2026-04-16T10:11:10.190Z

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RSV Eintracht 1949: "Damit war ein bisschen Ruhe am Kessel"

Der Tabellenführer der NOFV-Oberliga Süd behauptet sich mit 3:1 beim FC Einheit Wernigerode.

von red · Heute, 16:59 Uhr · 0 Leser
– Foto: Laura Bornemann

Der RSV Eintracht 1949 festigt am 25. Spieltag seine Ambitionen auf die Meisterschaft. Mit einer effektiven Chancenverwertung und einer stabilen Defensive bezwang das Team von Trainer Patrick Hinze heute den FC Einheit Wernigerode vor 227 Zuschauern mit 3:1. Trotz der Herausforderungen auf dem engen Platz in Sachsen-Anhalt geriet der Sieg nach einer 2:0-Halbzeitführung nie ernsthaft in Gefahr. Damit bleibt der RSV mit 57 Punkten an der Spitze der NOFV-Oberliga Süd.

Effektiver Auftakt auf engem Geläuf

Die Partie auf dem kleinen Platz forderte den Spielern des Tabellenführers von Beginn an alles ab. Trainer Patrick Hinze beobachtete ein dynamisches Spiel und sagte gegenüber FuPa: „Auf dem kleinen Platz ging es natürlich immer hin und her. Wir kamen dann gut rein in die Partie.“ Zwar drängten die Hausherren phasenweise, doch die Defensive des RSV Eintracht 1949 um Torhüter Liam Brenn hielt dem stand. „Wir mussten aber zwei Situationen irgendwie überstehen, die gefährlich hätten werden können, sie wurden aber nicht gefährlich“, analysierte der Coach rückblickend. In der Offensive zeigten sich die enburger hingegen eiskalt. „Wir waren dann sehr effektiv. Mit den beiden Toren haben wir es gut gemacht“, so Patrick Hinze.

Doppelschlag sichert die Halbzeitführung

Die Weichen für den Auswärtssieg wurden bereits im ersten Durchgang gestellt. In der 18. Minute schlug der Spitzenreiter erstmals zu, nachdem ein Angriff über die Außenbahn vorgetragen wurde. „Einmal über Aleksandar Bilbija außen und Saheed Mustapha verwertet dann die Eingabe“, beschrieb der Trainer die Entstehung des 0:1. In der 32. Minute legte die Mannschaft nach. „Das 0:2 war durch Dominik Kruska, der nach einer Eingabe dann mit dem rechten Fuß vollendet“, erläuterte Patrick Hinze. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es für die Mannschaft in die Kabinen.

Matthias Steinborn sorgt für die Vorentscheidung

Direkt nach dem Seitenwechsel erstickte der RSV Eintracht 1949 jegliche Hoffnungen der Gastgeber im Keim. In der 52. Minute war es Matthias Steinborn, der mit einem Standard erfolgreich war. „Wir kommen dann raus und machen gleich das 0:3 durch einen Freistoß von Matthias Steinborn. Damit war ein bisschen Ruhe am Kessel“, lautete die Einschätzung des Trainers. Mit der komfortablen Führung im Rücken konnte das Trainerteam personell reagieren und brachte frische Kräfte.

Defensive Stabilität trotz spätem Gegentreffer

In der Schlussphase gelang dem FC Einheit Wernigerode durch Gregor Schlichting in der 83. Minute der Treffer zum 1:3. Dieser Moment weckte noch einmal kurzzeitig den Kampfgeist der Heimmannschaft. „Dann machen sie das 1:3. Dann haben sie ein bisschen Hoffnung und hatten dann noch eine große Chance, die aber Liam Brenn gut hält“, lobte Patrick Hinze seinen Schlussmann. Das Fazit des Trainers fiel entsprechend positiv aus: „Am Ende waren wir allem gewappnet, was auf uns zukommen konnte, und wir haben es dann bravourös auch gemeistert. Am Ende völlig verdient gewonnen.“

Wegweisendes Duell in Halberstadt vor der Brust

Mit nun 57 Punkten steht der RSV Eintracht 1949 weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz der NOFV-Oberliga Süd vor dem Verfolger SC Freital, der 53 Punkte aufweist. Die emotionale Erleichterung über den Sieg im Harz ist groß, doch der Fokus richtet sich bereits auf die nächste schwere Aufgabe. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht: Bereits am Mittwoch, 22.04.2026, reist der RSV um 19:30 Uhr zum Nachholspiel beim Tabellendritten VfB Germania Halberstadt. Es ist ein Duell, das im Kampf um den Aufstieg eine vorentscheidende Rolle spielen könnte.