2026-04-14T12:48:59.332Z

Spielbericht

Rot am See wacht erst in der 2. Halbzeit auf

von Thomas Hofmann · Heute, 12:13 Uhr · 0 Leser

Beide Mannschaften starteten elanvoll in das Duell der direkten Tabellennachbarn und versuchten sich sofort Vorteile zu verschaffen, wobei die Heimelf mit zunehmender Spielzeit griffiger wirkte. Dies äußerte sich in der höheren Anzahl an erspielten Torchancen, während die Gäste zwar gut dagegenhielten, aber in der ersten Halbzeit wenig Konstruktives zusammenbrachten. So beschwörten die Platzherren durch schnelle Gegenstöße immer wieder gefährliche Situationen herauf. Nachdem Dennis Hauber bei einer guten Möglichkeit aus 8 m noch über das Tor schoss, zeigte er sich später treffsicherer. Denn als Hannes Varga bei einem hohen Ball in den Strafraum seinen Gegenspieler klammerte, verwandelte Hauber den fälligen Strafstoß zur 1:0-Führung. Kurz vor der Halbzeit erspielte sich der zuvor kaum zielstrebige TVR eine gute Chance, als Benjamin Früh aus 16 m den Torhüter zu einer Parade zwang, mit der er den Ball gerade noch über die Latte lenkte, und auch die Direktabnahme von Joshua Barthelmäs aus dem folgenden Eckball wehrte der TSV-Schlussmann reaktionsschnell ab. Statt des möglichen 1:1-Ausgleiches erhöhte der Gastgeber praktisch im Gegenzug, als Marvin Keidel auf der linken Seite allen davonlief und das Leder zum 2:0-Halbzeitstand im Netz versenkte. Nach dem Wechsel steigerten sich die Schützlinge von TVR-Coach Marius Constantinescu und starteteten nun verstärkt Angriffe aufs Gastgebertor. So flog ein Schuss von Varga aus gut und gerne 35 m genauso knapp links vorbei wie auch ein Kopfball von Barthelmäs nach einer Ecke von Jan Wagner. In der 65. Minute erzielte Julian Wacker den 1:2-Anschlusstreffer. Eine Freistoßflanke von Varga köpfte Früh über den Torhüter Richtung langes Eck, und der Rot am Seer Spielführer drückte das Spielgerät ebenfalls per Kopf aus kurzer Distanz über die Linie. Wenig später stand dann Ciprian Bica im Brennpunkt des Geschehens, als der TVR-Torhüter zunächst mit einer Blitzreaktion einen Freistoß aus dem rechten Tordreieck fischte (68.) und kurz darauf einen Distanzschuss von Dennis Kolder über die Latte lenkte (71.). Danach wogte die umkämpfe Begegnung weiter hin und her, ohne dass daraus nochmals größere Gelegenheiten entstanden. Letztendlich verteidigten die Hausherren ihre knappe Führung und zogen aufgrund des besseren Torverhältnisses an den punktgleichen Rot am Seern vorbei.