2026-04-20T12:45:22.080Z

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RSV Eintracht 1949: "Aber man muss die Kirche im Dorf lassen"

In der NOFV-Oberliga Süd baut der RSV Eintracht 1949 mit dem 0:0 im Nachholspiel beim VfB Germania Halberstadt die Tabellenführung aus.

von red · Gestern, 22:25 Uhr · 0 Leser
– Foto: Laura Bornemann

Der RSV Eintracht 1949 hat am heutigen Mittwochabend im Nachholspiel der NOFV-Oberliga Süd einen wichtigen Zähler im Kampf um die Meisterschaft eingefahren. Vor 281 Zuschauern trennte sich die Mannschaft von Trainer Patrick Hinze vom Tabellenvierten VfB Germania Halberstadt mit 0:0. In einer Begegnung auf hohem Niveau bewiesen die Stahnsdorfer enorme Defensivstärke und taktische Disziplin. Durch das Unentschieden baut der RSV sein Konto auf 58 Punkte aus und vergrößert den Vorsprung auf den Verfolger SC Freital auf nun fünf Zähler.

Spitzenspiel unter perfekten Bedingungen im Harz

Die Rahmenbedingungen für dieses Flutlichtspiel hätten kaum besser sein können. Das Team des RSV Eintracht 1949 traf auf einen hochmotivierten Gegner. „Wir haben tolle Bedingungen vorgefunden, super Rasen. Das hat sich auch gleich im Spiel wiedergespiegelt“, gab Patrick Hinze nach der Partie gegenüber FuPa zu Protokoll. Auf dem exzellenten Geläuf entwickelte sich eine anspruchsvolle Partie zwischen den Gästen aus Stahnsdorf und der Halberstädter Mannschaft.

Taktische Disziplin als Schlüssel zum Erfolg

Der Tabellenführer präsentierte sich defensiv sattelfest und ließ gegen die spielstarken Halberstädter kaum etwas zu. „Es war guter Fußball auf beiden Seiten, taktisch sehr geprägt. Wir haben wenig zugelassen, eigentlich so gut wie gar nichts. Bei einigen Bällen kamen sie dann mal durch, aber es ist nichts passiert“, analysierte Patrick Hinze die konzentrierte Abwehrarbeit seiner Elf.

Drei Großchancen bleiben ungenutzt

Offensiv hatte der RSV Eintracht 1949 jedoch die klareren Möglichkeiten, um als Sieger vom Platz zu gehen. Besonders drei Situationen sorgten für Gefahr. „Wir haben selber drei Riesenchancen. Dominik Kruska köpft aus zwei Metern, den hält der Torwart gut. Matthias Steinborn einmal gegen den Torwart, den hält er auch gut. Und dann retten sie ihn einmal mit dem Kopf auf der Linie“, rekapitularierte Patrick Hinze die vergebenen Gelegenheiten.

Anerkennung für die logistische Herausforderung

Dass die Mannschaft diese Leistung abrufen konnte, ist angesichts der ungewohnten Anstoßzeit unter der Woche nicht selbstverständlich. Der Coach hob den Einsatzwillen seiner Spieler besonders hervor: „Wir können auch gewinnen, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Wir sind um 15 Uhr losgefahren, und das ist unter der Woche auch nicht alltäglich. Deswegen muss man das auch mal anerkennen, dass die Jungs das ganz gut gemacht haben.“ Mit dem Punktgewinn zeigte sich der Coach am Ende versöhnt: „Es war eine sehr disziplinierte Leistung von meiner Mannschaft. Und wir haben verdient einen Punkt mitgenommen. Wir sind am Ende mit zufrieden.“

Vorsprung auf die Konkurrenz wächst

Mit Blick auf die Tabelle der NOFV-Oberliga Süd war der Abend für die Eintracht ein Erfolg, da die Distanz zum SC Freital vergrößert wurde. „Wie gesagt, wir können auch gewinnen, aber wir haben auch den Abstand um einen Punkt vergrößert“, bilanzierte Patrick Hinze. Der RSV steht nun mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze

Fokus auf das kommende Heimspiel

Lange Zeit zum Ausruhen bleibt den Spielern nicht. Bereits am Samstag, 25.04.2026, empfängt der RSV Eintracht 1949 um 14 Uhr die SG Union Sandersdorf. Das Hinspiel gewannen die Stahnsdorfer deutlich mit 4:1, wobei Dominik Kruska, Till Plumpe und Saheed Mustapha trafen. Ziel ist es, vor heimischer Kulisse den nächsten Dreier einzufahren, um die Spitzenposition weiter zu zementieren und dem Ziel Meisterschaft einen weiteren Schritt näher zu kommen.