2026-05-12T12:35:39.633Z

Relegation

Rosenberg steigt ab – W'eschenbacher Traumtor – Mitterkreith jubelt

Amberg/Weiden: Theuern schickt Rosenbergs Zweite in die A-Klasse +++ Zu zehnt gewinnt Windischeschenbach via Verlängerung +++ Cham/Schwandorf: Klardorf muss in die Relegation

von Florian Würthele · Heute, 20:28 Uhr · 0 Leser
Der TuS Rosenberg II (in Rot) muss den Gang in die A-Klasse antreten.
Der TuS Rosenberg II (in Rot) muss den Gang in die A-Klasse antreten. – Foto: Jonas Löffler

Startschuss für die Relegation 2026 in der Oberpfalz! Drei Begegnungen bildeten am Mittwochabend den Auftakt für die „fünfte Jahreszeit“. Zwei freudestrahlende Mannschaften sah der Kreis Amberg/Weiden. Zum einen den TSV Theuern. Der A-Klassen-Vizemeister bog am Amberger Bergsteig einen Pausenrückstand in einen 2:1-Sieg um und wahrt seine Aufstiegschance. Dagegen steigt Gegner TuS Rosenberg II in die A-Klasse ab. Moral bewies Windischeschenbach. Im verregneten Immenreuth rang die SpVgg die SG Neustadt am Kulm/Tremmersdorf II trotz langer Unterzahl in der Verlängerung mit 1:0 nieder. Bedeutet: Windischeschenbach bleibt im Rennen um den Kreisklassen-Erhalt, während die SG auch nächste Saison in der A-Klasse startet.

Ein Entscheidungsspiel zweier punktgleicher Kreisklassen-Kellerkinder ging in Bruck im Spielkreis Cham/Schwandorf vonstatten. Ein abgebrühter SV Mitterkreith ließ den TSV Klardorf mit 3:0 von der Klinge springen und hält direkt die Klasse. Klardorf hingegen muss in die Relegation.

Relegation zur Kreisklasse Amberg/Weiden


Rosenberg II muss runter, Theuern wahrt sich die Aufstiegschance und zieht in die zweite Relegationsrunde ein: Das war die Quintessenz auf dem Sportgelände von Inter Bergsteig Amberg. Rund 350 Zuschauer sahen aber zunächst das Führungstor des TuS. In Minute 21 profitierte Maximilian Recknagel von einem Abwehrfehler des Gegners. Bis zur Pause ging es ausgeglichen weiter, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Unmittelbar nach Wiederbeginn bekam Theuern einen Elfmeter zugesprochen, den Jonas Forster eiskalt verwandelte (47.). Und eine gute Viertelstunde später konnte die Götz-Elf das Spiel schließlich vollends drehen. Nach einer Hereingabe war wiederum Forster zur Stelle (64.). Dabei blieb es bis zum Schluss: Unterm Strich ein verdienter Sieg für den TSV, der nächste Woche in der zweiten Runde auf den Sieger der Partie Auerbach II gegen Weiherhammer prallt.


Spannung war angesagt vor 650 Fans im verregneten Immenreuth! Die Entscheidung sollte erst in der Verlängerung fallen. Für das Tor des Tages zeichnete Monday Dario verantwortlich. Mit seinem Sonntagsschuss in der 94. Minute ließ er die Schwarz-Gelben jubeln. Von der linken Strafraumecke schickte er den Ball unhaltbar in den Torknick. Bereits in der ersten Halbzeit hatte Windischeschenbach eine Ampelkarte gesehen. Die SG konnte diesen Umstand aber nicht zu ihren Gunsten nutzen, auch weil der entscheidende Pass oft nicht ankam. Zudem bleiben die vorhandenen Torchancen ungenutzt. Der Kreisklassist ließ sich die zahlenmäßige Unterzahl über weite Strecken nicht anmerken. Nach dem Gegentor verpasste Neustadt/Tremmersdorf in der der Verlängerung den Ausgleichstreffer, verfehlte unter anderem das verwaiste Tor. Zehn Windischeschenbacher kämpften bis zum Schluss, brachten den knappen Vorsprung ins Ziel und wahren ihre Chance auf den Klassenerhalt. Gegner in Runde 2 ist entweder Schwarzenbach oder die SG Waidhaus. Dagegen bleibt die SG weiter A-Klassist.




Entscheidungsspiel im Kreis Cham/Schwandorf


Wer hält direkt die Klasse und wer muss in die „Mühle“ Relegation? Diese Frage wurde in Bruck beantwortet. Weil die Teams aus Klardorf und Mitterkreith in der Kreisklasse Süd punktgleich ins Ziel gingen, musste ein Entscheidungsspiel her. Knapp 500 Zuschauer bekamen eine eiskalte und effiziente Kreither Mannschaft zu sehen. Dabei hatte der spätere Verlierer den schwungvolleren Start erwischte. Früh im Spiel verschoss Klardorf einen Elfmeter. Als abgebrühter entpuppte sich der SVM, der durch die Tore von Moritz Baumeister (18./Kopfball nach Ecke) und Florian Niklas (27./per Elfmeter) auf 2:0 stellte. Anschließend wurde es hitziger. Mitterkreiths Torschütze Baumeister sah noch vor dem Pausenpfiff die gelbrote Karte. Nach Wiederbeginn verpasste die Elf von Trainer Kai Hüttner in Überzahl den Anschlusstreffer – und fing sich stattdessen nach 65 Minuten das dritte Gegentor. Peter Gaab nutzte die erste Chance seines Teams in der zweiten Halbzeit. Damit war den Klardorfern der Stecker gezogen; sie müssen ihr Glück nun in der Relegation versuchen. Gegner dort ist der Verlierer der Partie Arrach gegen Wilting.