen Dreierpack (6., 35., 53.). Flankiert wurden seine Tore durch Treffer von Felix Martin Kellermann (31.), Can Cinar (46.) und Lennart Schwichtenberg (67.). Beim Stand von 6:0 war die Messe längst gelesen, sodass der Treffer von Kadir Adla in der 86. Minute zum 6:1 für die Gäste nicht mehr als ein statistischer Randaspekt blieb.
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