2026-05-06T12:44:31.715Z

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RSV Eintracht 1949: "Gewinnen wir, sind wir Meister"

Im Spitzenspiel der NOFV-Oberliga Süd gegen den VFC Plauen will der RSV Eintracht 1949 die Meisterschaft und somit auch den Aufstieg in die Regionalliga Nordost perfekt machen.

von red · 06.05.2026, 20:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: sportmotion@mail.de

Showdown in Stahnsdorf: Der RSV Eintracht 1949 steht vor dem größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Im Duell gegen den Tabellenzweiten VFC Plauen hat die Mannschaft von Trainer Patrick Hinze am Samstag, 09.05.2026 um 14 Uhr die Chance, die Meisterschaft in der NOFV-Oberliga Süd und somit den Aufstieg in die Regionalliga perfekt zu machen. Trotz des jüngsten Rückschlags gegen Krieschow blickt der Spitzenreiter voller Vertrauen auf das Gipfeltreffen.

Ein Sieg für die Geschichtsbücher

Die Ausgangslage am 28. Spieltag könnte spannender kaum sein. Mit 61 Punkten rangiert die Eintracht an der Spitze, gefolgt von den Gästen aus dem Vogtland, die mit 56 Zählern der schärfste Verfolger sind. Ein Heimsieg würde den Vorsprung uneinholbar machen und die Sensation perfekt machen. Trainer Patrick Hinze bringt gegenüber FuPa die Bedeutung der Partie auf den Punkt: „Gewinnen wir, sind wir Meister. Das ist das große Ziel und hätte keiner erwartet.“ Dass der Verein drei Spieltage vor Schluss in dieser Position steht, ist für viele eine Überraschung, doch die Stahnsdorfer sind fest entschlossen, das Meisterstück nun vor heimischer Kulisse zu vollenden.

Respekt vor der Mannschaft der Stunde

Mit den Gästen reist jedoch ein Gegner an, der sich in der Rückrunde in einer beeindruckenden Verfassung präsentiert hat und als Regionalliga-Absteiger unbedingt den direkten Wiederaufstieg anstrebt. „Wir erwarten mit Plauen die Mannschaft der Stunde. Ich glaube, es gibt keine bessere Mannschaft in der Rückrunde, demnach haben wir großen Respekt“, analysiert Patrick Hinze. Die Erinnerungen an das Hinspiel vor 722 Zuschauern dienen dabei als zusätzliche Warnung: Damals unterlag der RSV knapp mit 1:2, nachdem ein Eigentor von Louis Samson und ein Foulelfmeter von Tyron Profis die Partie für den Kontrahenten entschieden, während Till Plumpe den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte.

Vertrauen in die bewährte Stärke

Trotz der jüngsten 0:1-Niederlage im Brandenburg-Duell beim VfB 1921 Krieschow, bei der Andy Hebler den entscheidenden Treffer vor 298 Zuschauern erzielte, herrscht beim Tabellenführer unerschütterliche Zuversicht. Der Coach setzt auf die psychologische Stärke und die Erfahrung, die das Team in den vergangenen Jahren ausgezeichnet hat. „Ich werde meiner Mannschaft, meinen Spielern vertrauen und sie machen lassen, wie immer, wenn es darauf ankam in den letzten Jahren. Die Jungs sind gut genug, um dieses Spiel zu gewinnen, das ist auch das Ziel“, so Patrick Hinze kämpferisch.

Ein hartes Stück Arbeit für den Titel

Dass der Weg zum Titel kein Selbstläufer wird, ist allen Beteiligten bewusst. Die tabellarische Situation zeigt, dass auch der SC Freital auf Platz drei mit 53 Punkten noch theoretische Hoffnungen hegen darf, falls der Spitzenreiter patzt. Doch die Eintracht hat ihr Schicksal in der eigenen Hand. „Wir wissen aber, dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Wir werden alles reinhauen in das Spiel und sehen, was am Ende dabei rauskommt“, verspricht der Trainer. Das Ziel ist klar: Mit einer geschlossenen Energieleistung soll am Samstag die Meisterschaft in der NOFV-Oberliga Süd und somit der Aufstieg in die Regionalliga Nordost gefeiert werden.