
Ahrweiler BC – SG Hochwald (Samstag, 18 Uhr, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Apollinarisstadion)
Ausgangslage: Die SG Hochwald kann bei ihrem Auswärtsspiel in Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Partycrasher werden. Mit einem Heimsieg würde der Ahrweiler BC den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar endgültig fix machen. Die Hochwälder, die seit vergangenem Wochenende endgültig den Klassenverbleib sicher haben, können befreit aufspielen und möchten dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich gestalten. „Es ist im Sinne des Wettbewerbs, alles abzurufen, was bei uns noch im Tank ist. Wir werden ihnen nicht den Gefallen tun und uns hinten einigeln. Wir werden uns mit Händen und Füßen wehren und möchten nicht nur Spalier für eine Meisterfeier des Ahrweiler BC stehen“, sagt Fabian Mohsmann, Trainer der Sportgemeinschaft aus Zerf, Greimerath, Hentern und Lampaden.
Personal: Neben einer ganzen Reihe an Ausfällen hofft Mohsmann zumindest auf die Rückkehr von Nils Hemmes und Matthias Burg (beide zuletzt beruflich beziehungsweise privat verhindert). Patrick Dres hat seine Krankheit auskuriert und steht ebenfalls zur Verfügung. Fraglich sind dagegen die Einsätze von Dylan Diop, der mit Schwindel zuletzt ausgewechselt werden musste, André Paulus (Zehverletzung) und Jean Emamu (Knieprobleme).
SG Schneifel – FV Hunsrückhöhe Morbach (Samstag, 18 Uhr, Stadtkyll, Rasenplatz)
Ausgangslage: Lange spielte die SG Schneifel um den Aufstiegs-Relegationsplatz mit. Seit dem jüngsten 1:3 gegen den TuS Kirchberg sind alle Hoffnungen darauf jedoch erloschen. Im Duell mit den Vereinigten aus Morbach und Monzelfeld geht es nur noch darum, den aktuellen Tabellenplatz zu sichern und einen ordentlichen Abschluss vor heimischem Publikum hinzulegen. „Wir haben uns nun intern darauf verständigt, dass wir zumindest den dritten Platz halten wollen. Das zweite Ziel wäre, die 100-Tore-Marke zu knacken. Dafür fehlen uns aktuell noch zwei Treffer. Nach zuletzt zwei Niederlagen möchten wir nun wieder ein positives Gesicht zeigen, um uns gut von unseren eigenen Fans aus der Saison zu verabschieden“, meint Stephan Simon, Trainer der Sportgemeinschaft aus Auw, Stadtkyll, Hallschlag, Ormont, Feusdorf und Esch.
Die Gäste aus dem Hunsrück haben zuletzt ebenfalls zwei Mal verloren. Um den siebten Tabellenplatz noch zu erreichen, hilft ihnen in Stadtkyll nur ein Sieg. „Ähnlich wie die SG Schneifel wird es auch für uns darum gehen, die Saison positiv abzuschließen. Wenn wir uns mal wieder für den Aufwand, den wir betreiben, belohnen, dann können wir dort auch etwas mitnehmen“, so FVH-Coach Pascal Meschak.
Personal: Philipp Bauer wird mit Leistenproblemen aufseiten der SG Schneifel ausfallen. Ansonsten sind keine Änderungen im Kader vorgesehen. Bastian Süß fehlt bei den Morbachern aus privaten Gründen. Yannick Görgen, der zuletzt ebenfalls privat verhindert war, kehrt dagegen ins Tor zurück. Gleiches gilt für Matthias Haubst, der eine Krankheit auskuriert hat.
SG Arzfeld – Eintracht Trier II (Samstag, 18.30 Uhr, Arzfeld, Kunstrasen)
Ausgangslage: Die SG Arzfeld verabschiedet sich im kommenden Duell mit der U23 von Eintracht Trier vor den eigenen Fans vorerst wieder aus der Rheinlandliga. Nach dem 4:1-Überraschungserfolg im Hochwald möchten die Vereinigten aus Arzfeld, Daleiden, Dasburg und Dahnen auch die drittbeste Rückrundenmannschaft ärgern. „Wir wollen die Punkte bei uns behalten, vor allem für unsere Zuschauer, die trotz aller Miseren zu Hause und auswärts immer stark vertreten waren. Zudem hat Julian Propson sein letztes Heimspiel, ehe er sich zurückzieht. Auch ihm möchten wir so ein Geschenk machen und einen guten Abschied bereiten“, sagt Florian Moos, Trainer der Arzfelder. Mehr zu den Personalplanungen im Islek lesen Sie im Infokasten rechts.
Die Gäste aus Trier feierten zuletzt einen 10:0-Kantersieg gegen Rübenach und möchten die Chance auf den dritten Platz mit einem weiteren Erfolg erhalten. „Das erste Ziel haben wir mit dem vierten Platz nun erreicht. Wenn wir die Chance haben, noch weiter in der Tabelle zu klettern, dann möchten wir sie auch wahren. Gegen Rübenach haben wir gezeigt, dass wir die Saison nicht einfach so ausklingen lassen möchten“, sagt SVE-II-Trainer Holger Lemke.
Personal: Bei der SG Arzfeld wird Musa Bah (Knieverletzung) ausfallen. Zurück im Kader ist dagegen Joschka Trenz, der zuletzt muskuläre Probleme hatte. Fabrice Schirra steht der Eintracht in Arzfeld nicht zur Verfügung und wird anschließend seine Laufbahn beenden.
SV Eintracht Mendig – FC Bitburg (Sonntag, 15 Uhr, Mendig, Junglas-Baumaschinen-Stadion)
Ausgangslage: Der FC Bitburg reist nach zwei Siegen in Folge zum bereits feststehenden Absteiger in die Osteifel und möchte dort den siebten Tabellenplatz festigen. Für beide Teams geht es zwar rein sportlich um nicht mehr viel, FCB-Trainer Fabian Ewertz möchte dies aber nicht zum Anlass nehmen, die beiden verbleibenden Partien herzuschenken: „Wir wollen weiterhin besser dastehen als in der vergangenen Saison, als wir 52 Punkte geholt haben. Dafür benötigen wir aus den letzten beiden Spielen noch vier Punkte und würden damit auch den siebten Platz verteidigen.“ Was seine Zukunft in Bitburg angeht, sagt der 44-Jährige: „Es gab am Dienstag noch mal ein ohnehin geplantes Gespräch zwischen Arthur Schütz (Geschäftsführer und sportlicher Leiter, d. Red.) und mir, in dem viele Fragen geklärt wurden. Die Tendenz geht aktuell klar in die Richtung, hier beim FC Bitburg weiterzumachen.“
Personal: Im Vergleich zum vorherigen Wochenende sind keine personellen Änderungen im Bitburger Kader zu erwarten.
TuS Kirchberg – SV Rot-Weiss Wittlich (Sonntag, 15.30 Uhr, Kirchberg, Kunstrasen)
Ausgangslage: Seit dem vergangenen Wochenende ist klar, dass Rot-Weiss Wittlich mindestens in die Aufstiegs-Relegationsspiele um die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gehen wird. Noch gibt es zwar eine Minimalchance für einen Direktaufstieg, hierzu müssten die Wittlicher jedoch beide Spiele gewinnen, während Ahrweiler nur noch einen Zähler sammeln dürfte. In dem Fall würde es dann zu einem Entscheidungsspiel kommen. Nüchtern sieht Rot-Weiss Trainer Yusuf Kasal die beiden kommenden Spiele und möchte diese eher als Vorbereitung auf die Relegation nutzen: „Solange rechnerisch alles möglich ist, werden wir dafür kämpfen. Wenn wir ehrlich sind, rechnen wir aber nicht damit, dass noch etwas möglich ist, da Ahrweiler einfach zu stabil agiert. Kirchberg ist heimstark und kann jeder Mannschaft wehtun. Für uns ist das ein guter Test, bei dem es darum gehen wird, die Spannung bis zur Relegation hochzuhalten und den Flow der vergangenen Wochen mitzunehmen.“
Personal: Alexander Klein wird aufgrund einer Muskelzerrung ausfallen. Ansonsten kündigt Kasal mögliche Änderungen in der Startelf an, um auch einigen Spielern die Chance zu geben, die zuletzt weniger Spielzeit bekamen.