
Am 30. und letzten Spieltag der NOFV-Oberliga Süd kommt es am Samstag, 30.05.2026, um 14 Uhr zum Gipfeltreffen. Der Meister und Regionalliga-Aufsteiger RSV Eintracht 1949 empfängt den Tabellenzweiten SC Freital. Nach einer einwöchigen Pokal-Pause und dem jüngsten 1:1-Unentschieden beim FC Einheit Rudolstadt, bei dem Fabian Seeger den Ausgleich nach dem Handelfmetertor von Maximilian Schlegel erzielte, steht das Saisonfinale ganz im Zeichen der großen Meisterfeier und emotionaler Abschiede. Der RSV Eintracht 1949 steht bereits seit geraumer Zeit als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga Nordost fest.
Vorfreude auf die Schale und den Spitzenkampf
Obwohl der RSV Eintracht 1949 mit 65 Punkten bereits uneinholbar vor dem SC Freital (59 Punkte) an der Spitze thront, ist die Motivation für das Duell Erster gegen Zweiter groß. Trainer Patrick Hinze blickt gegenüber FuPa voller Vorfreude auf das Match: „Es ist das letzte Spiel für mich und Jörg Miekley und einige Spieler. Wir freuen uns auf die Meisterschale und wir freuen uns noch mal auf das Spiel, auch dass es Erster gegen Zweiter ist. Wir wollen einfach Spaß haben an dem Tag.“ Das Hinspiel hatte der RSV durch ein Foulelfmetertor von Matthias Steinborn knapp mit 1:0 für sich entschieden.
Besondere Einsätze für zwei Vereinsikonen
Personell kann das Trainerteam aus dem Vollen schöpfen, da es weder Verletzte noch Gesperrte gibt. Dies gibt Patrick Hinze die Möglichkeit, zwei ganz besonderen Akteuren Einsatzzeit zu schenken. „Mit Henry Lehmann wird ein Juwel Einsatzminuten erhalten, nachdem er in VfB Auerbach 1906 kaputtgetreten wurde. Und auch Zeugwart und Vereinslegende Michael Schmidt wird zu einem weiteren Pflichtspieleinsatz kommen, das hat er sich verdient. Ich hoffe, er kann sich belohnen“, kündigt Patrick Hinze an.
Das Ende einer historischen Ära
Für Trainer Patrick Hinze ist es das letzte Spiel auf der Bank des RSV, da er zur neuen Saison als Trainer zum Regionalliga-Absteiger FC Hertha Zehlendorf wechseln wird. Gemeinsam mit Co-Trainer Jörg Miekley hinterlässt er bleibende Spuren. Der Coach zieht eine hochemotionale Bilanz: „Ansonsten sind alle Mann an Bord, keine Verletzten, keine Gesperrten. Wir werden danach alle zusammen feiern bei Grill und Bier und alles Revue passieren lassen. Eine unglaubliche Reise geht für viele zu Ende. Mein Stolz und meine Dankbarkeit kann ich nicht in Worte beschreiben. Es ist Unglaubliches, was wir geleistet haben. Drei Aufstiege, Landespokalsieger, DFB-Pokal, Meister – mehr geht für diesen Verein nicht.“