2026-04-20T12:45:22.080Z

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RSV Eintracht 1949: "Wir versuchen, das Maximale rauszuholen"

Im Nachholspiel der NOFV-Oberliga Süd tritt der Tabellenführer am morgigen Mittwoch beim VfB Germania Halberstadt an.

von red · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Laura Bornemann

Nach dem 3:1-Auswärtssieg beim FC Einheit Wernigerode steht für den RSV Eintracht 1949 das nächste schwere Gastspiel im Harz an. Am morgigen Mittwochabend reist der Spitzenreiter zum VfB Germania Halberstadt. In einer Partie mit vorentscheidendem Charakter für die vorderen Tabellenregionen der NOFV-Oberliga Süd will die Mannschaft von Trainer Patrick Hinze den Vorsprung auf die Verfolger ausbauen.

Emotionaler Rückenwind aus der Erfolgsserie

Der RSV Eintracht 1949 reist mit breiter Brust nach Halberstadt. Die jüngste Vorstellung in Wernigerode, bei der Saheed Mustapha, Dominik Kruska und Matthias Steinborn die Treffer markierten, unterstrich die Ambitionen des Tabellenführers. Trotz der komfortablen Tabellensituation bleibt die Gier im Team ungebrochen. „Wichtiger Aspekt dabei für uns ist, dass wir nicht gewinnen müssen, aber wollen“, betont Patrick Hinze gegenüber FuPa vor dem Duell. Mit vier Punkten Vorsprung auf den SC Freital hat der RSV die Zügel fest in der Hand, doch es wartet eine echte Reifeprüfung.

Respekt vor der jungen Garde der Germania

Der kommende Gegner wird im Lager der Stahnsdorfer keinesfalls unterschätzt. Halberstadt gilt als eine der spielstärksten Adressen der Liga. „Der VfB Germania Halberstadt ist eine sehr junge Truppe, die eine ordentliche Saison spielt. Die Jungs sind immer engagiert und versuchen, das Maximale rauszuholen“, analysiert der RSV-Coach. Besonders die physische Verfassung der Halberstädter beeindruckte zuletzt, auch wenn die Ergebnisse nicht immer stimmten. „Letztes Wochenende führen sie trotz Unterzahl, das zeigt, dass sie fit sind, dennoch erhalten sie am Ende eine deutliche Niederlage“, so Patrick Hinze.

Ambitionierte Gastgeber und die Prioritätenfrage

Für die Germania geht es in der Endphase der Saison noch um die prestigeträchtigen Plätze hinter der Spitze, wobei der Fokus der Hausherren möglicherweise geteilt ist. „Ich denke schon, dass der Gegner den Anspruch hat, Zweiter oder mindestens Dritter zu werden. Sie werden sicher alles raushauen, obwohl ganz oben in der Prioritätenliste der Pokal stehen wird“, vermutet Patrick Hinze. Aktuell trennt Halberstadt nur ein Zähler vom Tabellendritten VFC Plauen.

Die Erinnerungen an das Hinspiel, das vor 114 Zuschauern 1:1 endete, sind noch präsent. Damals brachte Pascal Hackethal die Germania früh in Führung, ehe Dominik Kruska ausglich. Eine Rote Karte für Emilio Stobbe kurz vor der Pause prägte zudem die damalige Begegnung.

RSV mit voller Kapelle

Personell könnte die Ausgangslage für den Tabellenführer kaum besser sein. Hinze kann erneut aus dem Vollen schöpfen. „Wir haben alle Spieler an Bord und versuchen, das Maximale rauszuholen“, gibt sich der Trainer kämpferisch. Ziel ist es, den Vorsprung auf die Konkurrenz auszubauen.