
Der SV Rödinghausen wird die schlechteste Regionalliga-Saison der Vereinsgeschichte mit dem Klassenerhalt beenden. Daran bestehen trotz der 0:1-Last-Minute-Pleite am vorletzten Spieltag gegen den SC Wiedenbrück keine Zweifel mehr. Bei drei Punkten Vorsprung und einem 13 Tore besseren Torverhältnis wird am letzten Spieltag keine Spannung mehr aufkommen.
Für den SC Wiedenbrück dagegen war der Sieg lebensnotwendig im Kampf um Platz 16. Diesen eroberte der SCW und darf weiter an den Klassenerhalt glauben. Voraussetzung dafür ist der Abstieg von Fortuna Düsseldorf aus der 2. Bundesliga, der den Zwangsabstieg der U23 aus der Regionalliga zur Folge hätte. Ganz Wiedenbrück wird daher am heutigen Sonntag auf das Duell der Fortuna mit dem in die Bundesliga strebenden SV Elversberg schauen.
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Timo Kondizella war der Mann des Tages, der in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte. Rödinghausens Abwehr schaute nur zu, als Kondziella im Strafraum einfach mal abzog. SVR-Keeper Harsman war noch dran, konnte den Ball jedoch nicht mehr vor der Linie stoppen.
Alles läuft nun auf ein hochspannendes Wochenende in der nächsten Woche hinaus:
Zunächst werden Wiedenbrück (gegen Borussia Dortmund II), der Wuppertaler SV (gegen den Bonner SC) und die SSVg Velbert (bei Sportfreunde Siegen) am 16. Mai um Platz 16 kämpfen.
Am 17. Mai wird sich entscheiden, was dieser bedeutet, wenn Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga beim direkten Konkurrenten Greuther Fürth um den Klassenerhalt kämpft.
Möglich wäre, dass sich die Entscheidung weiter verzögert, wenn Düsseldorf auf dem aktuellen Relegationsplatz verbleibt und dann am 22. und 26. Mai gegen den Drittplatzierten der 3. Liga antreten muss.