
Mörfelden-Walldorf. Kein guter Start in die Hessenliga-Saison erlebte Rot-Weiss Walldorf am vergangenen Wochenende gegen Aufsteiger SV Unter-Flockenbach. Auf Wiedergutmachung ist das Team daher an diesem Samstag (15 Uhr) aus, allerdings hat die Mannschaft des neuen Trainerduos Sascha Volk und Taner Yalcin dazu mit Türk Gücü Friedberg einen Angstgegner der Walldorfer vor der Nase.
Betrachtet man die Bilanz der Walldorfer gegen Friedberg, so liest sich diese frustrierend für Rot-Weiss. 0:2 und 2:2 hieß es vergangene Saison – aus Walldorfer Sicht sogar ein Erfolg gegen diesen Gegner, denn von den letzten acht Begegnungen der beiden Mannschaften, siegten die Rot-Weissen nur einmal (November 2022). Sechsmal ging Walldorf jedoch als Verlierer vom Platz, eine Negativserie, welche die Mannschaft am Wochenende gerne durchbrechen würde.
Einfach wird dies aber nicht, denn Türk Gücü startete mit einem 4:2-Auswärtssieg beim SV Hummetroth positiv in die neue Spielzeit und ist motiviert, sich nun vor eigenem Publikum von der besten Seite zu präsentieren und die weiße Weste zu behalten. Für Walldorf spricht, dass sie am vergangenen Wochenende durchaus zeigten, dass sie in die Hessenliga gehören, auch wenn am Ende das letzte Quäntchen Glück beim Abschluss fehlte und die stark verjüngte Walldorfer Mannschaft am gegnerischen Strafraum zukünftig routinierter und zielstrebiger auftreten müsse.
„Am vergangenen Wochenende hätte es durchaus auch für uns positiver ausgehen können. Hätten wir früh unsere Chancen genutzt, wäre es ein anderes Spiel gewesen. So oder so fiel die Niederlage gemessen am Spielverlauf zu hoch aus“, erklärte Sportvorstand Basti Eisert im Anschluss an die Partie.
Motiviert sollte die Mannschaft jedoch sein, die ersten Punkte der Spielzeit 2026/27 einzufahren und so gegen diesen starken Gegner Selbstvertrauen zu sammeln. Dabei geht es auch darum, den ersten Torerfolg der neuen Spielzeit zu feiern, denn der Ehrentreffer vergangenes Wochenende war auch noch ein Unter-Flockenbacher Eigentor. „Ich denke, wir haben aus dieser Niederlage gelernt und werden uns am Wochenende anders präsentieren“, ist Eisert zuversichtlich, weiß aber, dass das Einspielen einer stark verjüngten und umstrukturierten Mannschaft mit neuem Trainerteam mitunter auch seine Zeit dauert.