2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

Rot-Weiß Walldorf schnuppert am Remis

Hessenligist bietet der U21 der Eintracht beim 2:3 Paroli +++ Gegentreffer alle nach Standards

von Dirk Winter · Gestern, 20:30 Uhr · 0 Leser
Eng umkämpft war das Hessenliga-Spiel zwischen RW Walldorf und Eintracht Frankfurt II.
Eng umkämpft war das Hessenliga-Spiel zwischen RW Walldorf und Eintracht Frankfurt II. – Foto: Jan-Niclas Grömling

WALLDORF. Am Ende waren die Walldorfer Hessenliga-Fußballer unglücklich darüber, einen durchaus möglichen Punktgewinn verpasst zu haben. Die Mannschaft um Trainer Artur Lemm hatte Eintracht Frankfurt U21 Paroli geboten, hatte den Spitzenreiter gefordert und war bei der 2:3-(1:2)-Heimniederlage an ihren Fehlern gescheitert.

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Eintracht-Trainer Schmitt lobt Walldorf

„Das war das erwartete intensive Spiel gegen einen sehr, sehr guten Gegner“, sagte Eintracht-Trainer Dennis Schmitt. Während die Seinen in der ersten Halbzeit eine höhere Führung verpassten, ließen sie nach der Pause nach. Lemm freute sich indes darüber, dass „wir vor allem in der zweiten Halbzeit eine unfassbar gute Energie auf dem Platz gehabt“ haben.

Nach acht Minuten flanke Hendrik Sexauer von der linken Seite, der Ball wurde zu kurz abgewehrt und landete bei Eduard Zhakishev, der freie Schussbahn hatte – 1:0. Bis dahin allerdings hatte die RWW-Defensive mächtig gewackelt. Lemm sah seine Mannschaft in dieser Phase nicht mutig genug, außerdem habe es ihr da an Lösungen gegen das Frankfurter Pressing gemangelt: „Aber ich fand auch, dass wir uns ganz gut freigeschwommen haben in der ersten Halbzeit.“ Als erneut Sexauer eine Flanke scharf vors Tor gezogen hatten, verpasste Zhakishev die Kugel knapp (19.).

Pech am Ende

Statt einer höheren RWW-Führung musste Stadionsprecher Erwin Mader den Ausgleichstreffer durchsagen: Torschütze Keito Kumashiro profitierte von einem Walldorfer Missverständnis in der Defensive, weshalb er unbedrängt Richtung Walldorfer Tor eilen konnte (25.). Und drei Minuten später erreichte eine verlängerte Ecke von Nico Ochojski den hinterm zweiten Pfosten lauernden Alexander Staff, der hoch ins lange Eck traf – 1:2. „Unsere Gegentore heute ärgern mich, ehrlich gesagt“, sagte Lemm. Alle drei Frankfurter Treffer seien aus Standards entstanden: „Die müssen wir besser verteidigen.“

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel verlängerte Benedikt von Hagen einen weiten Einwurf von Matteo Enders. Der Ball landete bei Bennett Kruse, der das Runde aus der Drehung ins Ziel wuchtete – 2:2. Sexauer hatte Pech mit einem Pfostentreffer (67.). Mehr Schussglück hatte Kumashiro nach einer Ochojski-Ecke – 2:3 (69.).

Tore: 1:0 Zhakishev (8.), 1:1 Kumashiro (25.), 1:2 Staff (28.), 2:2 Kruse (55.), 2:3 Kumashiro (69.). SR: Steinmann (SG Gronau). Zuschauer: 600.